Hier gibt es Nachrichten von 2008, die nicht mehr ganz so aktuell sind...
Die HTL Mödling vermisst das ganze Stift (30.04.08). - Immer wieder tauchen Sie auf mit merkwürdigen Geräten, mit Sextanten, Maßbändern und Laptops: die Studenten der HTL Mödling, die in einem einzigartigen Projekt, das über mehrere Jahre dauern wird, die gesamte Klosteranlage vermessen wird. Auch wenn unser Stift im Vergleich etwa zu Melk, Göttweig oder Altenburg "winzig" ist, ist die Klosteranlage dennoch noch sehr beachtlich. Für die HTL ist das ein Trainingsprojekt. Für uns ist es eine sehr sehr große Hilfe, denn wir bekommen nicht nur ordentliche Pläne, sondern es soll auch ein schönes Modell 1:50 von der mittelalterlich-barocken Klosteranlage erstellt werden. Im Vorjahr wurde schon der gesamte Außenbereich (Hochschule, Klostergasthof, Kammeramt...) vermessen, heuer geht es an den Innenhof, dann folgen die Wohnräume der Mönche. Foto: Bei den hochtechnischen Vermessungsarbeiten.
Firmung am Sonntag, 4. Mai 2008, 9.30 Uhr (04.05.08). - Es waren heuer 37 junge Christen, die von Abt Gregor in einer feierlichen Heiligen Messe am Sonntag, 4. Mai, in der Abteikirche von Heiligenkreuz gefirmt wurden. "Sende aus Deinen Geist, und das Antlitz der Erde wird neu!", sang Frater Raphael kräftig den Zwischengesang, um den Heiligen Geist herabzubitten. Im Vorjahr waren es 60 Firmlinge gewesen, heuer mit 37 etwas weniger. Das führte dazu, dass wir in der Abteikirche gut Platz hatten und alle gut sehen und mitfeiern konnten. Aus der Pfarre Heiligenkreuz waren 13 junge Menschen bei der Firmung, auf deren Fragen Abt Gregor in seiner Predigt auch ausdrücklich einging, was allen gut gefiel. Pater Bernhard hatte 18 Erwachsene auf die Firmung vorbereitet, das waren alles "Spätjugendliche", also 18 Jahre und ein bisschen aufwärts. Auch durch die Jugendvigil waren einige junge Erwachsene zur Firmung gekommen. Nachher ließ sich Abt Gregor mit jedem Firmling fotografieren. Die DVD mit allen Firmfotos kann man --> hier bestellen. Foto: Andreas (19) mit Pate und Abt Gregor ist ein eifriger gläubiger Jugendlicher, der seit Monaten regelmäßig zur Jugendvigil kommt.
Gute Stimmung auf dem Klostermarkt mit vielen Besuchern (01.05.08). - Der heurige 1. Mai fiel mit Christi Himmelfahrt zusammen. Viele Besucher strömten wieder zum Klostermarkt, obwohl das Wetter nicht so sonnig und fröhlich war wie im Vorjahr. Das Wetter 2008 war "durchwachsen", aber es hat Gott-sei-Dank nie richtig geregnet. Die Ordner haben ca. 9000 Besuchern gezählt, also das ist schon ein schöner Erfolg. Man konnte natürlich nicht so lange im Freien sitzen wie im Vorjahr. An den 38 Ständen der Klöster herrschte Freude und Zufriedenheit über die guten Verkaufserfolge. Viele Klöster leben ja davon, vor allem Frauenklöster und Klöster aus Ungarn, Slowenien und anderen Nachbarländern. Hauptökonom P. Josef Riegler: "Die gute Stimmung ist der beste Lohn für uns und für unsere Mitarbeiter. Unsere Mitarbeiter waren tagelang im Einsatz und haben heute wieder ihren ganzen Einsatz gegeben, um den Menschen einen frohen Tag zu machen." Foto: Unsere Mitarbeiter tragen jetzt schicke Uniformen, die Arbeit wird trotzdem nicht leichter, aber bei schönem Wetter macht ja alles Freude.
Ein Abt und drei Prioren (02.05.08). - Wir Zisterzienser von Stift Heiligenkreuz haben ein breites Feld von Aufgaben: das klösterliche Leben an erster Stelle, dann aber auch seit Jahrhunderten die Pfarrseelsorge, derzeit in 19 Pfarreien. Dazu kommt als wichtige Aufgabe die Lehrtätigkeit an der Päpstlichen Hochschule Benedikt XVI., und anderen Tätigkeiten in der Ausbildung von Priestern. Eine Perle ist natürlich unser Priorat Stiepel in Bochum, das 1988 gegründet wurde, mit 14 Mitbrüdern. Nicht vergessen dürfen wir aber auch das Priorat Neukloster in Wiener Neustadt; auch wenn es dort kein Chorgebet gibt, wirken hier mehrere Mitbrüder segensreich in einer riesigen Pfarre und darüber hinaus, auch in der Schulseelsorge! Das Kloster hat also zwei abhängige Priorate: Stiepel und Neukloster. Dazu kommt als "der" Prior von Heiligenkreuz, der Stellvertreter des Abtes und Oberer für die große Gemeinschaft im Haus ist, P. Prior Christian Feurstein. Foto: Das seltene Foto, das bei der Priesterweihe am 24. 4. entstanden ist, zeigt, neben Kardinal Schönborn und Abt Gregor die drei 3 Prioren: P. Prior Maximilian von Stiepel, P. Prior Christian, P. Prior Johannes vom Neukloster.
Jugendvigil am 2. Mai mit Primizsegen (03.05.08). - Am Freitag, 2. Mai, war die Jugendvigil. Neupriester P. Simeon hielt die Predigt und führte uns in seinen Betrachtungen unter das Kreuz. Überhaupt bedeutete die Jugendvigil vollen Einsatz für unsere Neupriester: P. Pirmin leitete die Prozession mit der Kreuzreliquie und P. Pio vertrat unseren P. Bernhard im Beichtstuhl. Es waren überraschend viele Jugendliche gekommen (Danke den Starken, die geholfen haben, noch schnell Sessel aufzustellen!) Den Primizsegen spendete uns P. Simeon im Inneren Stiftshof, er stand im hohen Portal der Abteikirche, um den vielen jungen Leuten die Hände aufzulegen und ihnen die Gnade Gottes zu erbitten. Die Geschichte von Frater Samuel, mit der er uns wieder in den Bann gezogen hat, wird wieder auf der Homepage für die Jugendvigil --> --> hier veröffentlicht. - Foto: Frater Coelestin, der ja "über die Jugendvigil" zu uns gekommen ist, mit Jugendlichen aus Wildon bei der anschließenden Agape. Schöne Fotos gibt es schon auf --> www.pfarre-wildon.at
Firmunterricht in Heiligenkreuz abgeschlossen (03.05.08). - Auch in der Stiftspfarre Heiligenkreuz ist der Firmunterricht abgeschlossen. Heuer wurden die Firmkandidaten von zwei Theologiestudenten vorbereitet: Georg Sallaberger und Martin Glössl haben sich dieser Aufgabe gestellt und die 13 jungen Menschen aus Heiligenkreuz und Siegenfeld vorbereitet. Das Alter, in der die Kirche die jungen Leute zur Firmung zuschickt, ist ja nicht ganz einfach, die Pubertät ist sicher eine der größten Umbruchsphasen im menschlichen Leben. Die Kirche ist aber der Meinung, dass die Jugendlichen gerade dann besonders die Gnade des Heiligen Geistes brauchen. Auf jeden Fall trägt der Firmunterricht immer zur Heiligung der Firmbegleiter bei, denn die brauchen Geduld, Kreativität und Demut... Wir beten für die Heiligenkreuzer Firmlinge, dass sie fröhliche Christen werden. Foto: Gruppenfoto nach der Probe für die Firmung, 3. Mai 2008.
Lustige Details vom Klostermarkt (01.05.08). - Für den Fotografen gabe es auf dem Klostermarkt viele humorvolle Motive: Fröhliche geistlichen Schwestern beim Würstelessen und Biertrinken, nachdem sie stundenlang geduldig die anstürmenden Besucher bedient hatten. Die Kinder auf dem Trampolin oder auf dem Pony im Hochschulhof. Die Zisterzienser, die sich kaum fortbewegen konnten, weil dauernd Leute herangeströmt sind, um was zu fragen. Ein paar Firmlinge aus Wiener Neustadt haben unserem Novizen Fr. Cölestin eine Puppe im Novizenhabit geschenkt... Diesmal waren lange Menschenschlangen vor allem vor den köstlichen Wildschweinwürsteln; auch das Schlegler Bier war wieder ein Hit, auch wenn das Wetter heuer kühl war. Viele Familien waren gekommen. Die Shellak Striker spielten auf, toll, wie schön die geswingt haben... Auf youtube gibt es ein kurzes Video --> hier, das die Stimmung vom Vorjahr zeigt. Foto: Novize Frater Cölestin mit einem "virtuellen" Novizen...
Eine Kette von Primizen steht den 6 Neupriestern bevor! (26.04.08) - Die ungewöhnlich hohe Zahl von 6 Neupriestern führt zu einer regelrechten "Orgie" von Primizen. Primiz kommt von "primitia", "Erstlingsgabe" bzw. "Erstlingsopfer". Eine Primiz ist die erste feierliche Heilige Messe, die ein Neupriester an einem bestimmten Ort feiert, meistens in der Heimatgemeinde. Da normaler Studienbetrieb ist, können wir die Neupriester nicht immer zu ihren Primizen begleiten. Gott-sei-Dank war die Weihe schon im April, so ist bis zum Beginn des neuen Arbeitsjahres noch viel Zeit für die Primizen, zu denen die jungen Priestern gerne von überallher eingeladen werden. - Im Kloster feiern alle 6 Neupriester die Primizmesse in Form eines normalen, etwas feierlicheren Morgenmesse. Den Anfang machte P. Subprior Simeon. Foto: P. Simeon beim Primizsegen an die Mitbrüder.
Erzdiözese Wien: Weihbischof Krätzl weiht 6 Diakone (27.04.08). - Mehrere Mitbrüder haben an der Diakonenweihe am 27. April in der Votivkirche teilgenommen. Weihbischof Krätzl weihte 6 junge Männer zu Diakonen, vier davon aus dem Wiener Priesterseminar, zwei aus dem Diözesanen Missionskolleg Redemptoris Mater. Es ist interessant, dass drei der 6 Neugeweihten Diakonen, die sich auf das Priestertum vorbereiten, zumindest einen Teil des Studiums in Heiligenkreuz absolviert haben; aber auch zwei weitere sind mit unserer Gemeinschaft durch Besuche, Exerzitien oder "Konzerte" (einer der Neugeweihten ist ein exzellenter Musiker) verbunden. Die Weihe fand in der überfüllten Votivkirche statt. Weihbischof Krätzl sagte, dass er die Kirche noch nie so voll gesehen hat. Das gläubige Volk liebt eben seine Hirten; wie begeistert die Menschen eine Weihe mitfeiern, haben wir ja drei Tage zuvor auch bei uns bei der Priesterweihe erlebt. Foto: Altarraum der Votivkirche während der Vorstellung der Weihekandidaten. PS: Gute Artikel gibt es --> hier.
Vortrag von Prof. Dr. Günther Pöltner am 30. April (24.04.08). - In der vormittäglichen Vortragsreihe "5vor11" wird am Mittwoch, 30. April, der bekannte Wiener Philosoph Univ.-Prof. Dr. Günther Pöltner sprechen. Pöltner versteht es, durch sein klares philosophisches Denken die Sachen auf den Punkt zu bringen. Unvergesslich ist sein Vortrag auf dem Dies academicus 2007 zum Thema Schöpfung und Evolution. Am 30. April geht es um die Bewertung dessen, was wir "Vernunft" nennen. Das Thema lautet "Pluralisierung und Einheit der Vernunft". Heute wo jeder "seine" Wahrheit, ja "seine" Wirklichkeit, ist es wichtig darüber nachzudenken, wieweit wir Menschen durch das gemeinsame Gut "Vernunft" miteinander verbunden sind und auf dieser Ebene miteinander kommunizieren können. (Dies ist ja auch das Anliegen von Benedikt XVI. in seiner Regensburger Rede 2006 gewesen). Beginn ist um 11.55 Uhr, der Eintritt ist frei, Gäste sind herzlich willkommen. Foto: Prof. Pöltner auf dem Dies academicus Jänner 2007.
Natur und Paradies (20.04.08) - Die Zisterzienserväter nannten den Kreuzgang im Kloster "paradisus". Zum einen deshalb, weil in der Mitte ein Stück prachtvolle Natur geplfanzt wurde, und sich diese Natur auch in der Architektur widerspiegelte. In Heiligenkreuz symbolisieren die hunderten Marmorsäulchen des Kreuzganges die Bäume des Paradieses... Zum anderen nannten sie diesen zentralen Ganz des Klosters, der alle wichtigen Räume miteinander verbindet, "Paradies", weil man sich dort zur Geistlichen Lesung niederließ. Im Lesen der Heiligen Schrift ist man ganz nahe bei Gott, also im Paradies. - Aus diesem Grund: Herzliche Einladung zu einem hochinteressanten Vortrag von P. Dr. Hermann Josef Roth OCist am Mittwoch, 23. 4. 2008, in der Reihe "Fünf vor Elf" in der Hochschule über "Die Natura - Anspruch und Antwort. Vom Umgang mit einem rätselhaften Wesen". Er ist einer der größten Zisterzienserexperten, die derzeit leben! - Foto: Frater Damian beim Blumengießen im Kreuzgang.
Kardinal Ortega von Kuba auf Besuch (26.04.08). - Am Samstag, 26. April 2008, besuchte uns Kardinal Jaime Ortega Alamino, Erzbischof von Havanna auf Kuba. Auf dem Bild links. In Vertretung des Herrn Abtes, der in Mönchhof die Firmung hielt, begrüßte ihn P. Prior Christian aufs herzlichste. Der Kardinal war unter Fidel Castro 1966 ein Jahr lang in einem Straflager inhaftiert gewesen. Seine wohl größte Freude war es, 1998 Papst Johannes Paul II. auf Kuba empfangen zu dürfen. Unser Fr. Justinus und P. Justinus von Wilhering, die perfekt Spanisch sprechen zeigten dem Kardinal das Kloster. Dann nam Kardinal Ortega an unserem Chorgebet und am Mittagessen teil, er wurde von seinem Weihbischof begleitet. Diakon Franz Ferstl hatte die Betreuung des hohen Gastes organisiert. Foto: Kardinal Ortega und sein Weihbischof.
6 neue Priester! Ein Gnadentag für die Kirche im Stift Heiligenkreuz (24.04.08). - Der Tag der Priesterweihe der Patres Lukas, Elias, Irenäus, Simeon, Pio und Pirmin durch Kardinal Schönborn war für uns ein Gnadentag. Die feierliche Weiheliturgie berührte die Herzen der 1000 Gläubigen, die die Kirche bis auf den letzten Platz füllten. In Heiligenkreuz sind wir Festlichkeit zwar gewohnt, aber das war etwas besonderes. Ca. 100 Priester waren gekommen. Kardinal Schönborn hielt eine tiefgehende Predigt, in der er die Identität zwischen der Sendung Christi und der Sendung des Priesters betonte. Man kann sie --> hier auf Kathtube anhören! Der Papst hat uns gesagt: Liturgie wäre "verfallen", wenn es ihr nicht ganz um Gott geht. Nach der feierlichen Liturgie gab es dank unserer Stiftsküche und des Klostergasthofes ein regelrechtes Volksfest: im inneren Stifthof wurden 1000 Portionen Schweinsbraten und Putenschnitzel ausgegeben, während sich Menschenschlangen vor den 6 Neupriestern bildeten, um zu gratulieren. Foto: Kardinal Schönborn übergibt P. Pio das Weihezeugnis. Weitere Fotos gibt es --> hier.
Fröhlicher Besuch! (17.04.08) - Wir freuen uns immer über den Besuch von Priestern, Seminaristen, Ordensleuten - und ganz besonders über den Besuch von Geistlichen Schwestern. Unser Novizenmeister P. Prior Christian freute sich, dass seine "Kollegin" Novizenmeisterin Sr. Magdalena von den --> Benediktinerinnen der Anbetung aus Wien 16 mit Sr. Rafaela und drei Novizinnen auf Besuch gekommen sind. Wenn Schwestern kommen, ist es auch immer besonders fröhlich. Wir freuen uns inbesondere mit den Schwestern, dass sie gute neue Berufungen haben, denn jede Berufung heute ist ein kleines, nein ein großes Wunder. (Übrigens: Abt Gregor hat gleich nach seiner Abtswahl 1999 angeordnet, dass alle Priester, Ordensleute und Priesterstudenten keinen Eintritt zahlen müssen, wenn sie an den professionellen Führungen durch das Kloster teilnehmen.) Foto: P. Prior mit den Benediktinerinnen im Kreuzgang.
Durchschnittsalter von 46,92 Jahren (10.04.08). - Unsere Novizen haben sich die Mühe gemacht , und das derzeitige Durchschnittsalter unseres Konventes errechnet. Das liegt derzeit im April 2008 genau bei 46,92 Jahren. Interessant: Das Durchschnittsalter der 53 Feierlichen Professen liegt bei 51, das der Zeitlichen Professen bei 37, das der Novizen bei 31 Jahren. Das ist deshalb interessant, weil es auch zeigt, dass heute der Eintritt ins Kloster - durchschnittlich - erst relativ spät erfolgt. Von den derzeitigen 6 Novizen sind zwar zwei unter 20, die anderen sind aber über 30 und der älteste Novize ist 38 Jahre alt. Oft ereilt einen die Berufung erst "im Beruf" bzw. nach einem "weltlichen Studium". Unser jüngster Mitbruder ist 19 Jahre alt, unser ältester 83 Jahre. Im Kloster und in unseren Aufgabenbereichen leben jung und alt zusammen. Die alten bzw. älteren Mitbruder sind ein ganz wertvoller Schatz für die Gemeinschaft, weil sie Ruhe und Stabilität ausstrahlen und Vorbild sind. - Foto: P. Raynald mit seinem eindrucksvollen Bart ist gleichsam "Symbol" der guten Harmonie von jung und alt.
Ein Jahrhundertereignis: Gleich 6 Mitbrüder empfangen am 24. April die Priesterweihe (16.04.08). - Am 3. Jahrestag der Amtseinführung von Papst Benedikt XVI. wird Kardinal Christoph Schönborn gleich 6 Mitbrüdern die Priesterweihe spenden. Wegen der hohen Zahl ist das für uns wirklich ein "Jahrhundertereignis". Im Herbst kommt dann sogar noch eine siebente Priesterweihe im Priorat Stiepel. Die 6 zukünftigen Priester sind in der Reihenfolge ihres Ordenseintrittes: P. Mag. Lukas Rüdiger (Nordrhein-Westfalen), P. Mag. Elias Blaschek (aus Wien), P. Mag. Irenäus Krause (aus Thüringen), P. Subprior Mag. Simeon Wester (aus dem Rheinland), P. Mag. Pio Suchentrunk (aus Niederösterreich) und P. Mag. Pirmin Holzschuh (aus Bayern). Im Augenblick laufen bei uns die Vorbereitungen auf die Weihe, die am Donnerstag, 24. April um 11 Uhr beginnen wird. Alle sind eingeladen, die Kirche wird voll bestuhlt sein. Hinweis: Einlass ab 10.15 Uhr. Rosenkranz ab 10.30 Uhr. Die Liturgie wird 2 1/2 Stunden dauern. Anschließend sind alle zu einem Mittagsimbiss geladen. Hier --> werden die zukünftigen Priester kurz vorgestellt und stellen sich selbst vor.
Bitte um das Gebet für die 6 Neupriester (24.04.08). - Kardinal Schönborn weiht bei uns im Stift Heiligenkreuz die 6 Mitbrüder P. Lukas, P. Elias, P. Irenäus, P. Simeon, P. Pio und P. Pirmin zu Priestern. In den letzten Jahren sind ja sehr viele eingetreten, die Ausbildung dauert lange, alle 6 haben das Studium schon länger mit dem Magister theologiae abgeschlossen. Zwei der Ordinandi sind Österreicher, die anderen vier kommen aus den verschiedensten Teilen Deutschlands. Alle 6 tragen schon seit Jahren das Kloster mit seinen vielen Aufgabenbereichen mit und haben sich in ihrem Diakonalen Pastoraldienst sehr wohlgefühlt. Eine 7. Priesterweihe gibt es am 11. Oktober. Das Foto entstand 3 Tage vor der Weihe und zeigt die 6 zukünftigen Neupriester mit Kardinal Schönborn und Abt Gregor. Dieses Gruppenfoto kann man --> hier herunterladen. Dort gibt es auch noch mehr Information über die 6 zukünftigen Neupriester. Foto: P. Irenäus, P. Simeon, P. Lukas, Kardinal Schönborn, Abt Gregor, P. Pio, P. Elias und P. Pirmin.
Messgewänder von Fr. Raphael für die Neupriester (03.04.08). - Unser Frater Raphael arbeitet zur Zeit an drei künstlerisch gestalteten Messgewändern für 3 der Neupriester, die am 24. April die Weihe empfangen werden. Nachdem sich unser Frater Raphael (siehe unter --> "Künstlermönch") ja durch seine Skulpturen einen Namen gemacht hat und sich auch mit seinen wirklich eindrucksvollen Glasfenstern für den Chorraum in Stiepel und schließlich auch für Papst Benedikt XVI. bewährt hat, sind diese Messgewänder durchaus eine Herausforderung für ihn gewesen. Jedes der 3 Messgewänder ist theologisch durchdacht und individuell gestaltet, jedes der 3 Messgewänder soll zugleich die Persönlichkeit des Neupriester ausdrücken... Nachdem er die künstlerischen Entwürfe fertig hat, arbeiten unsere Zisterzienserinnen in der Abtei Marienfeld in ihrer Paramentenstickerei auf Hochtouren, um die Messgewänder bis zu den Primizen fertig zu sticken. - Foto: Frater Raphael beim Entwurf des Messgewandes für Pater Simeon.
"In der Soziologie ist nur eines sicher: der Wandel!" (16.04.08) - Einen beachtenswerten Vortrag hielt der langjährige Abgeordnete zum Nationalrat und ehemalige ÖAAB Obmann Dr. Josef Höchtl, indem er die statistische Entwicklung des Christentums und der Religionen in Österreich in den letzten Jahren thematisierte. Höchtl legte den Studenten Zahlen vor, die auf den ersten Blick bedrückend sein können: Von 1975 bis 2008 sank die Zahl der Katholiken in Österreich um 1,3 Millionen. Der Gottesdienstbesuch sank von 1956 bis 2008 von 2 Millionen auf derzeit ca. 800.000... Höchtl machte aber Mut: Wir müssen die Zahlen wissen, um darauf reagieren zu können. Einer Mentalität des "Man müsste" erteilte er eine Absage. Es kann nur heißen: "Ich muss". Den Daten müssen Taten folgen. Der überzeugte christliche Politiker ermutigte auch zu einer guten Öffentlichkeitsarbeit. Gerade der Realismus angesichts etwa des Islam, der im Jahr 1972 noch 22.000 zählte, 2008 aber bereits bei 400.000 ist, ist notwendig, damit wir Christen das nötige Engagement entwickeln. Er zitierte Papst Benedikt XVI., an dessen Geburtstag der Vortrag im Rahmen der öffentlichen --> Vortragsreihe "Fünf vor Elf" stattfand, der sagte: "Mission ist das Recht und die Pflicht eines jeden, der an Christus glaubt".
Nachbereitung des Papstbesuches in Österreich (02.04.08). - Am 2. April 2005 ist der Diener Gottes Johannes Paul II. gestorben. Es berührend zu sehen, wie wunderbar Gott seine Kirche durch den jeweiligen Petrusnachfolger leitet. Papst Benedikt XVI. leitet die Kirche vor allem als "Lehrer der Wahrheit", und er tut das in einer freundlichen, liebevollen und werbenden Art und Weise. Für uns Heiligenkreuzer ist es ein besonderes Anliegen, dass der Österreich Besuch vom vergangenen September gut aufbereitet wird. Dazu gibt es in Heiligenkreuz eine Reihe von Veranstaltungen, aber auch außerhalb, etwa am 15. April in Wiener Neustadt im Bildungshaus Sankt Bernhard (Näheres siehe --> hier). Gerade die Ansprachen, die uns Benedikt XVI. bei seinem 3-tätigen Besuch geschenkt hat sind übersichtlich! Also man kann sie lesen, und in Ihnen sind die wichtigsten theologischen und pastoralen Anliegen des Papstes gleichsam "kondensiert" und komprimiert. Foto: einer der unvergesslichen Augenblicke des 9. September 2009 in Heiligenkreuz
Päpstliche Hochschule Benedikt XVI. auf Kongress "Weltkirche" vertreten (13.04.08). - Nicht nur durch einen --> Impuls von Rektor P. Karl Wallner war die Hochschule Heiligenkreuz beim großen Kongress "Weltkirche" von "Kirche in Not" in Augsburg von 10.-13. April 2008 vertreten: Drei Mitbrüder, einer aus Deutschland, einer aus Vietnam und einer aus Sri Lanka betreuten bei dem kirchlichen Großereignis einen eigenen Informationsstand. Die Mitbrüder wurder 3 Tage lang von vielen Menschen regelrecht umlagert, da Heiligenkreuz spätestens seit dem Papstbesuch 2007 auch in Deutschland ein Begriff ist. Der Kongress in der Kongresshalle Augsburg war für die teilnehmenden Mitbrüder ein großes Erlebnis, da sie viele engagierte Katholiken kennengelernt haben, und auch viele Bischöfe aus der ganzen Welt... Foto: Informationsstand der Päpstlichen Hochschule Heiligenkreuz in Augsburg.
Unsere Magnolie blüht... (16.04.08) - In unserem Priorenhof, also mitten in der Klausur, steht ein riesiger weiße Magnolienbusch. Unser Herr Abt liebt diese Magnolie und hat sie auch bei der Restaurierung des Priorenhofes nicht ersetzen lassen, obwohl sie schon ziemlich zerzaust ist. Vielleicht erinnern ihn die weißen Blüten auch an die Novizen. Jedenfalls ist es eine kleine Tradition, dass sich die jeweiligen Novizen vor der Magnolie fotografieren lassen, wozu man sich allerdings beeilen muss, denn sie blüht maximal 2 oder 3 Tage, bevor die weißen Blüten dann braun und unansehnlich werden. Und oft kommt der Frost dazu, dann ist es noch kürzer. Das Magnolien-Novizenfoto 2008 zeigt in der Mitte P. Prior Christian, zu seiner Seite die Fratres Ignatius, Nikodemus, Coelestin, Otto, Kilian und Severin (von links nach rechts). Die Halbzeit des Noviziates haben sie schon hinter sich, wir wünschen allen 6, dass sich ihr Ordenskleid mit der Zeitlichen Profess im August dann dunkler färbt. Aber dass Ihre Kreativität nie verwelkt!
Vier interessante neue Bücher (23.03.08). - Francesca, Sandra und Julian ließen sich vom Webmaster gerne gewinnen, um auf vier interessante neue Bücher aufmerksam zu machen: 1.) "Die Mystik des gregorianischen Chorals" schildert in wissenschaftlichen Vorträgen, was den Gregorianischen Choral der Zisterzienser auszeichnet. Das Buch ist mit eindrucksvollen Bildern der Liturgie in Heiligenkreuz bebildert. 2.) Von P. Karl Wallner stammt das Buch "Sinn und Glück im Glauben. Gedanken zur christlichen Spiritualität", wo es um vieles geht, was für den Glauben wichtig ist: von der Beichte über die Kommunion bis zum Leiden an der Kirche. 3.) Für Historiker ist das Büchlein von Lars Friedrich "Mayerling. Chronik eines Dorfes" interessant. Es schildert die Geschichte des Ortes der Tragödie von 1889 in allen Details. 4.) Und das Buch "Der Papst in Heiligenkreuz" erinnert an den unvergesslichen 9. September 2007. - Die Bücher gibt es in jeder Buchhandlung, natürlich auch im Klosterladen Heiligenrkeuz (einfach anrufen: 0043-2258-8703-143) und in unserem --> Online-Klostershop.
Eine besondere Primiz beim klösterlichen Konventamt (08.04.08). - Am 8. April hatten wir die besondere Primiz eines verheirateten griechisch-katholischen Priesters bei unserem klösterlichen Konventamt. Als Seminarist der rumänischen griechisch-katholischen Diözese Alba Juila hatte der Rumäne Georghita Dobrica 3 Jahre an unserer Hochschule uns studiert, dabei lebte er bei uns im Kloster, war immer beim Chorgebet usw. Nach dem Abschluss seines Studiums mit dem Magister theologiae hat er am 9. September 2007 geheiratet, wie dies die Kirchenordnung im griechisch-katholischen Ritus vorsieht, sodass er am 9. März 2008 die Priesterweihe empfangen konnte. Wir freuten uns, unseren Mitbruder "Gigi", der jetzt gerade das Doktorat an der Universität Graz macht, als Neupriester bei uns begrüßen zu dürfen und bewunderten das prachtvolle Messgewand, das in seinem Ritus üblich ist. Nach dem Konventamt spendete er uns den Primizsegen. Sein Hochzeitstag fiel übrigens genau auf den Tag des Papstbesuches in Heiligenkreuz. - Foto: Neupriester Mag. Georghita Dobrica spendet nach dem klösterlichen Konventamt den Primizsegen.
In Augsburg: "3. Internationalen Kongress Treffpunkt Weltkirche" vom 11.-13. April 2008 (21.02.08). - An dem katholischen Mega-Kongress des Hilfswerkes "Kirche in Not" werden viele katholische Schriftsteller teilnehmen, auch aus Österreich. Unter den ganz Prominenten sind die Bestsellerautoren Manfred Lütz, Prinz Asfa-Wossen Asserate, Gertrud Fussenegger und Christa Meves, von deren Büchern den Angaben zufolge bereits mehr als fünf Millionen Exemplare allein in deutscher Sprache verkauft worden sind. Als Publizisten einen Namen gemacht haben sich auch die Soziologin Gabriele Kuby, WELT-Korrespondent Paul Badde, der Ehrenpräsident der Paneuropa-Union Otto von Habsburg, der Journalist Martin Lohmann, die norwegische Politologin Janne Haaland Matlary, der Historiker Ekkehart Rotter usw. - Im Mittelpunkt des Kongresses stehen diesmal die wachsende Kirche in Afrika und ihre Herausforderung durch den Islam, die neuen Chancen für die Kirche in China, der Exodus der Christen aus dem Heiligen Land, die Zukunft der Kirche in Europa sowie die Zukunft der Familie im deutschen Sprachraum.
Info und Anmeldung über den Kongress --> hier. Foto: Kongress 2006.
Tiefe Gedanken zum Priestersein heute von Bischof Dr. Alois Schwarz (08.04.08). - 110 Studenten, die meisten davon auf dem Weg zum Priestertum, drängten sich in den Großen Hörsaal der Päpstlichen Hochschule, als Diözesanbischof Dr. Alois Schwarz über den priesterlichen Dienst in der Welt von heute sprach. Bischof Schwarz war von Abt Gregor herzlich begrüßt worden, hatte er doch selbst vor Jahren an der Hochschule Heiligenkreuz als Professor für Homiletik unterrichtet. Zum einen schaut die religionsfreundlich gewordene Welt erwartungsvoll auf den Priester, zum anderen steht dieser unter einem enormen Rechtfertigungsdruck, weil das Institutionelle an Religion heute automatisch unter Verdacht stehe... Der Priester müsse ein Mensch mit "Dornbuscherfahrung" sein, in der Gegenwart Gottes leben. Der Dornbusch des Priesters müsse der Tabernakel sein... - Der Auftakt zu der Vortragsserie "Fünf vor Elf" ist damit gut gelungen, --> ein buntes Programm an weiteren Vortragenden und Vorträgen wird von der Hochschule in den nächsten Wochen - auch Nicht-Studierenden - angeboten. Foto: Abt Gregor mit Bischof Schwarz auf dem Weg zum Mittagsgebet.
Ora et labora (28.03.08). Unser Leben ist "Ora et Labora - Gebet und Arbeit". Achtung: Unser Chorgebet ist offizielles Gebet der Kirche an Gott, es ist öffentlicher Lobpreis, siehe dazu die Ansprache des Papstes am 9. Sept. 2007). Daher ist es öffentlich und Gläubige dürfen natürlich an unserem jahrhundertealten --> lateinischen Chorgebet teilnehmen. Wir freuen uns sogar über Besucher. Man darf einfach ruhig sitzen und die Gesänge des --> Gregorianischen Chorals auf sich wirken lassen. - In der großen Abteikirche, wo wir sonst beten, ist es im Winter so kalt, dass wir in die beheizte gotische Bernardikapelle übersiedelt sind. Dorthin kommt man ganz unkompliziert, indem man sich beim Gastmeister (02258-8703-101) oder einfach an der Klosterpforte (02258-8703-0) anmeldet. Für die Teilnahme bieten sich vor allem das Mittagsgebet (12 Uhr), die Vesper (18 Uhr) und die Komplet (19.45 Uhr) an. --> Tagesordnung. Foto: Dieses Bild von der Choralschola ging in den letzten Tagen um die Welt...
Jugendvigil mit viel Herz am 4. April (05.04.08). - In der österlichen Zeit feierten wir am 4. April eine sehr intensive Jugendvigil, die wegen des großen Andranges auch fast bis 22 Uhr dauerte. Thema war die göttliche Barmherzigkeit und P. Bernhard brachte uns alle zum Schmunzeln, als er mit einem Ikea-Herzen, das er sich von dort "ausgeborgt" hatte, das schönste Geheimnis Gottes uns echt bernhardinisch ausdeutet: Die beiden Hände sind der Sohn und der Geist, die uns der Vater entgegenstreckt, um uns an sein Herz zu ziehen. Das stammt natürlich von Irenäus von Lyon (+202), der von Ikea keine Ahnung hat... Zu der Jugendvigil waren viele liebe Priester von überall her gekommen, vor allem aber 270 Jugendliche, denn Valentin hat diesmal eine Zählung veranstaltet und als Schottengymnasiast sich wohl nicht verzählt... Und viele Fotos gibt es schon wieder auf www.pfarre-wildon.at. Und Frater Samuels Jugendvigil-Geschichte ist auch schon auf --> dieser Seite online. - Foto: Pater Bernhard predigt über die göttliche Barmherzigkeit.
"Der Herr ist auferstanden!" Dankbarer Rückblick auf das heilige Osterfest (28.03.08) - Mit Dankbarkeit dürfen wir im Stift Heiligenkreuz auf die gesegnete Feier der Karwoche und des Hohen Osterfestes zurückblicken. Am Ostersonntag hielt P. Prior Christian nach der Auferstehungsprozession eine berührende Gratulationsansprache an den Herrn Abt (das ist eine alte Tradition, denn wann sollten wir uns mehr beglückwünschen als am Fest der Erlösung...). Er erinnerte daran, das alle Liturgie und alle Mühe, die bei uns in die Osterfeierlichkeiten gesteckt wird, vom Sakristan über Mesner bis hin zu den liturgischen Assistenten und den Küchendienern, nichts wäre, wenn es nicht aus einem tiefen Geist des Glaubens und der brüderlichen Gemeinschaft käme. - Besonders dankbar sind wir den ca. 25 jungen Männern und Studenten, die in der Karwoche bei uns waren und in der Liturgie mit vollem Einsatz assistiert haben. Wir hoffen, dass sie auch in Zukunft uns die Freude machen, uns zu besuchen. - Foto: Mit der Segnung des Osterfeuers eröffnete der Herr Abt die Hochheilige Osternacht.
Nach den Feierlichkeiten haben wir "Halleluja-Stimmung" im Kloster! (23.03.08) - Wenn man in der Liturgie mit Ernst und Hingabe Leiden, Tod und Grabesruhe Christi gefeiert hat, dann stellt sich zu Ostern automatisch eine "Halleluja-Stimmung" unter uns Mönchen ein. Das ist nicht nur ein psychologischer Effekt, sondern ein übernatürliches Gnadengeschenk: die Freude über die Erlösung, über die Auferstehung, über einen letzten wunderschönen Lebenssinn... Wir haben sehr intensiv und feierlich gefeiert, hunderte Gläubige mit uns! Eine Truppe von ca. 25 Studenten und jungen Männern lebte mit uns mit und half mit, nicht nur beim Klosterputz, sondern auch in der liturgischen Assistenz. Und großartig haben die das gemacht!!! - Nach dem Pontifikalamt am Ostersonntag Vormittag entstand das nebenstehende Gruppenfoto; leider waren schon ein paar in ihre Pfarren zurückgekehrt... Jedenfalls herrschte auch beim Gruppenfoto "Halleluja-Stimmung" als sich Abt Gregor bei den jungen Leuten herzlich bedankte, dass sie uns geholfen haben, die Liturgie würdig zu gestalten. Foto: in der Mitte kniend Abt Gregor, daneben die liturgische Assistenz.
Auch evangelische Pastoren und "Jesus-Freaks"... (21.03.08) - zieht es zu Ostern ins Kloster. Wenn der Webmaster mit seinem kleinen Fotoapparat auftaucht, dann stellen sich mittlerweile alle schon "homepage-compatibel" auf, da ja viele über die Homepage mit dem Geschen im Kloster verbunden sind. So war es auch nicht schwer, zu dem Gruppenfoto mit den "Jesus-Freaks" und dem evangelischen Pfarrer Norbert Roth (3. v. l.) zu kommen, das nach dem Kreuzweg am Karfreitag entstanden ist. Wir sind erstaunt, dass es den jungen Leuten, die ja eine unkonventionelle Art des christlichen Glaubens praktizieren, so gut bei uns gefällt. Intensität ist scheinbar konfessionsübergreifend anziehend! So sitzen die jungen Männer bei unseren Stundenlangen Lateinischen Liturgien schon am frühen Morgen und beten mit... Wir freuen uns. Diese ökumenische Dimension ist uns herzlich willkommen, denn der Heiland, den wir am Karfreitag in seinem Opfertod feiern, ist unser aller Erlöser. Foto: ein Teil der zur Zeit im Kloster befindlichen "Jesus-Freaks".
Hunderte beim Kreuzweg am Karfreitag (21.03.08). - Das milde und regenfreie Wetter hat es begünstigt: So sind wieder Hunderte zum Kreuzweg am Karfreitag Nachmittag gekommen. P. Prior Christian hat den Kreuzweg unter Assistenz der jungen Mitbrüder auf der barocken Kreuzweganlage vorgebetet. Eindrucksvoll war, dass viele Familien, viele Jugendliche teilgenommen haben. Es ist das immer eine sehr schöne Stimmung, denn irgendwie spürt man - mitten in aller Betrachtung des Leidens und Sterbens Christi - schon den Duft der Auferstehung durch die Frühlingsstimmung, die in der Natur herrscht... Auch unsere Klostergäste haben am Kreuzweg teilgenommen. Foto: Maximilian Rupp ist einer von ca. 25 Studenten und jungen Burschen, die zur Zeit die "Kl-Ostertage" mit uns verbringen und uns im Haus und in der Liturgie helfen.
Ratschenbuben auch in Heiligenkreuz unterwegs (21.03.08). - Bei uns gibt es nicht nur "Hochliturgie", sondern auch das "Normale". Unser Frater Johannes Paul hat eine nette Truppe von Ministranten zusammen, die auch ratschen gehen. Das Ratschen soll das Gebetsläuten ersetzen, denn von Gründonnerstag-Abend bis in die Osternacht schweigen die Glocken wegen des Leidens, Sterbens und Begabens-Seins Christi. Dabei schaut auch immer ein kleiner Lohn für die Ratschenbuben heraus, wenn sie von Haus zu Haus gehen und für ihren Dienst sammeln. Fr. Johannes Paul hatte heuer eine "geniale" Idee: Er war mit den Ratschenbuben beim großen Kreuzweg, wo immerhin 250 Gläubige waren, da haben die geratscht - und dann haben sie auch um eine kleine Gabe gebeten... Recht so! Auf unserem hohen Turm von 1672 steht übrigens eine große Ratsche, die von einigen erwachsenen Heiligenkreuzern immer am Karsamstag Mittag angeworfen wird und dann über das ganze Dorf klappert. - Foto: Frater Johannes Paul mit den Ministranten vor Start des Ratschens.
Persönliches Schreiben den Papstes an Prof. P. Dr. Maximilian Heim (19.03.08). - Vor dem Speisesaal in Heiligenkreuz gab es heute einen Stau, denn dort hing doch tatsächlich ein persönliches Handschreiben von Papst Benedikt XVI. an unseren Pater Prior Maximilian. P. Maximilians Arbeit über die Ekklesiologie (das ist die Lehre über die Kirche) von Joseph Ratzinger war nämlich ins Englische übersetzt worden und der Papst hat P. Maximilian dafür gedankt. Es ist ein ganz tolles und eindrucksvolles englisches Buch entstanden mit dem Titel "Joseph Ratzinger: Life in the Church and Living Theology: Fundamentals of Ecclesiology". P. Maximilian ist nicht nur Professor für Fundamentaltheologie an unserer Hochschule, sondern auch Prior im 1988 gegründeten Priorat Stiepel in Bochum. Zu seiner Studie hat ihm der Papst persönlich das Vorwort geschrieben... Foto: Die Mitbrüder wollen alle das Handschreiben des Papstes lesen, das er in seiner typisch kleinen Schrift an P. Maximilian gerichtet hat.
Karsamstag: Stille Anbetung beim Heiligen Grab (22.03.08). - Die Liturgie des Karfreitags endete mit der Übertragung des Allerheiligsten in die Kreuzkirche, die als Heiliges Grab hergerichtet ist. Wie Gott der Vater nach dem Schöpfungswerk am 7. Tag ruhte, so ruht Gott der Sohn nach dem Erlösungswerk am Kreuz. Die Schöpfung vollbrachte Gott der Vater in Allmacht, die Erlösung vollbrachte Gott der Sohn in Ohnmacht. - Am Karsamstag sind die Gläubigen eingeladen, in stiller Anbetung beim Heiligen Grab zu verharren und die Gräber Ihrer verstorbenen Lieben zu besuchen. Bei uns ist durchgehend auch bis 17 Uhr Beichtgelegenheit in der Kreuzkirche bei 2 Priestern. - Die Liturgie der Osternacht beginnt um 21 Uhr (warm anziehen) und dauert bis vor Mitternacht. Am Ostersonntag ist um 9 Uhr das Auferstehungshochamt. - Foto: Abt Gregor vor dem Leichnam Christi beim Heiligen Grab.
Das Heilige Triduum beginnt mit der Fußwaschung (20.03.08). - Am Gründonnerstag feiert die Kirche die Einsetzung der Eucharistie und des Priestertums. Beim Letzten Abendmahl fasst unser Herr Jesus all sein Tun und Wollen in dem Gestus der Selbsthingabe zusammen ("Mein Leib - für Euch hingegeben!" "Mein Blut - für Euch vergossen"); wenige Stunden später wird er als Opferlamm zwischen Himmel und Erde ausgespannt am Kreuz sein Leben für uns hingeben. - Wir eröffnen das "Triduum Sacrum", die heiligen Drei Tage, mit der Fußwaschung immer schon am Gründonnerstag Vormittag. Die 12 Apostel sind ältere Herrn aus den umliegenden Pfarren, die danach zum Mittagessen bei uns im Speisesaal geführt werden. Programm der Karliturgie --> hier. Inzwischen ist auch eine 20-köpfige Gruppe von Jesus-Freaks bei uns gelandet, diesen freikirchlich gesinnten jungen Burschen gefällt unsere feierliche, lateinische Liturgie, sodass sie jedes Jahr mit dem evangelischen Pastor Norbert Roth zu uns kommen... Jedenfalls sind wir übervoll... Foto: Abt Gregor führt einen "Apostel" nach der Fußwaschung zum Spinatessen ab.
Karmittwoch: Wienerwald-Ausflug der Mönche vor dem Heiligen Triduum! (19.03.08) - Das Kloster ist geputzt, auch dank der Mithilfe unserer zahlreichen Klostergäste. Zum Abschluss hat Abt Gregor mit 30 jungen Mitbrüdern und den jungen Männern, die sich gerade bei uns zu den Kl-Ostertagen aufhalten, eine kleine Wanderung durch den Wienerwald gemacht. Es ging über den Kreuzweg und den Vetsera-Friedhof zur Meierei Füllenberg, wo wir köstlich bewirtet wurden (wo gibt es schon Glühmost mit warmen Mohnstrudel?!). Das Wetter war aprilhaft: von heißem Sonnenschein bis zu peitschendem Schneetreiben haben wir bei der Wanderung alles erlebt. Der Spaziergang war ein gutes Durchatmen, nicht nur in der Wienerwaldluft, sondern auch in der gegenseitigen Begegnung. - Foto: Auf dem Weg Richtung Füllenberg.
"Incipit Hebdomada Sancta!" - Die Heilige Woche hat begonnen! (16.03.08) - Mit der feierlichen Liturgie vom Einzug Jesu in Jerusalem haben wir heute die Heilige Woche eröffnet. "Heilige Woche" ist die liturgisch richtige Bezeichnung für das, was wir herkömmlich "Karwoche" nennen. Sehr viele Gläubige waren gekommen und in den letzten Jahren nehmen auch immer mehr Leute an der Heiligen Messe nach der Palmzweigsegnung teil. Die Abteikirche war voll. Ergriffen waren wir von der Passion, die von 12 jungen Mitbrüdern gesungen wurde, unser Kantor P. Simeon hat wochenlang geprobt. Es war wirklich berührend schön. - Inzwischen füllt sich das Kloster immer mehr: Exerzitien, Seminare, Klostergäste, Jugendliche. Auch die Studentenzimmer müssen als Gästezimmer her, ja sogar die Hörsäle der Hochschule... Die nächsten drei Tage sind jetzt bei uns für den Klosterputz; ab Gründonnerstag werden wir ganz tief in die Liturgie der Kirche eintauchen, in denen wir Leiden, Tod und Auferstehung Christi feiern. Programm --> hier. - Foto: Einzug in die Abteikirche am Palmsonntag, 16. März 2008.
Karmittwoch: Musikalisches Präludium zum Heiligen Triduum am 19. März (03.03.08) - Das Wiener Razumovsky Quartett, das über Matthias Adensamer aus Baden mit dem Stift verbunden ist, hat uns zugesagt, wieder am Karmittwoch Abend das Heilige Triduum gleichsam musikalisch einzubegleiten. Das Quartett spielt Joseph Haydn, "Die sieben letzten Worte Jesu am Kreuz", mit biblischen Texten, die Pater Simeon vortragen wird. Die "Süddeutsche Zeitung" schreibt über dieses Quartett: "Die Perfektion und Ausdruckskraft welche die Musiker des Quartetts einzeln und im Zusammenspiel legen, ist erstaunlich - umso mehr, als sie alle jünger als dreißig sind." Konzerte gaben sie bereits in Deutschland, Frankreich, Schweiz, Portugal, Slowakei, Kroatien, Polen, Kanada, Russland, Mongolei, China, Mozambique - und zweimal schon in Heiligenkreuz. Beginn ist 19.30 Uhr, Einlass ab 19.00. In der Abteikirche ist es kühl, warm anziehen. Dauer ca. 70 Minuten. Eintritt gegen freie Spende! - Foto: Vor dem verhüllten Auferstehungskreuz stimmte das Razumovsky Quartett schon 2006 und 2007 ergreifend auf das Passionsgeschehen ein.
Auf dem Weg zum höchsten Fest der Christenheit (18.03.08). - Das Kloster ist mittlerweile voll mit Gästen, die jungen Burschen, die zu den Kl-Ostertagen schon im Haus sind, helfen uns vorbildlich beim Putz des ganzen Klosters. Wir gehen sehr freudig dem höchsten Fest entgegen, auch wenn das Wetter derzeit eher zum Weinen ist. Warum schneit es zu Ostern und nicht zu Weihnachten? Die Schulbeichten sind hinter uns, jetzt sind wir sehr "eingekehrt" in das klösterliche Leben. Da wir so viele sind, muss alles gut organisiert werden. Am Karmontag gab es schon eine große Vorbesprechung beim Mitbrüdergespräch. Jeder Mitbruder wird einen von den jungen Männern, die jetzt mit uns mitleben als "Schutzengel" betreuen, damit diese sich im klösterlichen Leben auskennen und persönlich betreut wissen. Sollte es am Gründonnerstag zur Fußwaschung sehr kalt sein, haben wir einen "Notfallsplan" ausgearbeitet. Hier ist Programm für --> die kommende Karwoche und das hochheilige Osterfest. Foto: Mitbrüdergespräch am Karmontag.
Besinnlicher Nachmittag am Palmsonntag (16.03.08). - Eine schon über 10-jährige Tradition haben die "Besinnlichen Nachmittag" am Palmsonntag, die P. Bernhard und P. Karl halten. Auch heuer war der Kaisersaal mit ca. 180 Teilnehmern bis auf den letzten Platz voll. P. Bernhard hielt einen motivierenden und humorvollen Eröffnungsvortrag über die Beichte und die Umkehr. Danach stand er für die Beichte zur Verfügung, ebenso P. Alkuin. Beide bis zum Abend! Währenddessen stimmte P. Karl in einer Katechese über Jesus als "Lamm Gottes" und über die christlichen "Hoffnung" (Spe Salvi) auf die Karwoche ein, auf der Erlösungsgeheimnis. Um 16 Uhr nahmen viele am Kreuzweg teil, den Abt Gregor auf der barocken Kreuzweganlage vorbetete. Der besinnliche Nachmittag endete mit einer festlichen Heiligen Messe um 18.45 Uhr in der Kreuzkirche. Danke den engagierten Laien, die alles so perfekt vorbereiten und mit soviel Eifer zu diesen segensreichen Nachmittagen einladen. - Foto: P. Bernhard bei seinem Einführungsvortrag am 16. März 2008.
Immer noch schwere Behinderungen durch den Schimmelbefall der Bibliothek (10.03.08). - Das nebenstehende Foto zeigt einen geplanten "Institutsraum" in der Päpstlichen Hochschule. Es war alles so schön geplant für 2008: Einrichtung von 7 Institutsräumen, Aufrüstung der dortigen Studienbibliothek, und dann: auf ins verstärkte theologische Arbeiten. Und dann kam nach dem Papstbesuch der Schimmelbefall der Hauptbibliothek und alles endete im Chaos. Obwohl unser Bibliothekar alles tut, und auch zusätzliche Kräfte engagiert wurden, wird es noch dauern. Denn die Einrichtung der Institutsräume braucht Geld, das wir für die Bibliothek nun nicht mehr haben, und es braucht Arbeitseinsatz ohne Ende... Aber das soll kein Lamentieren sein, denn der liebe Gott hat uns noch immer geholfen. Und mit "Ora et labora" kommt man sehr weit... Foto: Projektierter Institutsraum für Sozialethik und Moraltheologie - im völligen Chaos der Bücher-Umräumung.
Die furchtbaren Folgen des März 1938 (08.03.08). - Der Anschluss Österreichs an Hitlerdeutschland vor 70 Jahren war Anlass für eine --> beachtenswerte Erklärung der Österreichischen Bischofskonferenz. In Heiligenkreuz hat das Europainstitut für cisterciensische Forschung eine hervorragende hochkarätige Tagung veranstaltet (--> auf der Seite der Hochschule). Die Liste der Referentinnen und Referenten liest sich wie das "Who is who" der Zeitgeschichstforschung dieser unseligen Epoche. Die Teilnehmer waren von den Referanten begeistert. Es wurde nicht nur ein Überblick über die Gesamtsituation der Kirche gegeben (Liebmann, Fenzl), sondern paradigmatisch anhand von einzelnen Persönlichkeiten (Putz, Moll, Röhrig) und von der Situation in einzelnen Stiften (Dessl: Wilhering, Außermair: Kremsmünster, Jagschitz: Heiligenkreuz) die Situation damals von 1938 bis 1945 dargestellt. Die Vorträge werden natürlich sobald wie möglich samt Bildmaterial im Be&Be-Verlag veröffentlicht. Foto der Referenten: Dessl, Schachenmayr, Jagschitz, Fenzl, Röhrig, Liebmann, Putz, Moll und Außermair.
Jugendliche und junge Menschen sind herzlich willkommen (21.02.08). - Das Stift Heiligenkreuz ist auch ein Ort der Jugendseelsorge. Da ein Kloster ein Ort der "geistlichen Kraft" (Benedikt XVI.) ist, bieten wir auch jungen Leuten an, zu uns zu kommen, und in verschiedener Weise von dieser geistlichen Kraft zu profitieren. Es gibt eigene Mitbrüder für die Jugendseelsorge; es gibt eigene Homepage-Seiten über unser Jugendangebot. Dieses reicht von der monatlichen Jugendvigil, über die Jugendwallfahrt zum Weltjugendtag nach Sydney 2008, über Silvester-Jugendtage und Karwochen-Kl-Ostertagen hin zu geistlichen Sportwochen usw. usw. Nähere Information --> hier. Das besonders Schöne ist, dass wir als Kloster nicht nur geistliche Berufungen haben, sondern dass Gott auch so manchen jungen Leuten geholfen hat, "die Richtige" bzw. "den Richtigen" für das Leben zu finden. Gute Ehen sind ein großer Segen der Jugendseelsorge. - Foto: Andreas Höfer und Sophie nach der Hochzeit im August 2007.
Kl-Ostertage im Stift Heiligenkreuz (14.02.08). - Ostern wird heuer schon sehr früh sein. Wie jedes Jahr freuen wir uns, wenn viele Gläubige zu den heiligen Liturgien kommen. Es gibt bereits einen --> Liturgieplan für die Karwoche. Wir freuen uns über Gäste, die sich bitte rechtzeitig bei Gastmeister Pater Pirmin anmelden müssen (02258-8703-101; gastmeister(at)stift-heiligenkreuz.at). Der Gästetrakt steht Männern und Frauen offen. Wenn wir überfüllt sind, dann verweisen wir auf die vielen Unterkunftsmöglichkeiten in und um Heiligenkreuz. - Besonders laden wir wieder junge Männer und Burschen zu sogenannten Kl-Ostertagen ein, ab Palmsonntag bis Ostersonntag. Wir bitten dabei nur