Hilfe erbeten!

Wir haben für Sri Lanka weder ein Grundstück noch ein Haus,
nur 5 idealistische junge Männer, die sich im Stift Heiligenkreuz
auf die Gründung in ihrer Heimat, die vom Tsunami und vom Bürgerkrieg so schrecklich heimgesucht wurde, vorbereiten!

Wenn Sie mithelfen wollen, sagen wir ein großes Vergelt's Gott:

Konto "Kloster auf Sri Lanka"
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Klostergründung auf Sri Lanka

Warum Sri Lanka?

Gründungsprojekt eines Zisterzienserklosters für Sri Lanka   Sri Lanka gilt als Missionsland, aber die Geschichte des Christentums auf dieser Insel, die flächenmäßig etwas kleiner als Österreich ist, dafür aber 20 Millionen Einwohner hat, beginnt  früher als in Mitteleuropa. Schon der Apostel Thomas soll dieser paradiesischen Insel einen Besuch abgestattet haben, und danach haben immer wieder Missionare versucht, die Fackel des Glaubens in diese traditionelle Hochburg des Buddhismus zu tragen.

Aber all diese Evangelisierungsversuche blieben nur Episode: Zwar erinnern noch ein paar Kreuze in der historischen Ruinenstadt Anuradhapura an die nestorianischen Christengemeinden, aber lokale Verfolgungen bereiteten den ersten Gemeinde ein rasches Ende. Die Religion der heiligen Bäume und der murmelnden Mönche blieb weiterhin bestimmend für die Kultur der Insel.

Als im Jahre 1505 wieder portugiesische Christen ihren Fuß auf den Boden der Insel setzten, hatte sich die Situation allerdings verändert. Inzwischen hatte der Buddhismus durch den von Indien vordringenden Hinduismus und den missionarischen Islam Einbußen erlitten. Politisch sahen sich die Könige des Inselreiches nach neuen Verbündeten gegen die malaiischen Seeräuber um, die als Anhänger des Islam ihre Religion mit Fanatismus verbreiteten. Als schließlich die Portugiesen am Strand von Colombo ein prächtiges Sportspektakel mit einem rassigen Stierkampf aufführten, hatten sie die Herzen der Sri Lankaner für sich gewonnen! Die Franziskaner, die bald Unterstützung von Jesuiten und Dominikanern erhielten, erhielten 1543 eine generelle Predigterlaubnis, auch weil der König Bhuvaneka Bahu sich nicht vorstellen konnte, dass sich tatsächlich Sri Lankaner für diese neuartige Religion interessieren könnten. So kam es unvorhergesehen zu einer ersten Bekehrungswelle, die aber danach zu vereinzelten Christenverfolgungen  führen sollte. 

Nicht nur dass der Sohn des Königs, Jugo, als tapferer Märtyrer auch die beiden andere Söhne für das Christentum gewinnen konnte, auch die neugetauften Fischer von Mannar, von denen 600 ihr Leben für den neuen Glauben ließen und die Märtyrer von Cotte zeugen von der Konsequenz, mit der die Neubekehrten dem christlichen Glauben anhingen. Eine Wende in der Religionspolitik brachten aber die standhaften 70.000 Fischer von Negombo, die ihren Mut und ihre Entschlossenheit zeigten, indem sie sich bereit erklärten, für die Botschaft der Erlösung durch das Kreuz zu sterben. Dies war dem König dann doch politisch zu riskant und so erklärte er sich gegen die Zahlung eines Bußgeldes bereit, die neue Religion zu tolerieren. Von nun an blieb die katholische Kirche mit ihrem portugiesischem Flair mit all der Buntheit ihrer Volksfrömmigkeit eine stabile Konstante innerhalb des Konzertes der Weltreligionen, die sich auf der Insel gegenseitig aneifern: ca. 65% Buddhisten, 15% Hindus, 7% Muslime und 8% Christen, davon etwa 7% Katholiken.

Das Christentum in Sri Lanka hat Tradition

Auch als nach 1630 die kalvinistischen Holländer die Macht auf der Insel übernahmen und nun mit Gewalt gegen die katholische Kirche vorgingen, bleiben die meisten srilankanischen Christen trotz fehlender Priester der katholischen Kirche treu, da der Kalvinismus von ihnen als zu nüchtern empfunden wurde. Um 1690 gelang es einigen indischen Priestern des Oratoriums unter der Führung des selig gesprochenen José Vaz sich ins Land zu schmuggeln und die Seelsorge im Untergrund aufzubauen. Und als nach 1796 die Holländer von den Engländern abgelöst wurden, wurde das religiöse Klima zunehmend toleranter.

Ab 1830 durften erneut europäische Missionare nach Sri Lanka einreisen, und sogleich kam es zu einer ersten Blüte der katholischen Schulen und Einrichtungen, die erst nach 1962 durch die Gesetze der Regierung Mrs. Sirimayo Banderanayke ihr Ende fand. Dennoch ist seit der Mitte der neunziger Jahre des 20. Jahrhunderts ein erfreulicher Aufwärtstrend der Kirchen und insbesondere der Berufungen zu beobachten. Die mit unbekümmerter Fröhlichkeit gefeierten Gottesdienste und Kirchenfeste ziehen große Mengen von Menschen an, charismatische Prediger mobilisieren Massen.

Erste Schritte 1985 durch Bischof Florian Kuntner

Vor diesem Hintergrund muss man auch die Idee unseres Projektes für ein christliches Mönchskloster in Sri Lanka sehen, die bereits 1985 entwickelt wurde. Der damalige Missionsdirektor von Österreich, Weihbischof Florian Kuntner, weilte damals auf Sri Lanka, das als Zielgebiet für die Dreikönigsaktion des darauf folgenden Jahres ausgewählt worden war. Unter anderem besuchte Bischof Kuntner auch das  idyllisch am Kaluganga-Fluss gelegene Intermediate Seminary Kalutara, wo die Seminaristen ein spirituelles Jahr vor dem Beginn ihres Studiums verleben. Hier unterhielt er sich mit dem Direktor Anselm de Croos und dessen Stellvertreter Father Malcolm Ranjith, heute Nuntius in Indonesien. Bischof Kuntner wurde darauf aufmerksam gemacht, dass es zwar 30.000 buddhistische Mönche gebe, aber kein wirkliches christliches Mönchskloster, sieht man von den Versuchen der Silvestriner und Rosarianern ab. Sicherlich sei das buddhistische Mönchtum ein Mönchtum einer ganz anderen Art – zumeist leben die „Mönche“ mitten unter den Menschen ihrer Ortschaften – dennoch fehle dem katholischen Ordensleben eine wichtige Komponente, die es befähigen würde, stärker in den Dialog der Mission einzutreten. Dies sei umso bedauerlicher, als es einen erfreulichen Wachstumsprozess der Berufungen gäbe, die sich aber auf diese Weise allein den  aktiven Missionsorden zuwenden würden.

Nachdem Bischof Kuntner sich in Österreich umgehört hatte, wagte Father Anselm de Croos, der seinen Posten als Direktor und Bischofsvikar bereitwillig aufgegeben hatte, auf Vermittlung des Bischofs einen Versuch: Er ging 1987 für ein Jahr nach Heiligenkreuz, um hier die europäische Tradition des Mönchslebens zu studieren und um die Möglichkeiten für den Aufbau eines Klosters in Sri Lanka zu sondieren. Abt Gerhard und die Brüder des österreichischen Zisterzienserklosters nahmen  ihn freundlich auf, signalisierten ihm aber, dass es noch ein weiteres Gründungsprojekt in Deutschland gäbe: Stiepel. Father Anselm de Croos musste einsehen, dass es damals keine großen Möglichkeiten für ein derartiges Projekt gab und kehrte nach der Sendungsfeier für Stiepel 1988 nach Sri Lanka zurück, obwohl ihm das Leben in dem österreichischem Kloster sehr zugesagt hatte.

Zu einem zweiten Impuls kam es, als sich 1989 der technische Direktor und Mitbegründer der Fernsehanstalt von Sri Lanka, Dipl. Ing. Robert Abenayke, bei Father Croos meldete und bei ihm anfragte, ob er nicht etwas für dieses Gründungsprojekt tun könne. Nachdem er in kurzer Zeit in Wien Deutsch gelernt hatte, wurde er 1990 offiziell als Novize für Heiligenkreuz eingekleidet. Der missionsbegeisterte Mitnovize und Bergwerksingenieur aus dem Ruhrgebiet, P. Alban Bunse, der noch mit 71 Jahren in Heiligenkreuz eingetreten war, und andere Mitbrüder nahmen Herrn Abenayke, der den Ordensnamen „Robert“ erhielt, auf herzliche Weise in ihre Reihen auf und halfen ihm, die Härten des Klimas und die Herausforderung durch die kulturellen Unterschiede zu meistern. So wurde P. Robert Abenayke nach Beendigung seines Studiums in Rom von Kardinal König zum Priester geweiht. Obwohl der Enthusiasmus von Seiten des P. Robert nicht mangelte, kam das Projekt nicht recht voran: Auf sich selbst gestellt, gelang es ihm nicht, in Sri Lanka weitere geeignete Kandidaten zu gewinnen.

Abt Gregor greift 1999 das Projekt auf

1999 änderte sich die Situation in Heiligenkreuz insofern, als der bisherige Nationaldirektor der päpstlichen Missionswerke für Österreich, P. Gregor Henckel-Donnersmarck, zum neuen Abt gewählt wurde. Nun wagte der Diözesanbischof von Ratnapura, Msgr. Malcolm Ranjith, der vormals in Kalutara gemeinsam mit Bischof Kuntner und Father Anselm de Croos über dieses Projekt beratschlagt hatte, einen erneuten Vorstoß, um Heiligenkreuz für die Mithilfe für die Gründung eines Zisterzienserklosters in Sri Lanka zu gewinnen. In einem Brief versuchte Bischof Malcolm Ranjith den zögerlichen Mönchen in Österreich Mut zu machen: „Werft die Netze noch einmal aus, aber diesmal auf der rechten Seite des Bootes!“

Tatsächlich ging Abt Gregor auf die Vorschläge des Bischofs aus Sri Lanka ein, allerdings unter der entscheidenden Voraussetzung, dass Bischof Ranjith selbst die kirchenrechtliche Verantwortung für dieses Projekt übernehmen müsse. Stift Heiligenkreuz könne und wolle lediglich eine „Hebammenfunktion“ übernehmen. Im Januar 2001 reiste Abt Gregor selbst mit Pater Bonifatius und Pater Wolfgang nach Sri Lanka, um dort einen auf insgesamt drei Monate ausgedehnten Versuch zu starten, junge Männer als Kandidaten für das Klosterprojekt in Sri Lanka zu gewinnen. Tatsächlich blieb der Segen für die intensiven Einsätze in Pfarren und Schulen nicht aus. Als Pater Wolfgang die Adressen zählte, die interessierte Jugendliche  den Heiligenkreuzer „Missionsmönchen“ anvertraut hatten, waren es genau 153. Der wunderbar reiche Fischfang aus Joh 21,11 war also Wirklichkeit geworden! Freilich kamen dann zu den Einkehrtagen und Einkehrwochenenden wesentlich weniger Jugendliche,  aber diese zeigten ein ernstes Interesse.
Tatsächlich trat im Juli 2001 eine erste Gruppe von drei Sri Lankanern im Auftrag des Bischofs die Reise nach Österreich an.

Turbulenzen in Sri Lankas Diözesen

Ein Jahr später, nach umfangreichen Sprachstudien bei der stiftseigenen Sprachlehrerin Frau Veronika Huttora, wurden diese drei als erste Novizen eingekleidet und erhielten die Ordensnamen Fr. Benedikt, Fr. Silvester und Fr. Laurentius. Auch ordensrechtlich nahm das Projekt festere Konturen an, insofern der Konvent von Heiligenkreuz in einer Abstimmung für das Projekt votierte und eine zukünftige „Gründungsgruppe“ als kanonisch konstituiert wurde. Inzwischen kam es jedoch in Ratnapura zu einem Bischofswechsel, da der „Initiator“ Bischof Malcolm Ranjith zuerst nach Rom und dann als Apostolischer Nuntius nach Indonesien berufen wurde. Nach zwei Jahren Wartens folgte Erleichterung, als sein neu ernannter Nachfolger Bischof Dr. Harold Anthony Perera sich nicht nur für die Fortsetzung des Projektes aussprach, sondern auch entschlossen alle Schritte unternahm, um das kirchenrechtliche Fundament abzusichern.

Es folgten wichtige jährliche Reiseeinsätze nach Sri Lanka unter Leitung von Pater Wolfgang, die dazu dienen sollten, die Idee des Projektes bekannt zu machen und weitere Berufungen zu gewinnen. Gastliches Quartier wurde dabei jeweils vom Bischofshaus in Ratnapura-Eheliyagoda und vom Erzbischofshaus in Colombo gewährt, wodurch auch die Verbundenheit mit den Priestern dieser Diözesen wuchs und gestärkt wurde. Dabei entsandte Abt Gregor außer Pater Wolfgang auch eine Reihe junger Heiligenkreuzer Mitbrüder, um ihnen die Chance zu geben, Land und Leute kennen zu lernen: Fr. Rupert, Fr. Elias und Fr. Philipp Neri. Ein Zeugnis besonderer Art war das gemeinsame Gebet, das immer wieder an verschiedenen Orten eingeschoben wurde, sodass sich eine richtige Verbundenheit im Gebet aufgebaut hat, bis hin zu den Bischöfen von Colombo, Mannar, Jaffna und Galle.

Eine junge Gemeinschaft entsteht

Am 13. Juni 2004, dem Fest des heiligen Antonius, unterfertigte der neue Diözesanbischof von Ratnapura Dr. Harold Anthony Perera eine feierliche Anerkennungsurkunde der neuentstandenen Gemeinschaft  und gab ihr damit auch eine kirchenrechtliche Struktur. Nach den Statuten der Gemeinschaft „Sankt Bernhard für das zisterziensische Leben in Sri Lanka“ hat der Bischof die Verantwortung als Oberer inne und schickt als solcher junge Leute nach Heiligenkreuz, die dort ihre Ausbildung im Ordensleben und im Theologiestudium erhalten.

Nach einer Zeit der Erprobung und der Festigung in der Berufung, soll eine erste Gründungsgemeinschaft nach Sri Lanka ausgesendet werden, wobei die Mitbrüder von Heiligenkreuz unterstützend zur Hand gehen sollen. Dass dieser Prozess noch einige Zeit in Anspruch nehmen wird, ist dabei allen Beteiligten bewusst, auch dass es dabei noch einer weiteren geistigen Entwicklung und Klärung bedarf.

Pläne für zukünftige Aufgaben

Die Betonung liegt von der Intention her bei diesem Projekt in erster Linie auf dem monastischen Gemeinschaftsleben, weniger auf der Übernahme von Pfarreien oder sonstigen seelsorglichen Aufgaben, da es in Sri Lanka genügend Priesterberufungen gibt. Gedacht wird aber an eine intensive pastorale Tätigkeit mit den Gästen und Gruppen, die an einen solchen Ort des Gebetes kommen wollen. Die Hauptaufgabe der zukünftigen klösterlichen Gemeinschaft soll es demnach sein, ein spirituelles Zentrum aufzubauen, das eine ähnliche Anziehungskraft entwickeln sollte wie die Meditationszentren der Buddhisten. Christen sollte es ermöglicht werden, eine Zeit lang an den Gebeten der Gemeinschaft teilnehmen zu können und dort Einkehrtage und Exerzitien abzuhalten. Da die Gemeinschaft in Kultur und Land verwurzelt sein soll, wird sie auch Mittel und Wege finden müssen, um aus Arbeit und Eigenproduktion ihren Unterhalt bestreiten zu können. Das Zeugnis der Arbeit birgt dabei auch die Chance in sich, eine Brücke zu den einfachen Menschen zu schlagen, die in den Plantagen Sri Lankas arbeiten.

Eine nicht zu unterschätzende  Herausforderung für eine solche Gemeinschaft ist es auch, durch ein christliches Leben Zeugnis abzulegen, wie die Hürden der nationalen Gegensätze überwunden werden können, unter denen dieses Land durch den 20-jährigen Bürgerkrieg leidet. Es waren ja die Katholiken, dabei in vorderster Front unser Erzbischof Malcolm Ranjith, die 2002 einen Waffenstillstand vermittelt haben. Die Aufgabe der Versöhnung ist aber der heranwachsenden Generation insbesondere mitgegeben.

Schließlich liegt die Möglichkeit des missionarischen Zeugnisses schon in der Existenz einer solchen Gemeinschaft selbst, denn die Buddhisten haben im Allgemeinen eine hohe Meinung von religiösem Leben. Eine nicht zu unterschätzende Zahl hat aufrichtiges Interesse an unserem christlichen Glauben, der sich ja durch ein persönliches Verhältnis zu einem erlösenden Gott von der östlichen Spiritualität abhebt. Schließlich wäre auch die ein respektvoller interreligiöser Dialog im Rahmen der Möglichkeiten einer solchen klösterlichen Gemeinschaft denkbar.

Viel Gebet ist noch notwendig!

Wie unser mutiger Abt Gregor Henckel-Donnersmarck unsere erste Reise nach Sri Lanka 2001 ins Auge gefasst hat, hat er von einem „Experiment des Glaubens“ gesprochen: Entweder der Herr werde dieses Projekt sichtbar segnen oder wir würden davon Abstand nehmen müssen.

Der spürbare Segen ist uns bei allen Turbulenzen des Bischofswechsels und der Unterschiede der Mentalitäten aber immer nahe gewesen, nicht nur gleichsam sinnenfällig gegenwärtig durch die jungen Männer, die alles verlassen haben, um Christus nachzufolgen, sondern auch durch das enorme Interesse und die große Sympathie, die uns von allen Seiten, aber insbesondere durch den Klerus, allen voran Erzbischof Oswald Gomis von Colombo und Bischof Harold von Ratnapura entgegengebracht wurde. Dies lässt uns erhoffen, dass die Klostergründung in Sri Lanka ein ebenso positives Echo wie 1988 unsere Neugründung in Bochum-Stiepel.

Übersiedelung in die Erzdiözese Colombo 2007

Nach einer Phase des Dialoges mit der Erzdiözese Colombo hat Erzbischof Oswald Gomis seine Bereitschaft signalisiert, das Projekt unter seiner Verantwortung weiter zu führen. Am 29.05.2007 hat er die Versprechen unserer drei Mitbrüder für Sri Lanka Frater Silvester, Frater Laurentius und Frater Bernhard entgegengenommen und so die „monastische Cisterciensergemeinschaft St. Bernhard / Sri Lanka“ neu begründet.

Der Wechsel der Diözese hat sich als notwendig herausgestellt, da die Zahl der Katholiken in Ratnapura mit nur 20000 sehr klein ist und die Diözese erst im Aufbau befindlich. Nun aber ergeben sich neue Perspektiven, da der Erzbischof ein Grundstück auf einem Hügel an einem Flussufer mit dem Namen „Mount Eden“ / Kalutara für eine Gründung zur Verfügung gestellt hat und er das Projekt so gut wie möglich beschleunigen und vorantreiben will. Die Klostergründung in Sri Lanka kann nur eine große Herausforderung sein, beinhaltet aber auch viele Chancen innerhalb der aufstrebenden jungen Kirche des Landes. Es ist für alle einsichtig, dass ein so großes Projekt nur durch Gebet und Hilfe vieler gelingen kann.

Das Foto zeigt Seminarist Joseph Swaris, Frater Silvester, Frater Laurentius und Frater Bernhard; in der Mitte: Erzbischof Oswald Gomis von Sri Lanka. Nach der Abnahme der Gelübdeverlängerung am 28. April 2007 in Heiligenkreuz.

P. Dr. Wolfgang Buchmüller OCist

 




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