Erinnerungen an 2010:

Hier gibt es die "Neuigkeiten" aus dem Jahr 2010, wie sie auf unserer Homepage veröffentlicht wurden.

2.-5. September 2010: Key2Life-Festival in Marchegg (27.08.10). - Auch dafür wollen wir Werbung machen, da viele Jugendliche unsere Homepage anschauen: Am letzten Ferienwochenende gibt es bei den Johannesbrüdern in Marchegg wieder ein christlichens Rockfestival, wo auch viele Heiligenkreuzer Mönche durch Katechesen und Workshops mitwirken dürfen. Veranstalter ist das Pastoralamt der Erzdiözese Wien und das katholische Jugendmagazin YOU!. Zehn Band werden auftreten, auch die christliche amerikanische Band Jars of Clay. Inzwischen haben sich auch bei uns gute Band aus jungen gläubigen Christen gebildet, wie etwa Opens external link in new windowCardiac Move, die sogar bei Ö3 groß eingestiegen sind. Es ist wichtig, dass die Jugendkultur verchristlicht wird, denn die jungen Leute sind alle auf der Suche, da dürfen wir sie nicht allein lassen. Mehr information auf Opens external link in new windowwww.key2life.at. Foto: Schon im letzten Jahr war Opens external link in new windowKEY2LIFE toll.

Wunderschöne Fotos von Feierlicher Profess und Diakonenweihe (25.08.10). - Wir sind noch ein bisschen erschöpft von den Feierlichkeiten (7 Einkleidungen, 6+5 zeitliche Professen, 7 Feierliche Professe, 4 Diakonenweihe, Abtsweihe im Stift Rein...). Es gibt wunderschöne Fotos von der Opens external link in new windowLiturgie der Feierlichen Profess zu Maria Himmelfahrt, die man sich hier anschauen kann. Eine Feierliche Profess mit 7 Mitbrüdern hat es schon seit Jahrhunderten nicht gegeben. Unser Fotograf, Herr Jerko Malinar, hat auch herrliche Fotos von der Opens external link in new windowDiakonenweihe mit Weihbischof Lackner vom 16. August 2010 geschossen, die man sich hier anschauen kann. Man sieht auch etwas von der Freude, die Gott fließen lässt, wenn man Liturgie wirklich als Gottes-dienst feiert. Jedenfalls haben uns diese Feierlichkeiten - die allen einen fröhlichen Ausklang in einem üppigen Imbiss durch die Klosterküche hatten - in jeder Hinscht gestärkt. Foto: Allerheiligenlitanei bei der Diakonenweihe am 16. August 2010.

"...adstare coram te et tibi ministrare..." (25.08.10). - "Wir danken Dir, dass Du uns berufen hast, vor Dir zu stehen und Dir zu dienen", heißt es in einem Eucharistischen Hochgebet der Heiligen Messe. Wir Mönche stehen jeden Tag stundenlang vor Gott. Das ist unsere Hauptaufgabe. Wenn wir uns Richtung Altar drehen, dann lassen wir zudem die langen weißen Ärmel der Kukullen seitlich hinunterhängen. Wir stehen also "manibus demissis", mit "hängenden Händen", ganz hilflos und zugleich ganz bereit vor Gott. Das ist unsere Berufung. Nach den überaus gnadenreichen Feierlichkeiten, von denen 25 Mitbrüder betroffen waren, kehrt jetzt wieder normaler Klosterrhythmus ein. Viele nützen die verbleibenden Wochen bis zum Beginn des Semesters noch für Ferien. Foto: Ein Bild von oben auf uns betende Mönche, wie wir uns zum Gebet zum Altar wenden.

Besichtigen Sie unsere mittelalterliche Klosteranlage (19.08.10). – Unser Kloster liegt nur wenige Kilometer von Wien entfernt und wird schon deshalb von tausenden Touristen angefahren. Wir merken, dass einige Besucher nur mehr die frei zugänglichen äußeren Bereiche des Stiftes anschauen; darum möchten wir herzlich einladen, doch unbedingt Opens internal link in current windowdie mittelalterliche Klosteranlage zu besichtigen: Der Kreuzgang, das Brunnenhaus, der Kapitelsaal, die Totenkapelle, die Fraterie, der Lesegang mit den Grisaillefenstern, die romanisch-gotische Kirche, die Sakristei... all das ist eine kunsthistorische und architektonische Sensation. Bei uns sind Opens internal link in current windowvier Herzöge der Babenberger begraben. Wer das nicht gesehen hat, hat Heiligenkreuz nicht gesehen. Über die Öffnungszeiten und die Führungen Opens internal link in current windowgibt es hier Information. Foto: Zur Zeit werden wir von Schulklassen bei den Führungen regelrecht gestürmt, die jungen Mitbrüder stehen für diese Spezialführungen im Dauereinsatz. Hier: Der Kapitelsaal von 1240 mit der Grablege von 4 Babenbergerherzögen.

Auch wir haben den 100. Geburtstag von Mutter Teresa mitgefeiert (27.08.10). - Seit 1997 ist Mutter Teresa im Himmel, sie ist eine Selige Gottes. Darum haben wir bei ihrer Geburtstagsfeier etwas von ihrer Nähe gespürt: Viele von uns Zisterziensern haben an der großen Festmesse im Stephansdom teilgenommen, die Weihbischof Scharl zelebriert hat. Abt Gregor und mehrere Mitbrüder nahmen dann auch an der Eröffnung einer Ausstellung in der Peterskirche teil; hunderte drängten sich in der Krypta. Missio hatte dazu geladen. Für Pater Raphael, der ja als Künstler in der kommunistischen DDR Berufsschwierigkeiten hatte, als er ein Mutter-Teresa-Relief anfertigte (es hängt jetzt in Heiligenkreuz) freute sich über die Begegnung mit den jetztigen Schwestern, die in Wien tätig sind. In Heiligenkreuz wird Mutter Teresa seit ihrem liebevollen Besuch am 15. März 1988 besonders verehrt. Foto: Künstlermönch Pater Raphael mit den "Missionarinnen der Nächstenliebe" in der Krypta der Peterskirche, Wien 1.

100. Geburtstag der seligen Mutter Teresa (25.08.10). - Am 26. August wäre der 100. Geburtstag der 1997 verstorbenen Opens external link in new windowseligen Mutter Teresa von Kalkutta. Pater Karl: "Der Besuch von Mutter Teresa am 15. März 1988 war ein Höhepunkt im Leben von uns allen, die wir damals dabei sein durften. In der eiskalten Abteikirche hat diese kleine Frau unsere Herzen erwärmt, als sie am Ende der Jugendmesse uns zur Liebe zu Jesus, zur Eucharistischen Anbetung, zum Apostolat eingeladen hat. Ich werde nie vergessen, wie sie vor dem Tabernakel kniete, wie sie im Auto sofort den Rosenkranz anstimmte, um nach dem Motto - 'Let us pray for Mister Gorbatschow' - für die Bekehrung der Welt zu beten. Ohne Zweifel: Diese heilige Frau betet für uns vom Himmel aus, wir spüren es, auch die Jungen, die damals nicht dabei waren. Wir wollen Ihr Andenken in Ehren halten und feiern deshalb am 5. September ihren Gedächtnistag mit aller Feierlichkeit." Foto: Mutter Teresa spricht nach der Messe zu 2.000 jungen Menschen, die sich in der Abteikirche drängen, unser Pater Walter übersetzt. Opens external link in new windowUnd hier kann man sich die Ansprache original anhören!

Ein siebenköpfiges "biblisches" Noviziat hat begonnen (19.08.10). - Heute vor der 1. Vesper unseres heiligen Vaters Bernhard, des Patrons geistlicher Berufe, hat der Herr Abt unsere 7 Kandidaten als Novizen eingekleidet. Alle waren wir schon sehr gespannt, welche Ordensnamen er den 7 geben würde. Die neuen Namen werden nach Ordenstradition am Ende der Einkleidung, wenn die Novizen vor dem Abt knien, in einem Segensgebet genannt. Von den 7 Namen sind 6 "biblisch", 3 davon sogar alttestamentlich. Dirk Schäferhoff heißt fortan Frater Matthias; Johannes Hamm ist Frater Moses; Dominique Humm ist Frater Daniel; Joachim Werz ist Frater Timotheus; Michael Diek heißt Frater Nathanael; David Ganse heißt Frater Alban und der Priester Hans-Otto Herweg heißt Frater Jonas. Wir bitten um das Gebet für unseren Ordensnachwuchs. Foto: Die Novizen, wenn man auf das Foto klickt, sieht man, dass das Foto mit Namen beschriftet ist, damit man sich ihre neue Identität besser merkt. - Opens external link in new windowEindrücke von der Einkleidung auf dem Monastic Channel hier. 

Wie kommt man zu Pater Bernhard? (21.08.10) - Viele Emails und Anrufe gehen ein, weil viele Menschen Pater Bernhard zur Aussprache oder sonstigen geistlichen Diensten erreichen wollen. Es geht aber nur über seine Assistentin Schwester Rosina Mihaly, die unter 02258-8703-194 zu erreichen ist. Oder man schreibt ein E-Mail an p.bernhard(at)stift-heiligenkreuz.at, auch das wird zuverlässig beantwortet. Pater Bernhard ist Professor für Liturgiewissenschaft an der Hochschule und vom Herrn Abt für die außerordentliche Seelsorge im Stift bestimmt, vor allem aber leitet er jene große und für unser Kloster so wichtige Gebetsgemeinschaft der "Freunde des Heiligen Kreuzes" mit über 2.000 Beterinnen und Betern. Wir brauchen so einen "Schutzwall" rund um das Kloster. Pater Bernhard steht auch gerne zur Verfügung, aber es ist wichtig, über die genannten Kanäle einen Termin auszumachen. Man braucht halt manchmal ein bisschen Geduld. Foto: Pater Bernhard mit geistlichen Schwestern.

Lieber Abt Christian, wir wünschen Dir und dem Stift Rein viel Segen! (21.08.10). - Fast 60 von uns waren heute im Stift Rein bei der Abtsweihe unseres Mitbruders Opens external link in new windowAbt Christian Feurstein, die sehr festlich und zugleich innig ausfiel. Opens external link in new windowDas Video dazu gibt es hier ganz neu! Diözesanbischof Dr. Egon Kapellari hielt eine eindrucksvolle Predigt und zelebrierte den Gottesdienst, Generalabt Maurus Esteva-Alsina erteilte die Abtsweihe. Ca. 12 Äbte und Pröpste waren gekommen, dazu viele Priester, Ordensleute, Schwestern... Es war richtig "steirisch" feierlich, von den Mitbrüdern im Stift Rein auch perfekt organisiert. Und das alles bei herrlichem Wetter. - Für uns war es zugleich ein schöner Ausflug, nein, eigentlich eine Wallfahrt, im Bus beteten wir für den neuen Abt mehrmals den Rosenkranz. Ein froher Tag für Stift Rein und zugleich ein festlicher Tag für Stift Heiligenkreuz. Foto: Abt Christian, Bischof Kapellari, Generalabt Esteva-Alsina. - Opens external link in new windowHier was zum Schmunzeln.

21. August 2010: Feierliche Abtsweihe von Abt Christian im Stift Rein! (21.08.10). - 60 von uns waren im Stift Rein bei der Abtsweihe unseres Mitbruders Opens external link in new windowAbt Christian Feurstein, die sehr festlich und zugleich innig ausfiel. Opens external link in new windowDas Video dazu gibt es hier ganz neu! Diözesanbischof Dr. Egon Kapellari hielt eine eindrucksvolle Predigt und zelebrierte den Gottesdienst, Generalabt Maurus Esteva-Alsina erteilte die Abtsweihe. Ca. 12 Äbte und Pröpste waren gekommen, dazu viele Priester, Ordensleute, Schwestern... Es war richtig "steirisch" feierlich, von den Mitbrüdern im Stift Rein auch perfekt organisiert. Und das alles bei herrlichem Wetter. - Für uns war es zugleich ein schöner Ausflug, nein, eigentlich eine Wallfahrt, im Bus beteten wir für den neuen Abt mehrmals den Rosenkranz. Ein froher Tag für Stift Rein und zugleich ein festlicher Tag für Stift Heiligenkreuz. Foto: Abt Gregor bei seiner Ansprache an den neuen Abt von Rein. - Opens external link in new windowHier was zum Schmunzeln.

Nachher wurde Abt Christian von Gratulanten bestürmt, unser Zisterzienserensemble spielte auf.

21. August: Wir fahren zur Abtsweihe von Abt Christian Feurstein nach Stift Rein... (16.08.10). - Nach den Einkleidungen und Professen freuen wir uns schon auf den 21. August, der eine Höhepunkt der Freude für uns ist: Abt Christian Feurstein empfängt im Stift Rein die Abtweihe. Wir werden mit einem großen Autobus hinfahren, um mitzufeiern, aber noch mehr, um mitzubeten. Abt Christian hat bereits ein Wappen und einen Wahlspruch: "Christum semper ante oculos - Christus immer vor Augen." Für die Abtsweihe am Samstag, 21. August 2010, 14 Uhr im Stift Rein, erwarten die Mitbrüder im Stift Rein bis zu 2000 Gläubige erwartet, Bildschirmübertragungen sind geplant. Die Festmesse wird durch Diözesanbischof Dr. Egon Kapellari zelebriert, die Abtsweihe spendet Generalabt Dr. Maurus Esteva Alsina. Durch Fügung ist am nächsten Tag, 22. August, die Opens external link in new windowWallfahrt der Pfarre Heiligenkreuz nach Rein, auch da gibt es sicher die Möglichkeit dem neuen Abt zu begegnen. Foto: Abt Christian im Gespräch.

19. August: Einkleidung von 7 Kandidaten als Novizen (14.08.10). - Unsere sieben Kandidaten fiebern schon der Einkleidung entgegen, die heuer erst am Vorabend des Bernhardsfestes, 19. August, stattfinden wird. Die Aufteilung der Termine von Zeitlicher Profess, Feierlicher Profess, Diakonenweihe und Einkleidungen war notwendig, damit wir der Gastmeister die anreisenden Verwandten unserer Mitbrüder einigermaßen unterbringen konnte. Die Flut von Berufungen stellt uns auch vor logistische Herausforderungen... Von den 7 Kandidaten stammen alle aus Deutschland, 3 kommen über und für das Priorat Stiepel ins Noviziat; 1 weiterer stammt direkt aus Stiepel. Der jüngste ist 20, der älteste 45; einer von ihnen ist bereits Priester; einer ist Doktor der Kunstgeschichte, alle haben schon Studien oder Berufsausbildung hinter sich. Wir bitten um das Gebet und freuen uns schon auf die neuen Mitbrüder. Foto: Unsere 7 gutgelaunten Kandidaten für das nächste Noviziat.

Weihbischof Lackner weiht 4 Mitbrüder zu Diakonen (16.08.10). - Wir danken Gott für die vielen Berufungen und feiern derzeit fast schon bis zur Erschöpfung die vielen Gnaden! Heute weihte Weihbischof Dr. Franz Lackner die Neuprofessen P. Placidus Beilicke, P. Edmund Waldstein, P. Justinus Pech und P. Damian Lienhart zu Diakonen. Abt Christian war mit P. Prior Thomas von Stift Rein gekommen, sodass die "steirische" Dimension sehr betont war (steirischer Weihbischof, einer der Weihekandidaten - P. Damian - ist Steirer, dazu viele Gläubige aus der Steiermark). Bischof Lackner predigte, dass der Diakonat die 1. Weihestufe ist, die gleichsam das Prinzipielle des 3-fachen Weihesakramentes angibt: den Dienst (Diakon = Diener) an Gott und den Menschen. 45 Priester konzelebrierten die Heilige Messe, dazu zahlreiche Ordensleute. Foto: Die vier Neu-Diakone P. Placidus, P. Edmund, P. Justinus u. P. Damian; dahinter Abt Christian und Abt Gregor, in der Mitte Weihbischof Lackner, der auch Philosophieprofessor an unserer Hochschule ist. - Opens external link in new windowDer Monastic Channel hat hier einige Eindrücke.

15. August: Sieben Mitbrüder legten die Feierliche Profess ab (15.08.10). - Am Patroziniumstag Maria Himmelfahrt haben sieben Mitbrüder die Feierliche Profess abgelegt, das sind die ewigen Gelübde "usque ad mortem", bis zum Tod. Also eine große Sache! Die Festmesse begann um 15 Uhr, 700 Gläubige kamen, über 120 Ordensleute und Priester. Nach der erhebenden Feiern schaffte es unsere Stiftsküche mit Unterstützung des Klostergasthofes, alle in kürzester Zeit mit Putenschnitzel und Marillenkuchen zu versorgen... Es war in allem religiösen Ernst (es ging ja um die Ganzhingabe an Gott im Dienst in der Kirche bis zum Tod) ein fröhliches Fest. Foto: Nachdem die Mönche ihre Professurkunde verlesen haben und jeden Mitbruder kniend um das Gebet gebeten haben, erfolgt die "Mönchsweihe", indem der Abt feierlich die auf dem Boden liegenden Mitbrüder segnet (Foto: Jerko Malinar). Weitere Fotos folgen.

Kirchenzeitung meldet: noch Restplätze frei für Burgund-Reise (20.08.10). - Unsere Wiener Kirchenzeitung "Der Sonntag" veranstaltet von 20.-25. Sept. eine intensive Pilgerreise zu den Ursprüngen der Zisterzienser nach Frankreich. Pater Karl wird die Reiseleitung machen, junge Mitbrüder werden begleiten! Es sind aber noch einige Plätze frei, darum hier eine herzliche Einladung mitzufahren. Das Programm ist so dicht und spannend und führt an herrliche Orte: Cluny (!), Citeaux, Clairvaux, Pontigny, Fontenay - man schnuppert bei den Namen schon richtig das Mittelalter und die spirituelle Schönheit Frankreichs... Wir kommen aber auch zum heiligen Pfarrer von Ars und zum heiligen Franz von Sales, - und vieles mehr. Die begleitenden Mönche freuen sich schon sehr und hoffen, dass möglichst viele mitfahren. Man sollte sich aber bald anmelden, Opens external link in new windowProgramm und alles weitere alles hier. Foto: Die romanische Herz-Jesu-Basilika in Paray le Monial.

Das Foto entstand unmittelbar nach der Feierlichen Profess und zeigt die 7 Neuprofessen in der Kukulle, dem eigentlichen Gewand der Zisterzienser. Die Kukulle ist unsere Chorkleidung, die weiße Farbe ist biblisch und ein Hinweis auf die eschatologische Dimension unseres Chorgebet (z. B. Offb 3,5; 7,9 usw.). Die weiten des Gewandes, vor allem der Ärmel, symbolisiert die Bereitschaft, sich ganz in die Liebe Gottes einhüllen zu lassen.
Auf dem Foto sieht man die Sieben: P. Dipl.-Ing. Emmanuel Heissenberger (Steiermark), P. Johannes Paul Chavanne (Wien), P. Dipl.-Kfm. Dr. oec. Lic. theol. Justinus Pech (Hessen), P. Mag. Damian Lienhart (Graz), P. Bacc. phil. Edmund Waldstein (Niederösterreich). P. Mag. Placidus Beilicke (Karlsruhe, D) und P. Mag. Tobias Westerthaler (Wien),

Novene um geistliche Berufe zum heiligen Bernhard (13.08.10). - Am 20. August ist das Hochfest unseres heiligen Vaters Bernhard von Clairvaux. Wir "nützen" die Fürbittkraft unseres heiligen Ordensvaters, indem wir ihn in den 9 Tagen vorher um geistliche Berufe bestürmen. Täglich beten wir nach der Non zu Mittag die Bernhardsnovene. Der heilige Bernhard ist ja mit 20 Jahren 1110 in das kleine Klösterchen Cistercium eingetreten, und er ist nicht allein gekommen, sondern hat 30 Gefährten mitgenommen. Durch ihn kam es zu einem regelrechten Boom an geistlichen Berufen, sodass Papst Benedikt XVI. ihn am 9. Sept. 2007 in seiner Ansprache "gleichsam den Patron der geistlichen Berufe" genannt hat. Die Novene Initiates file downloadkann man hier downloaden, es wäre schön, wenn sich viele im Gebet um gute Priester- und Ordensberufe uns anschließen. Foto: Zur Bernhardsnovene knien wir vor dem Altar des heiligen Bernhard in der Abteikirche.

15. August: Sieben Mitbrüder legten die Feierliche Profess ab (15.08.10). - Am Patroziniumstag Maria Himmelfahrt haben sieben Mitbrüder die Feierliche Profess abgelegt, das sind die ewigen Gelübde "usque ad mortem", bis zum Tod. Also eine große Sache! Die Festmesse begann um 15 Uhr, 700 Gläubige kamen, über 120 Ordensleute und Priester. Nach der erhebenden Feiern schaffte es unsere Stiftsküche mit Unterstützung des Klostergasthofes, alle in kürzester Zeit mit Putenschnitzel und Marillenkuchen zu versorgen... Es war in allem religiösen Ernst (es ging ja um die Ganzhingabe an Gott im Dienst in der Kirche bis zum Tod) ein fröhliches Fest. Foto: Nachdem die Mönche ihre Professurkunde verlesen haben und jeden Mitbruder kniend um das Gebet gebeten haben, erfolgt die "Mönchsweihe", indem der Abt feierlich die auf dem Boden liegenden Mitbrüder segnet (Foto: Jerko Malinar). Weitere Fotos folgen.

12. August: Die 6 Novizen legten ihre Zeitliche Profess ab, 5 Mitbrüder verlängerten die Zeitliche Profess. (12.08.10). - Das Fest der Dornenkrone Christi hat einen Reigen von frohen Festen eröffnet. Am Vormittag feierten wir in einer Dankmesse Abt Christian von Stift Rein, unseren ehemaligen Prior. Und am Nachmittag legten die 6 Novizen die Zeitliche (Einfache) Profess ab. 5 weitere Mitbrüder verlängerten die Zeitliche Profess, insgesamt warfen sich 11 Mitbrüder vor dem Abt zu Boden und baten um die Barmherzigkeit Gottes und des Ordens. Abt Gregor wies in seinem Sermo darauf hin, dass das Ordensleben eine "Karriere nach unten " ist, weil wir ja dem dornengekrönten und gekreuzigten Christus nachfolgen. Eine sehr schöne Feier, bei einem Imbiss nach der Vesper gab es die Möglichkeit, die Verwandten der Mitbrüder kennenzulernen, die ja jetzt in gewisser Weise zur Klosterfamilie gehören. Foto: Die 6 bisherigen Novizen nach ihrer Profess, dahinter P. Prior Simeon und Abt Gregor. Opens internal link in current windowWeitere Fotos gibt es in der Jahreschronik.

Beeindruckende Glaubenskraft der Philippinos! (12.08.10). - Unter den 6 Novizen, die heute Profess abgelegt haben, ist ein Priester aus den Philippinen. Auf dem Weltjugendtreffen in Köln 2005 hat er Pater Maximilian, den Prior unseres Priorates Bochum-Stiepel kennengelernt. Er kam, und trat ein... Jetzt kehrt Pater Gabriel nach Stiepel zurück, wo er sicher viele philippinische Christen, die es ja im Ruhrgebiet zahlreicht gibt, anziehen wird. Inzwischen gibt es über Facebook und Internet auch Kontakte und Anfragen von anderen jungen Leuten aus den Philippinen... -Wäre es nicht schön, wenn in dem christlichsten aller asiatischen Länder ein Zisterzienserkloster entsteht... Jedenfalls hat uns die Fröhlichkeit der vielen Philippinos, die Zur Professfeier gekommen waren, beeindruckt. Foto: Gruppenfoto mit Pater Gabriel, der freilich ein bisschen versteckt ist...

Wir danken Abt Christian von ganzem Herzen für 33 Jahre Dienst in Heiligenkreuz, Neukloster und Stiepel. (12.08.10) - Mit einem Dankgottesdienst hat Abt Christian Feurstein heute seinen Abschied von Heiligenkreuz gefeiert; es war aber vor allem an uns, ihm zu danken. Das hat Abt Gregor in der Predigt getan und die vielen Mitbrüder, die von Stiepel und von den Pfarren zu der Festmesse gekommen waren. Abt Christian ist 1977 eingetreten, war Kaplan im Neukloster, Gründermönch in Stiepel, 2. Prior von Stiepel, Novizenmeister, Prior von Heiligenkreuz... seit 8. Juni nun ist er Abt von Stift Rein. Nach der Festmesse gab es eine stimmungsvolle Gratulationsfeier im Kreis der Mitbrüder, bei der mehrere Mitbrüder an Stationen seines Lebens erinnerten. Pater Simeon spielte mit dem Zisterzienserensemble u. a. den Schneewalzer auf. Foto: Abt Gregor dankt und gratuliert seinem Mitnovizen und nunmehrigen Mitabt Abt Christian von Stift Rein.

16. August: Vier Mitbrüder werden zu Diakonen geweiht (15.08.10). - Gleich am Tag nach ihrer Feierlichen Profess werden vier Mitbrüder die Diakonenweihe empfangen: P. Edmund Waldstein, P. Justinus Pech, P. Damian Lienhart und P. Placidus Beilicke. Alle vier sind schon mit dem Studium fertig und wollen Priester werden, so ist das ein sehr wichtiger Schritt. Wir freuen uns besonders, das Weihbischof Dr. Franz Lackner, der ja an unserer Hochschule Philosophie unterrichtet, die Weihe spenden wird. Der Festgottesdienst beginnt am Montag um 15 Uhr, Einlass ist ab 14.15 Uhr; danach ist wieder Imbiss im Stiftshof. Vesper und Komplet werden voraussichtlich um 19.30 Uhr sein. Die vier Diakone werden dann den pastoralen Dienst im vielfältigen Aufgabenbereich des Stiftes antreten bzw. das Doktoratsstudium fortsetzen. Foto: die vier Kandidaten für die Diakonenweihe.

Die Abtsweihe von Abt Christian im Stift Rein rückt näher... (11.08.10). - In den nächsten Tagen werden wir von großen, gnadenhaften Ereignissen überflutet: 4 Diakonenweihen, 7 Feierliche Professen, 11 (6+5) Zeitliche Professen, 7 Einkleidungen und als Höhepunkt dann am 21. August die Abtsweihe unseres langjährigen Priors Christian Feurstein als Abt des Stiftes Rein. Opens internal link in current windowVeranstaltungsinfos dazu hier. Abt Christian hat bereits ein Wappen und einen Wahlspruch: "Christum semper ante oculos - Christus immer vor Augen." Für die Abtsweihe am Samstag, 21. August 2010, 14 Uhr im Stift Rein, werden 2000 Gläubige erwartet, Bildschirmübertragungen sind geplant. Die Festmesse wird durch Diözesanbischof Dr. Egon Kapellari zelebriert, die Abtsweihe spendet Generalabt Dr. Maurus Esteva Alsina. Durch Fügung ist am nächsten Tag, 22. August, die Opens external link in new windowWallfahrt der Pfarre Heiligenkreuz nach Rein, auch da gibt es sicher die Möglichkeit dem neuen Abt zu begegnen. In vielen Medien ist die Wahl von Abt Christian sehr wohlwollend aufgenommen worden, Opens external link in new windowvor allem Vorarlberg ist stolz auf Abt Christian. Foto: Abt Christian am 12. Juli 2010 nach seiner Amtseinführung im Stift Rein (Foto: P. Benedikt Fink).

12. August: Die 6 Novizen legten ihre Zeitliche Profess ab, 5 Mitbrüder verlängerten die Zeitliche Profess. (12.08.10). - Das Fest der Dornenkrone Christi hat einen Reigen von frohen Festen eröffnet. Am Vormittag feierten wir in einer Dankmesse Abt Christian von Stift Rein, unseren ehemaligen Prior. Und am Nachmittag legten die 6 Novizen die Zeitliche (Einfache) Profess ab. 5 weitere Mitbrüder verlängerten die Zeitliche Profess, insgesamt warfen sich 11 Mitbrüder vor dem Abt zu Boden und baten um die Barmherzigkeit Gottes und des Ordens. Abt Gregor wies in seinem Sermo darauf hin, dass das Ordensleben eine "Karriere nach unten " ist, weil wir ja dem dornengekrönten und gekreuzigten Christus nachfolgen. Eine sehr schöne Feier, bei einem Imbiss nach der Vesper gab es die Möglichkeit, die Verwandten der Mitbrüder kennenzulernen, die ja jetzt in gewisser Weise zur Klosterfamilie gehören. Foto: Elf Mitbrüder bei der Aufnahmebitte zur Zeitlichen Profess.

Das besondere Novziat 1977/78! (12.08.10) - Das Noviziat von 1977/78 ist wohl ein besonderes Noviziat in unserer Klostergeschichte, denn von den 4 damaligen Novizen wurden (bisher) gleich 2 Äbte. Und auch der Novizenmeister ist Abt geworden: P. Gerhard Hradil, der damals Novizenmeister war, wurde 1983 unser Abt; dann wurde 1999 P. Gregor zum Abt von Heiligenkreuz gewählt; jetzt 2010 wurde P. Christian Feurstein zum Abt von Stift Rein. Pater Josef Riegler wiederum ist Hauptkonom des Sitftes und Pfarrer von Pfaffstätten; Pater Walter Ludwig ist Pfarrer von Gaaden und Spiritual der jungen Mitbrüder im Kloster... Das ist aber keine "Karriere" im weltlichen Sinn, denn mit der Verantwortung steigt die Last, jedes Amt, auch das Abtsamt, ist ein Dienst an anderen und für andere. Die einzige Karriere, die es in der Kirche gibt, ist die des Heiligwerdens. Foto: Nach der Gratulationsfeier für Abt Gregor ließen sich die 4 Mitnovizen mit ihrem Novizenmeister Altabt Gerhard Hradil zu diesem Gruppenfoto überreden.

Dank an unseren Exerzitienleiter Pater Michael Hösl (11.08.10). - Wir haben heute unsere jährlichen Konventexerzitien abgeschlossen. Drei Tage lang lauschten wir den Vorträgen von Pater Michael Hösl, hielten heiliges Schweigen, Betrachtung, Anbetung und konnten geistlich ein bisschen aufatmen. - Unserem Exerzitienleiter Pater Michael Hösl sind wir sehr dankbar, er hat uns verständlich und anschaulich in die "Kreuzeswissenschaft" der heiligen Edith Stein eingeführt. Es war gar nicht zu steil, weil er immer wieder Erfahrungen aus seinem Leben und aus seiner Spiritualität eingebracht hat. Er war von 1992 bis 2007 Direktor der Priesterseminars Rudolphinum, jetzt Leopoldinum. So gehen wir innerlich ruhig und konzentriert in die kommenden Festtage. Die Exerzitien helfen uns auch, bei dieser Flut von Berufungen nicht hochmütig zu werden, denn das einzige, das zählt, ist das Kreuz. Und vieles, was bei uns jetzt so blüht und gedeiht ist von langer Hand "erlitten". Foto: Wunderbare Vorträge hielt uns Pater Michael Hösl über das Österliche des Kreuzes.

Ministrantenwallfahrt nach Rom: Nachtreffen im Herbst in Heiligenkreuz (06.08.10). - Heute waren 50 junge Männer aus Polen bei unserer klösterlichen Morgenmesse: Ministranten, die gerade auf der Rückfahrt von der großen Ministrantenwallfahrt nach Rom sind. Auch tausende österreichische Ministranten waren ja in der Heiligen Stadt bei Papst Benedikt XVI., etliche unserer Mitbrüder haben sie begleitet. Wir freuen uns, dass es für die Opens external link in new windowMinistranten der Erzdiözse Wien wieder ein Nachtreffen bei uns in Heiligenkreuz geben wird: Am Sonntag, 26. September freuen wir uns, wie schon vor 4 Jahren, auf viele begeisterte junge Ministrantinnen und Ministranten, die bei uns spielen, feiern und beten werden. Foto: Ministranten in Fünfstetten, Bayern, bei der Primiz eines unserer Hochschulabsolventen.

Was bewegt Extremsportlerinnen wie Gerlinde Kaltenbrunner? (03.08.10). - Eine Freundin unseres Klosters ist die Journalistin Eva Maria Bachinger, geb. 1973, die sich immer wieder hierher zum Bücherschreiben zurückzieht. Sehr empfehlenswert ist ihr spannendes Buch über "Die besten Bergsteigerinnen der Welt", von denen ja eine die Österreicherin Gerlinde Kaltenbrunner ist. Initiates file downloadInfoblatt hier zum downloaden. 2010 ging der Wettlauf mit ihren Konkurrentinnen Nives Meroi, Edurne Pasabán und Oh Eun Sun in die Endphase. Das Buch erscheint im September 2010. Und da es ja bei uns entstanden ist, wollen wir es gerne empfehlen... Foto: (c) Gerrit Staudinger. Eva Maria Bachinger gibt auch einen Einblick hinter die Kulissen des "schönen" Bergsteigens, über die Abhängigkeit von Sponsoren, den Druck und die Angst vor der Gefahr...

Wir freuen uns auf die Abtsweihe von Abt Christian Feurstein in Stift Rein (15.07.10). - Am Montag, 12. Juli, hat Abt Christian im Stift Rein sein Amt angetreten. Abtpräses Wolfgang Wiedermann hat ihm das Brustkreuz umgehängt und die Mitbrüder haben das "Homagium", das Gehorsamsversprechen, in seine Hände abgelegt. Abt Christian schreibt: "Ich bin hier mit grösstem Wohlwollen empfangen und aufgenommen worden. Es ist ein wunderschöner Ort. Ich werde versuchen und mich mit allen Kräften darum bemühen ein guter Abt zu werden..." Wir freuen uns jetzt schon sehr auf die Abtsweihe am Samstag, 21. August 2010, um 14 Uhr. Generalabt Maurus Esteva Alsina wird spenden, Diözesanbischof Dr. Egon Kapellari wird den Festgottesdienst zelebrieren. Wir beten für den neuen Abt! Auf der Homepage von Stift Rein gibt es eine ganze Opens external link in new windowSammlung von Pressestimmen zum neuen Abt von Rein, die allesamt sehr positiv ausgefallen sind. Foto: Der Konvent von Stift Rein mit Abtpräses Wolfgang Wiedermann und dem neuen Abt Christian.

Pater Bernhard wird 60, wir gratulieren! (04.08.10). - Am 9. August begeht unser Pater Bernhard Vosicky seinen 60. Geburtstag. Wir Mitbrüder gratulieren von Herzen, wünschen ihm aber vor allem Schonung. Denn Pater Bernhard wird als Beichtvater, Geistlicher Begleiter, Exerzitienleiter, Leiter der 2129-Mitglieder umfassenden Gebetsgemeinschaft der "Freunde des Heiligen Kreuzes" so beansprucht, dass er ja vor einigen Wochen fast einen Schlaganfall erlitten hätte. Jetzt ist er wieder einigermaßen gesund, leider kann er aber auch weiterhin kaum Nein sagen, wenn er wohin eingeladen wird und schont sich nicht... Die beste Art, ihm zu gratulieren, wäre, Opens external link in new windowwenn man eines seiner Bücher liest. Und am meisten freut ihn, wenn man ihn in seiner Opens external link in new windowUnterstützungstätigkeit für unsere Priesterstudenten an der Hochschule, wo er einer der dienstältesten Professoren ist, unterstützt. Foto: Pater Bernhard wird 60 und hoffentlich haben wir ihn noch lange.

"Wer betet, der strahlt vor lauter Schönheit!" (07.08.10). - Mitten in der Ferienzeit erlebten wir eine volle Jugendvigil mit tollen jungen Leuten, die von überallher kamen, sogar aus USA, Italien, Schweiz und Slowakeit... Einige Priester waren auch da, die sich das anschauen wollten, um vielleicht ähnliches zu machen. Viel Segen. Pater Kilian erzählte uns im Kreuzgang eine Geschichte über die Gnade unseres Jugendraumes. Man kann sie Opens internal link in current windowhier nachlesen. Und der Neupriester Pater Johannes Fischereder predigte über die wahre Schönheit, die aus einem zu strahlen beginnt, wenn man mit Gott in Verbindung ist. Es war ja das Fest der Verklärung des Herrn. Alles in allem: Tolle Leute, gute Stimmung. Und die schönen Fotos von Gerhard Weiß Opens external link in new windowgibt es hier zum anschauen! Foto: Pater Johannes beim Primizsegen.

Glückliche Rückkehr von der Medjugorje-Jugendwallfahrt (06.08.10). - Jetzt kommen sie alle zurück: die einen von der Ministrantenwallfahrt aus Rom, die anderen von der Jugendwallfahrt nach Medjugorje. Bei beiden geistlichen Jugendfestivals waren jeweils 55.000 junge Leute... Die Kirche lebt. Sehr lebendig sind die Jugendlichen aus Medjugorje zurückgekommen, Pater Pirmin und Frater Kilian sowie 3 Kandidaten begleiteten die bunte Truppe und erzählten viel Eindrucksvolles. Das Foto zeigt, wie Pater Pirmin sich gerade von einem frisch verlobten Paar (der Bräutigam ist der Schispringer und Snowboarder Opens external link in new windowAndreas Beck) verabschiedet. Für die beiden war Medjugorje sehr wichtig... Möge Gott viele gute Früchte der Bekehrung und der inneren Erneuerung schenken, nichts brauchen die jungen Leute mehr als Gott.

Konventexerzitien mit Edith Stein (09.08.10). - Heute gedenkt die Kirche der großen Märtyrin Edith Stein, alias Schwester Teresa Benedicta a Cruce. Und wir Heiligenkreuzer Mönche halten von heute an 3 Tage lang unsere Jahresexerzitien. Was machen wir da? Äußerlich nichts, innerlich sehr viel! Wir lassen die Arbeit ruhn (auch den Computer!), beten mehr, hören 2 geistliche Vorträge pro Tag, halten die Anbetung gemeinsam, lesen, schweigen und betrachten. Im ganzen Kloster herrscht heiliges Schweigen. - Sehr tief und bewegend sind die Vorträge von P. Michael Hösl, einem Passionisten, der von 1992 bis 2007 das Priesterseminar Rudolphinum (jetzt Leopoldinum) geleitet hat. Sein Thema: Die "Kreuzeswissenschaft" von Edith Stein. Durch diese Exerzitien rüsten wir uns für die großen Festtage, die danach auf uns zukommen. Insgesamt 25 Mitbrüder werden Feierliche Profess, Zeitliche Profess oder Einkleidung haben. Bitte beten Sie für uns, wir tun es auch für Sie.

Was ist das Chorgebet? (22.07.10) - Oft erlebt man auch in katholischen Gemeinden nur mehr eine Form des Gottesdienstes, die Heilige Messe. Die Kirche kennt daneben aber viele Formen des Gebetes (Eucharistische Anbetung, Rosenkranz, Andachten, Kreuzwege...). Ganz besonders wichtig ist das Stundengebet, da wir es als Mönche gemeinsam beten, heißt es bei uns "Chorgebet". Siebenmal am Tag versammeln wir uns, ab 5.15, um Gott mit Psalmen und Hymnen zu loben. Im Mittelpunkt des feierlichen Chorgebetes steht Jesus Christus, auf den die alttestamentlichen Psalmen hinweisen. Unsere Hauptaufgabe ist dieses "zweckfreie" aber "sinnvolle" Gebet, wie Papst Benedikt XVI. uns ja am 9.9.2007 ausgelegt hat. Opens external link in new windowGäste sind beim Chorgebet immer, auch ab 5.15 Uhr, willkommen. Foto: P. Prior Simeon beim Chorgebet, im Hintergrund Opens external link in new windowdie Heiligenkreuzer Kreuzesikone.

Altäbte unter sich (03.08.10). - Dieser Schnappschuss entstand am Abend des 2. August im Kreuzgang: unser Altabt Gerhard plaudert mit Altabt Bernhard Kohout-Berghammer vom Stift Schlierbach; beide sind schon knapp über 80 und haben sicher viele Erinnerungen auszutauschen... Beide wurden im selben Jahr, 1983, zum Abt gewählt und benediziert. Abt Gerhard war ja auch lange Zeit Abtpräses der Österreichischen Zisterzienserkongregation. - Wir haben derzeit die Freude, dass der Altabt von Schlierbach, Bernhard Kohout-Berghammer für eine Woche bei uns ist, um den jungen Mitbrüdern die Exerzitien zur Vorbereitung auf Zeitliche Profess, Feierliche Profess und Diakonenweihe zu halten. Insgesamt sind gleich 17 Mitbrüder bei diesen Exerzitien dabei, darunter auch der Novize Frater Raphael vom Stift Rein. Darum haben wir allgemeines Stillschweigen, weil die Nicht-Exerzitienteilnehmer in der Minderzahl sind... Foto: Altabt Gerhard (Heilgenkreuz) und Altabt Bernhard (Schlierbach) im Heiligenkreuzer Kreuzgang.

Reliefs für die Ölbergkapelle fast fertig! (02.08.10) - Unser Künstler Pater Raphael zeigt Talent im Organsieren von freiwilligen Helfern: Mitbrüder, Studenten, Klostergäste, Mitarbeiter des Bauamtes... sie alle helfen derzeit mit, die drei riesigen zentnerschweren modernen Steingußrelief vom Gips zu säubern. Die Zeit drängt. Fix ist inzwischen, dass die Weihe der Ölbergkapelle am Fuße des barocken Kreuzweges am Kreuzerhöhungsfest, 14. September 2010 im Anschluss an die Pontifikalvesper stattfinden wird. Wir werden mit Fackelzug hinausziehen an den Ort, der an den Beginn des Leidens Christi erinnert... Doch derzeit ist noch viel zu tun und den vielen Helfern macht es sichtlich Freude, an einem so eindrucksvollen Kunstwerk mitzuarbeiten. Die 3 Reliefs zeigen: Christus in Todesangst, den tröstenden Engel, die drei schlafenden Jünger. Foto: Pater Raphael mit einigen seiner Helfer.

Wir erleben eine Zeit heiliger Ruhe... (31.07.10). - In der nächsten Woche sind viele Mitbrüder noch in Ferien, andere auf dem Jugendgebetstreffen in Medjugorje, wie der andere wieder auf der Ministrantenwallfahrt in Rom... Für viele von uns laufen die geistlichen Vorbereitungen auf die großen Tage der Profess und der Diakonenweihen. Insgesamt werden nächste Woche 17 junge Mitbrüder in Exerzitien sein, die Altabt Bernhard Kohout Berghammer von Stift Schlierbach hält. Pater Prior Simeon wird dafür bei den Schwestern in Vöcklabruck, Oberösterreich, Abt Bernhard vertreten. Das Kirchenrecht sieht vor der Ablegung der Gelübde bzw. vor dem Empfang der heiligen Weihen ausführliche Exerzitien vor. Wir bitten um das Gebet für die jungen Mitbrüder um eine gute Zurüstung auf das Ordensleben. Foto: Zwei Novizen auf dem Weg zum Chorgebet durch den stillen Kreuzgang.

Danke an unsere Gäste! (26.07.10) - Leider muss unser Gastmeister Pater Martin immer wieder anfragende Gäste vertrösten oder absagen, da unser Gästetrakt meist hoffnungslos überfüllt ist. Wir sind sehr dankbar für unsere Gäste, da sie uns durch ihr Interesse und ihr Gebet mittragen, gerade jetzt im Sommer, wo viele Mönche auf Ferien sind. Immer wieder bieten Gäste auch an, im Kloster mitzuarbeiten. Die Arbeiten sind ganz verschieden, sie reichen von kleinen Gartenarbeiten bis zur Mithilfe beim Skannen von Archivalien... Pater Alkuin ist Stiftsarchivar und hat immer sehr viel Arbeit, wo er Hilfe braucht. Er freut sich besonders darüber, dass ihm unser Klostergast Regierungsrat Franz Raz in den letzten Tagen tatkräftig unterstützt hat. (Nur, damit kein Missverständnis aufkommt: man kann natürlich Gast sein, ohne wo mitzuhelfen; das Mithelfen ist nur für die, die das als eine Form von Erholung betrachten.) Foto: Der Archivar mit seinem Helfer in den "heiligen Räumen" des Klosterarchivs.

Universal Music mach die nächste Choral-CD mit den Benediktinerinnen von Le Barroux (25.07.10) - Es geht weiter mit der Begeisterung für den Gregorianischen Choral! Unser "Entdecker" Tom Lewis von Universal Music (jetzt wieder "Decca") hat es geschafft, die Benediktinerinnen von Opens external link in new windowLe Barroux in der Nähe von Avignon zu einem Choral-CD-Projekt zu überreden. Er möchte an unseren Erfolg anschließen. ((N.B.: Ebenso schön singen unsere Zisterzienserinnen von Boulaur bei Toulouse, aber die haben wir nicht überreden können, die wollten ihre Ruhe haben. Verständlich!)) In England sind das schon ganz große Meldungen, denn es erweckt ja immer Aufsehen, wenn eine weltliche Musikfirma, die Leute wie Lady Gaga unter Vertrag hat, plötzlich auf das christliche Gebet und die Heiligkeit des gottgeweihten Lebens stößt. Wir wünschen den Schwestern von Le Barroux ganz viel Segen: dass es ihnen gelingen möge, eine gute Werbung für den lieben Gott zu machen! Wir werden für sie beten, wir selber sind sehr dankbar, Opens internal link in current windowdass wir alles hinter uns haben. Foto: das ist das offizielle Foto vom Vertragsabschluss, die Schwestern leben in Klausur. Viele Meldungen Opens external link in new windowdazu hier. Und auf Youtube Opens external link in new windowschaut das ganze so aus!

Adsum! Ich bin bereit (25.07.10). - Das Foto zeigt fünf unserer sieben Kandidaten, die am 19. August als Novizen eingekleidet werden. Sie machen sich damit auf den ebenso beschwerlichen wie schönen Weg der Nachfolge Christi. In den Berufungserzählungen der Bibel findet sich immer wieder das Schema: Gott ruft (er ist souverän!) - der Gerufene ist überrascht (manchmal sogar überrumpelt) - der Gerufene fragt zurück oder bringt sogar Einwände gegen den Ruf (weil Gott jedem Gerufenen die Freiheit lässt) - und dann anwortet er schlicht: "Hier bin ich!" Lateinisch heißt das "Adsum". Gott fordert nur die Bereitschaft, den Rest wird er machen. Unter diesem Titel "Adsum" gibt es Opens external link in new windowein schönes Berufungsvideo über das Priestertum. Auch Mitbrüder aus Heiligenkreuz kommen dort vor (siehe unter Zeugnisse). Foto: Fünf unserer sieben hoffnungsvollen Kandidaten.

Vorfreude auf die "Historia Sanctae Crucis" von Werner Richter (25.07.10). - In unserem Be&Be-Verlag wird derzeit mit Eifer an der Endredaktion eines Jahrhundertwerkes gearbeitet. Unser Museumsdirektor Werner Richter ist sicher einer der profundesten Kenner der Geschichte des Stiftes und des Dorfes Heiligenkreuz, er hat darüber schon sehr viel publiziert oder privat veröffentlicht. Jetzt sollen seine wichtigsten Werke in einem umfangreichen Band (ca. 1.000 Seiten!) veröffentlicht werden. Der Band wird natürlich auch zahlreiche historische Abbildungen vom Stift und vom Dorf Heiligenkreuz beinhalten. Man kann sich schon wirklich darauf freuen, weil es kein ähnliches Werk gibt und auch, weil Direktor Werner Richter verständlich und spannend die chronologischen Ereignisse unserer fast 900-jährigen Geschichte zu schildern versteht. Weitere Info folgt. Veröffentlichungstermin: Vor Weihnachten 2010, wenn Gott will. Foto: Eine alte Aquarellzeichnung von 1793 zeigt das Stift vom Helenental aus.

Was machen unsere älteren Mitbrüder? (18.07.10) - Die besten Lehrer für unseren Klosternachwuchs sind die alten Mitbrüder. Sie lehren uns durch ihre Treue, ihr Gebet und ihre Opferbereitschaft. Wie geht es ihnen? Senior Pater Alberich (84) ist wohlauf und wir freuen uns, dass er immer an den Mahlzeiten teilnimmt, obwohl seine Sehkraft nachgelassen hat. Altabt Gerhard (81) nimmt voll am Chorgebet teil und vertritt sogar ab und zu unsere Oberen. Pater Raynald (79) und Pater Nivard (79) geht es gut: wenn ihre Gesundheit es zulässt, sind sie sind immer beim Chorgebet. Pater Gottfried (72) kann gut an den gemeinsamen Mahlzeiten teilnehmen. Pater Augustinus (74) befindet sich nach seinem Oberschenkelhalsbruch vor 3 Wochen zwar noch im Spital in Baden, kommt aber bald zurück. Frater Tobias und Frater Aegidius kümmern sich professionell um unsere Mitbrüder, da sie ja ausgebildete Krankenpfleger sind. Foto: Senior Pater Alberich vor 2 Jahren, als er noch das Archiv leitete; daneben Babenbergerspezialist Opens external link in new window Dr. Bernhard Zeller.

Exerzitienkurs im Karmel Mayerling beendet (27.07.10) - Von 21.-25. Juni 2010 nahmen 7 Frauen an Exerzitien der besonderen Art im Gästehaus des Opens external link in new windowKarmel Mayerling teil. Das Thema war nämlich "Berufung" und "Ruf Gottes", weil für viele der Teilnehmerinnen die Frage im Raum stand, wohin der Lebensweg gehen soll. Ursprünglich war geplant, dass Pater Simeon und Pater Pirmin die Exerzitien gemeinsam leiten, doch wurde Pater Simeon kurz vorher zum Prior des Stiftes Heiligenkreuz ernannt, so hat Pater Pirmin die Exerzitien alleine gehalten. Auf dem Programm stand neben Heiliger Messe, Betrachtung, Vorträgen, Anbetung, Rosenkranz und heiligem Schweigen auch die Teilnahme an einer Komplet im Stift Heiligenkreuz. Jede Exerzitienteilnehmerin hatte außerdem die Gelegenheit, sich mit Mutter Priorin im Sprechzimmer auszutauschen. Im August gibt es nochmals Exerzitien, aber die sind schon voll belegt. Foto: entstand kurz vor der Abreise, alle Teilnehmerinnen strahlten regelrecht...

"Kloster auf Zeit" für junge Männer... (12.07.10). - Junge Männer, die auf der Suche nach ihrem Lebensweg sind, können gerne eine zeitlang unser Leben teilen. Wir nennen das "Kloster-auf-Zeit". (Daneben gibt es natürlich den normalen Gastaufenthalt in unseren Gästebereich, wo man genauso auch am Chorgebet teilnehmen kann.) Das Besondere für die "Kloster-auf-Zeit"-Gäste besteht darin, dass sie ganz innerhalb der Klausur mitleben und unseren Lebensrhythmus teilen. Wir bitten sie auch, uns bei kleinen klösterlichen Arbeiten zu helfen, dafür ist Kloster-auf-Zeit kostenlos. Zuständig dafür ist unser neuer Prior Pater Simeon Wester. Am besten, wenn man sich bei ihm telefonisch (02258-8703 und dann ihn verlangen) oder über den Gastmeister (E-Mail: gastmeister(at)stift-heiligenkreuz.at) anmeldet.  Alle Information dazu gibt es hier. Wir freuen uns über die Kloster-auf-Zeit-Gäste, da sie unseren Lebensalltag bereichern... Foto: Das Foto stammt aus dem Sommer 2009 und zeigt drei besonders nette Kloster-auf-Zeit Gäste...

Pater Raphael schafft es: Weihe der Ölbergkapelle am 14. September? (20.07.10). - Noch ist es nicht fix, aber doch sehr wahrscheinlich. Unser "Künstlermönch" Pater Raphael wird mit den drei riesigen Reliefs, die die Todesangst Christi zeigen noch im Sommer fertig. Nun liegt es am Herrn Abt, einen Termin für die Weihe der Ölbergkapelle am Fuße des Kreuzweges (bisher Intentionskapelle) ins Auge zu fassen, schön wäre der 14. September, Kreuzerhöhung. Die vier Meter hohen Steingussreliefs müssen noch montiert werden, aber das schafft unser Bauamt. Ausdrucksstark hat Pater Raphael hier ein zeitgemäßes Kunstwerk geschaffen, das viele Menschen beeindrucken wird. Foto: Derzeit ist Pater Raphael noch Tag und Nacht damit beschäftigt, den Gips von den gegossenen Reliefs abzuklopfen, aber, wie gesagt: Er ist zuversichtlich, dass er fertig wird.

"Eine gesunde Seele in einem gesunden Leib" (24.07.10). - 17 junge Männer haben eine körperlich sehr anstrengede "Geistliche Sportwoche" bei uns vollbracht. Wie Jugendseelsorger Pater Karl feststellte, ist dieses besondere Apostolat aber vor allem eine Herausforderung für die Seele: "Einige von den jungen Leuten waren schon fest im Glauben, einige aber konnten nicht einmal die Grundgebete... Das gemeinsame Training hat vor allem das Ziel, offen für Gott zu machen." Ob die Geistliche Sportwoche Frucht bringt, wird man sehen. Die Jugendlichen waren jedenfalls wie jedes Jahr recht begeistert von dem bunten Mix aus Kraftsport, täglicher Heiliger Messe, Rosenkranz, geistlicher Impuls, gemischt aber auch mit viel Erholung und Freizeit. Im September findet heuer noch eine geistliche Sportwoche statt, es sind aber nur mehr 3 Plätze frei. Foto: Die Teilnehmer der Geistlichen Sportwoche Juli 2010.

Amtsübergabe im Priorat und Abschied von Abt Christian (17.07.10). - Aufregende Tage erleben wir in diesem Juli. Heute verlässt uns Abt Christian, er übersiedelt in sein neues Kloster Stift Rein. Die Novizen werden ihm mit dem Gepäck helfen... Pater Simeon Wester ist nach seiner Bestellung zum neuen Prior durch Abt Gregor bereits seit dem Benediktsfest 11. Juli in seinem Amt, er ist zugleich weiter Novizenmeister und nun auch für die Kloster-auf-Zeit-Gäste zuständig, die zahlreich herbeiströmen. Und das alles trifft uns mitten in der Urlaubszeit. Natürlich geht es ganz kontinuierlich weiter, das geistliche Leben ist unbeeinträchtigt, aber innerlich bedeutet der Abschied und der Neuanfang in so wichtigen Ämtern doch eine Umstellung. Foto: Abt Christian, der neue Abt von Stift Rein; und Pater Simeon, der neue Prior von Stift Heiligenkreuz.

Auch Mönche dürfen mal Ferien machen! (16.07.10) - Obwohl wir doch noch täglich zu allen Gebeten so ca. 30 Mönche sind, merkt man doch, dass fast ein Drittel derzeit in Ferien ist. Noch dazu kommen die Turbulenzen, dass der Prior Abt in Stift Rein geworden ist, der neue Prior P. Simeon sich erst einarbeiten muss und noch kein Subprior und auch sonst keine Offizialen ernannt worden sind. Aber wir schaffen das, denn das Chorgebet halten wir ja treu. - Ferien sind sehr notwendig, um neue Kraft zu schöpfen. Vor der Abfahrt in die Ferien erbitten wir deshalb von den Oberen Gottes Segen, wenn kein Oberer vorhanden ist, dann eben von einem Priester. "An Gottes Segen ist alles gelegen." Wir wünschen auch allen Homepage-Leserinnen und -Lesern eine gute Zeit der Erholung und Erneuerung. Foto: Reisesegen für zwei Mitbrüder, die in die Ferien abfahren.

Ad multos felicissimos annos! Abt Christian Feurstein ist neuer Abt des weltältesten Zisterzienserklosters Stift Rein (16.07.10). - Am 8. Juni haben die Mitbrüder im ältesten Zisterzienserkloster der Welt, im steirischen Stift Rein, einstimmig unseren bisherigen Prior P. Christian Feurstein zum Abt postuliert. Nach der Bestätigung durch den Heiligen Stuhl hat Abtpräses Wolfgang Wiedermann Abt Christian am 12. Juli in Stift Rein in sein Amt eingeführt. Die Abtsweihe ist am Samstag, 21. August um 14 Uhr. Über Abt Christian Feurstein gibt es Opens internal link in current windowInformationen und Bilder hier auf unserer Homepage, auch einen ausführlichen Lebenslauf. Wir haben mit Stift Rein vereinbart, dass die Öffentlichkeitsarbeit über deren neuen Abt ganz über das Stift Rein läuft, Informationen gibt es also dort. Siehe Opens external link in new windowhttp://www.stift-rein.at/, zuständig ist Pater August Janisch. Im Stift Rein sind derzeit 18 Mitbrüder, wir freuen uns für sie und werden ihn im Gebet begleiten. Viele gesegnete Jahre für Stift Rein! Foto: Abt Christian (noch im Stift Heiligenkreuz) verabschiedet einen indischen Gastpriester im Stift Heiligenkreuz.

Jugendgruppe aus der Slowakei hat uns reich beschenkt (18.07.10). - Im heutigen Evangelium ist von der Gastfreundschaft Jesu die Rede, in der Lesung von der fruchtbringenden Gastfreundschaft Abrahams... Seit fast 20 Jahren laden wir immer Jugendliche aus dem Gymnasium Cyril&Metod in Nitra, Slowakei, zu einer Art "geistlichen Ferienwoche" ein. Mit einem Priester und zwei Schwestern verbrachten die Mädchen und Burschen eine Woche bei Temperaturen bis zu 35 Grad bei uns. Sie beteten, entdeckten das Kloster, spielten mit den jungen Mitbrüdern Fußball, sangen... sie waren schlicht eine Bereicherung für uns! Am Schluss bedankten sie sich überschwänglich bei Gastmeister Frater Nikodemus (Foto). Wir sind sicher, dass jeder Gast, der zu uns kommt, etwas Gnade mitnimmt. Noch sicherer sind wir aber, dass jeder Gast, der bei uns betet, auch für uns etwas Gnade zurücklässt. Wir werden durch solche Gäste reich beschenkt.

Pater Pios Online-Klostershop läuft gut! (04.07.10) - Rechts auf dem Foto ist unser P. Pio zu sehen, wie er gerade mit Fr. Cornelius den Versuch des Fischens unternimmt... Das geduldige Fischen passt gut zu P. Pio. In seiner ruhigen Art hat er schon maßgeblich zum Gelingen unserer Chorbücher beigetragen; neben seiner Tätigkeit als Stiftspfarrer und als Doktorand in Salzburg hat er still und leise einen Online-Klostershop aufgebaut, der ganz gut geht. Gerade jetzt, wo soviele CDs und Bücher von uns erschienen sind, ist es ganz wichtig, Opens external link in new windowdass man auch online über Internet auswählen und bestellen kann. So hat P. Pio aus dem Hintergrund einen wichtigen Beitrag geleistet für unser Apostolat. Durch unsere Bücher verdienen wir (fast) kein Geld, ihr Zweck besteht eher darin, die Herzen der Menschen für den lieben Gott zu fischen. Foto: Fr. Cornelius und P. Pio.

Abt Gregor hat P. Simeon Wester zum neuen Prior ernannt (09.07.10). - Am 12. Juli wird unser bisheriger Prior P. Christian Feurstein im Stift Rein sein Amt als Abt antreten. Abt Gregor hat heute Mittag bekannt gegeben, dass er den bisherigen Subprior P. Simeon Wester zum neuen Prior ernennt. Dieser Ernennung war ordnungsgemäß die Befragung der Mitbrüder vorausgegangen. Pater Simeon wurde 1965 in Unkel am Rhein geboren, ist also ein fröhlicher Rheinländer, er ist ausgebildeter Diplom-Chorleiter, trat 2001 bei uns ein, war als Kantor für den Erfolg von "Chant - Music for Paradise" maßgeblich verantwortlich, ist Dozent für Kirchenmusik und Gregorianik an der Hochschule, seit 2008 Priester, seit 2009 Novizenmeister... Wir freuen uns alle sehr und wünschen ihm für dieses schwere Amt an der Seite des Herrn Abtes Gottes Segen. Als Chorleiter ist er ja prädestiniert dazu, alle zur harmonischen Einheit zusammenzufügen. Foto: Unser neuer Prior P. Mag. Simeon Wester OCist.

Pater Raphaels Reliefs für die Kreuzwegkapelle sind fertiggestellt (10.07.10). - Die Intentionskapelle am Fuß der barocken Kreuzweganlage soll durch drei moderne Seitenreliefs, die unser Pater Raphael gestaltet, in eine Ölbergkapelle umgewandelt werden. Mit der Ölbergangst beginnt ja das Erlösungsleiden Christi. Die riesigen Steingussreliefs zeigen Jesus in Todesangst (Mitte) und seitlich den Engel des Trostes bzw. die schlafenden Apostel. Alle drei Reliefs sind nun fertiggegossen. Die zentnerschweren Reliefs wurden jetzt mit vereinten Kräften - Bauamt & Mitbrüder - aufgerichtet. Jetzt muss Pater Raphael "nur noch" den Gips der Gussform abschlagen und dann können die Reliefs in der Kapelle montiert werden. Wir halten ihm die Daumen, dass diese heikle Arbeit gelingt. Fotos: Voller Einsatz für Pater Raphael Ölbergreliefs.

Freude über den Primizsegen (12.07.10). - In diesen Tagen finden viele Primizen statt. Primiz kommt von "prima missa", "erste Messe", die ein Neupriester in einer Kirche feiert. Dabei gibt es auch den Primizsegen durch persönliche Handauflegung, zu dem die Gläubigen oft stundenlanges Anstellen in Kauf nehmen. Der katholische Glaube lehrt ja, dass es das "gemeinsame Priestertum" aller Getauften (und Gefirmten) gibt; davon nicht bloß dem Grad sondern dem Wesen nach unterschieden ist das Weihe- oder Amtspriestertum. Beides bedingt und fördert sich gegenseitig. Es ist kein Gegeneinander, sondern ein Füreinander. Schon Augustinus sagte: "MIT euch bin ich Christ, FÜR euch bin ich Bischof." Die Gläubigen haben einen guten Instinkt, wenn sie sich darüber freuen, dass Gott einen Menschen "für sie" in den geweihten Priesterdienst berufen hat und strömen mit Recht herbei, um gläubig die Kraft des Segens empfangen. Foto: Primizsegen durch Markus Daschner; er ist einer der 9 Hochschulabsolventen, die heuer die Priesterweihe empfangen haben.

Spannendes Buch über den "Antichrist" von Pater Dominicus (07.07.10). - Unser P. Dominicus Trojahn ist wegen seiner atemberaubend niveauvollen und zugleich humordurchsetzen Predigten in der 11 Uhr Messe bekannt; und als Philosophiedozent eröffnet er unseren Studenten weite Horizonte des Denkens. Jetzt hat er ein Buch zu einem prickelnden Thema geschrieben: "Der Antichrist", das in dem Opens external link in new windowrenommierten Sankt-Ulrich-Verlag erschienen ist. Die Bücher dort kann man übrigens allesamt empfehlen! Es ist interessant, wie viele unterschiedliche Deutungen des Antichristen es gibt. Wenn man sich die Situation in Welt und Kirche anschaut, denkt man heute eh, dass sich das Wort der Heiligen Schrift gerade erfüllt: "Meine Kinder, es ist die letzte Stunde. Ihr habt gehört, dass der Antichrist kommt, und jetzt sind viele Antichriste gekommen!" (1 Joh 2,18) Foto: Pater Dominicus bei einem Vortrag. - "Der Antichrist" gibt es Opens external link in new windowauch in unserem Online-Klostershop.

Erstes Interview mit Abt Christian Feurstein von Stift Rein (08.07.10). - Heute haben unsere jungen Mitbrüder auf dem "Monastic Channel" Opens external link in new windowein kleines Interview mit dem neuen Abt von Stift Rein, unserem Opens external link in new windowehemaligen Prior P. Christian Feurstein, veröffentlicht. Pater Christian wie er leibt und lebt! Man sieht, dass er mit seinem Herzen schon in seiner neuen Aufgabe ist und von seinem neuen Kloster, das er jetzt leiten darf schwärmt. Inzwischen steht der Termin für die Abtsweihe fest: Abt Christian wird am Samstag, 21. August um 14 Uhr in einer Festmesse, die Diözesanbischof Dr. Egon Kapellari zelebriert, durch Generalabt Maurus Esteva-Alsina zum Abt des weltältesten Zisterzienserklosters geweiht. Wir freuen uns schon darauf und versprechen dem neuen Abt unser Gebet. Info: Opens external link in new windowwww.stift-rein.at;  Foto: Der Monastic Channel ist immer aktuell...

Für die beiden Exerzitienkurse im Karmel Mayerling sind noch Plätze frei (12.07.10) - Heuer werden wieder 2 Exerzitienkurse im Gästehaus des Karmel Mayerling angeboten. Da der Karmel ein Frauenkloster ist, passt es gut, dass dazu Frauen eingeladen sind. Exerzitien sind ein geistliches Atemholen, ein Auftanken der Seele: 1.) Exerzitien für Frauen auf der Suche nach ihrer Berufung im Gästehaus des Karmel Mayerling von 21.-25. Juli 2010 mit Pater Pirmin Holzschuh. Hier sind noch 5 Plätze frei. 2.) Exerzitien für alle Frauen über die Spiritualität des Karmel im Gästehaus des Karmel Mayerling von 26.-29. August 2010 mit Pater Pirmin Holzschuh und Pater Wolfgang Buchmüller. Hier ist noch 1 PLatz frei. - Information gibt es auf Opens external link in new windowwww.karmel-mayerling.at, dort auch die Anmeldung! PS: Wer über Veranstaltungen informiert werden möchte, soll sich bitte für den Newsletter unter office(at)stift-heiligenkreuz.at formlos anmelden! Foto: Karmel Mayerling.

Ein Kuss - ein Sprung - ein Freudenruf! (03.07.10) - Am 2. Juli war die "heißeste" Jugendvigil des Jahres: wir haben ordentlich geschwitzt bei Prozession, Lobpreis und Anbetung. Es war das Fest Maria Heimsuchung: Maria besucht Elisabeth, es kommt zu einem Kuss, zu einem Sprung (Johannes im Leib der Elisabeth) und zu einem Freudenruf (das Magnificat der Gottesmutter), so hat P. Karl gepredigt. Frater Kilian hat eine bewegende Opens internal link in current windowBegebenheit aus dem Konzentrationslager vorgelesen. Trotz Ferien, Fußball-WM und Hitze waren sehr viele gekommen, diesmal durften auch 7 Erwachsene über 30-jährige mit Sondererlaubnis teilnehmen. Und viele nützten die Beichtgelegenheit bei 3 Priestern. Fotos auf Opens external link in new windowwww.pfarre-wildon.at. Jugendvigil: 6. August mit Primizsegen von P. Johannes Fischereder ... Foto: Im Kreuzgang war es diesmal angenehm kühl...

Pater Raynald als Quotenhit (03.06.10). - Unsere jungen Mitbrüder haben ja einen eigenen Video Kanal ("The Monastic Channel") auf Youtube etabliert, wo sich manch Interessantes findet. Mit einfachen Mitteln stellen sie dort Clips online, die durchaus in die Tiefe gehen. Lustig ist, dass sich ein kleines Interview mit unserem Opens external link in new windowPater Raynald als Quotenhit mit sehr vielen Clicks erweist. Mit seinem weißen Rauschebart ist Pater Raynald ja ein "Markenzeichen". Durch seinen Dienst im Beichtstuhl ist er vielen jungen Leuten bekannt mit seiner liebenswürdigen Ausstrahlung. Er ist auch ein Symbol dafür, dass Heiligenkreuz nicht nur aus jungen Mönchen besteht. Gerade die alten Mitbrüder tragen uns sehr durch ihr Gebet, ihr Vorbild und ihr Opfer. Foto: Pater Raynald mit der CD "Chant-Music for Paradise".

Ein musikalischer Ohrenschmaus! (04.07.10) - Im Vorjahr haben wir ausgiebig den 400. Geburtstag unseres Mitbruders Pater Alberich Mazak gefeiert, der ein hervorragender Komponist des Frühbarock war. Unter anderem haben die jungen Mitbrüder unter Leitung von Pater Simeon Wester die Messe zum 10-jährigen Abtsjubiläum von Abt Gregor mit Mazak-Kompositionen gestaltet. Man hört sehr deutlich den Übergang von der einstimmigen Gregorianik in die Polyphonie, es klingt durchaus noch zisterziensisch. Jedenfalls sehr meditativ. Warum wird das hier gepostet? Weil man sich jetzt das Sanctus Opens external link in new windowauf dem Monastic Channel anhören kann, gesungen und gespielt von jungen Zisterziensern, die stolz sind auf ihren 400 Jahre alten Mitbruder P. Alberich Mazak! Foto: Der Hallenchor strahlt etwas von der nüchternen Erhabenheit wider.

NIMM DIR ZEIT FÜR GOTT UND DEINE SEELE! Mach Exerzitien! (23.04.10). - In Heiligenkreuz gibt es oft Exerzitien, allerdings nur für geschlossene Gruppen. Doch heuer können wir 3 Exerzitienkurse anbieten, die Mitbrüder in Mayerling und in Gaming halten: 
1. Exerzitien für Frauen auf der Suche nach ihrer Berufung im Gästehaus des Karmel Mayerling von 21.-25. Juli 2010 mit Pater Pirmin Holzschuh und Pater Simeon Wester. Maximal 14 Teilnehmerinnen.
2. Exerzitien für alle Frauen über die Spiritualität des Karmel im Gästehaus des Karmel Mayerling von 26.-29. August 2010 mit Pater Pirmin Holzschuh und Pater Wolfgang Buchmüller. Maximal 14 Teilnehmerinnen. - Information gibt es auf Opens external link in new windowwww.karmel-mayerling.at, dort auch die Anmeldung!
3. Exerzitien für alle, jung und alt, in Gaming werden von Pater Karl Wallner von 12.-16. Juli 2010 geistlich geleitet, das Programm dieser Exerzitien, an denen viele teilnehmen können, kann man Initiates file downloadhier downloaden. Thema: "Ihr seid eine königliche Priesterschaft!" Die Veranstalter freuen sich über eine große Teilnehmerschar!
PS: Wer über Veranstaltungen informiert werden möchte, soll sich bitte für den Newsletter unter office(at)stift-heiligenkreuz.at formlos anmelden!

Stärkung der Mariazell-Pilger im Klostergasthof (25.06.10). – Das Foto zeigt zwei Pilger, einer davon übrigens ein katholischer Journalist, die sich Opens external link in new windowin unserem Klostergasthof gerade stärken, um dann nach Mariazell aufzubrechen. Natürlich geht es in einem Kloster zuerst einmal um das Geistige, die Seele, die Verbindung mit Gott. Aber Gott hat uns auch einen Leib geschaffen, und Leib und Seele gehören zusammen. Darum ist absolut nicht Anrüchiges daran, dass die Pilger und Gäste und Touristen im Klostergasthof auch was Gutes für ihre irdischen Bedürfnisse finden. Im Gegenteil: Das ist echt katholisch. Wo gut gebetet wird, da darf auch gut gefeiert werden. Ein weiser alter Spruch lautet ja: „Siehst du wo ein Haus des Herrn, ist das Wirtshaus nicht mehr fern.“ Foto: Wir freuen uns freilich, wenn der Besuch zuerst dem Gotteshaus und dem Gebet gilt, und erst dann dem Klostergasthof, - wie dies bei den beiden abgebildeten Fußwallfahrern der Fall war.

"Singender Pfarrer" Franz Brei auf Besuch (30.06.10). - Heute besuchte ein interessanter Absolvent seine ehemalige Hochschule: Pfarrer Franz Brei aus Unterlamm in der Steiermark absolvierte bei uns sein Studium, er war im Priesterseminar Leopoldinum (damals Rudolphinum genannt). Schon damals ist er durch seine gute Stimme aufgefallen, so konnte er etwa perfekt die Stimme von Papst Johannes Paul II. imitieren. Als steirischer Pfarrer hat der gebürtige Vorarlberger in den letzten 2 Jahren durch seine "Karriere" bei der Volksmusik für Aufmerksamkeit gesorgt. Das ist zwar Unterhaltungsmusik, aber vielen Leuten gefällt das und Opens external link in new windowPfarrer Brei begegnet auf diese Weise vielen Menschen, die sonst nicht so leicht mit der Kirche in Berührung kommen. Wir freuen uns jedenfalls, dass wir zur Entstehung eines solchen Priesteroriginals einen kleinen Beitrag leisten durften. Foto: Volksmusikstar Franz Brei auf Besuch an der Hochschule.

Spannende neue Erkenntnisse zur Gründung von Heiligenkreuz (30.06.10). - Demnächst wir die neue Zeitschrift "Sancta Crux" erscheinen, diesmal mit fast 300 Seiten. Der versierte Geograph und Historiker Hofrat Erwing Reidinger veröffentlicht dort auch seine interessanten Forschungen zur Architektur der ursprünglichen romanischen Kirche. Er konnte nämlich nachweisen, dass die Abeikirche mit einem Achsknick erbaut worden ist, der sich genau nach den Sonnenaufgängen von Palmsonntag und Ostersonntag des Jahres 1133 deckt. Unsere Kirche deckt also in der Symbolik des Mittelalters die Zeitspanne des Leidens und Auferstehens Christi ab! Heute hat er seine detaillierten Forschungen unserem Abt Gregor und Altabt Gerhard, der ja Herausgeber der Sancta Crux ist, erklärt. Wir freuen uns schon auf die neue Sancta Crux! Foto: Spannende Schilderung der Forschungsergebnisse an die beiden Äbte im Klostergasthof-Garten.

Kraft schöpfen im Wienerwald (01.07.10). – Heiligenkreuz ist neben Klein-Mariazell und Klosterneuburg eines der 3 Wienerwaldklöster. Der Name „Wienerwald“ kommt erstmals in einer Urkunde aus dem Jahre 1342 vor, die in unserem Stiftsarchiv verwahrt wird. Es geht dort um die Verbürgung einer Schenkung an das Stift Heiligenkreuz „in silua viennensi“. Wir betrachten es als eine große Fügung der Vorsehung, dass unser Stift einerseits so nahe an der Großstadt Wien liegt (zur Stadt-grenze sind es grade mal 18 Ki-lometer), zur nächsten U-Bahn-Station brauchen wir mit dem Auto 10 Minuten. Und doch sind wir eingeborgen in das herrliche Grün des Wienerwalds. Entlang des Sattelbaches kann man im romam-tischen Helenental bis Baden wandern (und hoffentlich auch bald durchgehende Radfahren). Foto: Wanderer im Helenental entlang des Sattelbaches auf dem Weg nach Baden.

Frömmigkeit und Sport sind kein Widerspruch (22.06.10). – Leider gibt es eine Kluft zwischen Religion und Glauben, die durch nichts gerechtfertigt ist. Zur Zeit macht die Fußballweltmeisterschaft vielen Menschen Freude, wobei das freilich mit persönlichem Sporttreiben eigentlich gar nichts zu tun hat. Viele von uns Mönchen versuchen aber schon, auch persönlich Sport zu machen, weil unser Leib ja doch auch eine Gabe ist, die von Gott stammt. Nur studieren, nur Bücher lesen, nur vor dem Computer sitzen, kann das gesund sein?! Auch unsere liturgischen Verneigungen beim Chorgebet sind nicht eigentlich Sport... Smiley Daher sind unsere Mitbrüder angehalten, den Sport zu machen, der jedem am meisten zusagt. Hier sieht man Mitbrüder mit Klostergästen beim Fußballspielen; beliebt ist auch Basketball, Joggen, Radfahren und einige machen sogar Kraftsport (Es gibt sogar zwei Opens internal link in current windowgeistliche Sportwochen diesen Sommer). Es wäre schön, wenn die Frommen sportlicher würden, - und die Sportler frömmer. Foto: Unser Klosterfußball ist zwar nicht weltmeisterschaftsreif, aber gesund.

Wir wünschen viel Segen für das Stift Rein unter der Leitung von Abt Christian Feurstein (27.06.10). – Das Stift Rein, zu dessen Abt unser Prior P. Christian Feurstein jetzt gewählt wurde, wurde 1129 gegründet und ist das weltälteste Zisterzienserkloster; es ist gleich 4 Jahre älter als Heiligenkreuz. Zwischen Rein und Heiligenkreuz gab es schon in neuerer Vergangenheit zwei personelle Verbindungen: Bereits von 1954 bis 1971 war dort ein Abt, der zuvor Prior in Heiligenkreuz gewesen war: Abt Aelred Pexa. In den 1980er Jahren geriet das Stift in Schwierigkeiten, sodass unser Pater Gregor Henckel Donnersmarck als Prior dorthin berufen wurde. Unser jetziger Herr Abt wirkte im Stift Rein von 1986 bis 1991 als Prior. Das leitete eine Phase der Stabilität ein, die sich dann unter Abt Robert Beigl, Abt Petrus Steigenberger und Administrator P. Philipp Helm glücklich fortsetzte. Foto: Abt Christian übernimmt die Leitung eines gesunden und lebendigen Zisterzienserstiftes, das noch dazu das älteste in der ganzen Welt ist.

Pater Christian Feurstein ist neuer Abt des weltältesten Zisterzienserklosters Stift Rein (23.06.10). - Am 8. Juni haben die Mitbrüder im ältesten Zisterzienserkloster der Welt, im steirischen Stift Rein, einstimmig unseren bisherigen Prior P. Christian Feurstein zum Abt postuliert. Abt Gregor hatte im Vorfeld bereits sein Einverständnis gegeben, im Kapitel haben wir in Heiligenkreuz am 10. Juni schweren Herzens unsere Zustimmung zu dieser Wahl gegeben, die einerseits ein schwerer Verlust für unsere Gemeinschaft ist, andrerseits natürlich eine große Ehre. Im selben Kapitel haben wir Abt Christian die Kapitelrechte in Heiligenkreuz auf Lebenszeit zugesprochen. Wir sind wirklich ein wenig im Zwiespalt über unsere Gefühle, Freude und Trauer, aber wenn es so sein soll, helfen wir dem Stift Rein gerne. - Über Abt Christian Feurstein gibt es Opens internal link in current windowInformationen und Bilder hier auf unserer Homepage, auch einen ausführlichen Lebenslauf. Wir haben mit Stift Rein vereinbart, dass die Öffentlichkeitsarbeit über deren neuen Abt ganz über das Stift Rein läuft, Informationen gibt es also dort. Siehe Opens external link in new windowhttp://www.stift-rein.at/, zuständig ist Pater August Janisch. Im Stift Rein sind derzeit 18 Mitbrüder, wir freuen uns für sie und werden ihn im Gebet begleiten. Viele gesegnete Jahre für Stift Rein! Foto: Abt Christian Feurstein am Tag seiner Wahl zum Abt des weltältesten Zisterzienserkloster Stift Rein, am 8. Juni 2010.

"Tu es Pastor ovium, princeps apostolorum!" (29.06.10). - Heute am Fest Peter und Paul sind wir mit dem Heiligen Vater, dem Nachfolger des heiligen Petrus, besonders verbunden. "Du bist der Hirt der Schafe, der Erste der Apostel!" haben wir zu seinem Einzug in die Abteikirche Opens external link in new windowan jenem unvergesslichen 9. Sept. 2007 gesungen. Seit der unglücklichen Williamson-Affäre scheint der Heilige Vater ja in den Medien "wie zum Abschuss freigegeben". Kritik kann sein, aber der Ton und die Art erinnern schon fast an die Kirchenkampfzeiten des 19. und 20. Jahrhunderts. Wir aber sind stolz und von Herzen dankbar für den Papst, gerade für diesen hochintellektuellen und doch so bescheidenen Theologen, den Gott in seiner Vorsehung zum Stellvertreter Christi berufen hat. Wir bitten Gott um Kraft und Segen für sein Amt, die Herde Christi zu weiden und die Kirche in der Wahrheit zu halten. Foto: Papst Benedikt XVI. neben Abt Gregor zum Gruppenfoto am 9. Sept. 2007.

Viele Personalentscheidungen stehen an (24.06.10). – Gott segnet uns mit zahlreichen Berufungen, dieser Boom verdemütigt uns selbst, weil wir nicht wissen warum. Jedenfalls: Um Maria Himmelfahrt dürfen wir 7 Feierliche Professen (15.08.) und 6 Zeitliche Professen plus 5 Verlängerungen der Zeitlichen Profess (12.08.) feiern. Dazu kommen 7 Novizen, die eingekleidet werden und ihr Ordensleben beginnen. Drei Mitbrüder werden am 16. August die Diakonenweihe empfangen. Voll Vorfreude blicken wir natürlich auch der feierlichen Abtsbenediktion von Abt Christian Feurstein im Stift Rein entgegen. - Zugleich bedeutet das auch für unseren Herrn Abt, dass er eine hohe Zahl von Personalentscheidungen treffen muss, damit es bei uns gut weitergeht. Dafür bitten wir ausdrücklich um das Gebet, für ihn und uns, denn wir Mönche sind ja auch nur Menschen und keine Schachfiguren, auch uns fällt jeder Wechsel schwer, auch wenn wir sie mit Freude und Begeisterung im demütigen Gehorsam annehmen wollen. Foto: Abt Gregor beim Geistlichen Wort im Kapitelsaal vor einer Kapitelversammlung.

Hirschfütterung als kleine Attraktion (26.06.10). - Seit der Umgestaltung des Platzes vor dem Wiener Tor, samt Versetzung der Intentionskapelle, ist das Stift Heiligenkreuz nicht nur um eine architektonische Sensation reicher, sondern auch um eine zoologische: Abt Gregor ließ nämlich unmittelbar beim Kreuzweg ein Gehege mit edlem Damwild und Mufflons einrichten. Die Damhirsche war immer schon "quasi" zahm; sie fressen den Mitbrüdern sogar aus der Hand. Aber auch die Mufflons haben mittlerweile ihre Scheu abgelegt und gehen vor allem den schwarz-weiß gekleideten Mitbrüdern zu, weil diese sie ja öfters füttern. Trotz Prüfungszeit finden unsere jungen Mitbrüder auch jetzt die Zeit, mit ganz besonderen Kinder- und Jugendgruppen eine kleine Exkursion in das Gehege zu machen. Für die Kinder ist es toll, in so nahen Kontakt mit den Tieren zu kommen. Und die jungen Mönche haben auch ihren Spaß. Eine neue Attraktion in Heiligenkreuz! Foto: Frater Maternus bei der Fütterung eines Damhirsches.

Beten wir gut für die vielen Neupriester des Jahres 2010 (24.06.10). – Durch die Hochschule sind viele von uns in der Priesterausbildung tätig. Die kommenden Juniwochen sind soetwas ist wie ein Erntedankfest, denn landauf landab finden die Priesterweihen statt. Auch etliche unserer Studenten empfangen in diesen Tagen die Priesterweihe. Die Hochschule kann mit einer trostvollen Statistik aufwarten: 9 unserer Absolventen bzw. ehemalige Studenten werden heuer die Priesterweihe empfangen, mindestens 11 empfangen die Diakonenweihe. Wir brauchen Priester. Wie hat doch der heilige Pfarrer von Ars in seiner schlichten Art gesagt: "Nimm dem Volk die Priester, und sie werden anfangen Kühe anzubeten." Bei all der Krisenstimmung, die es in den letzten Monaten gegeben hat und bei den aufgeregten Diskussionen um dieses oder jenes, ist es dann immer wie eine Offenbarung, eine Primiz miterleben zu dürfen: Wie sehr das Volk Gottes aus dem Urinstinkt des Glaubens heraus es feiert, wenn Gott einen aus ihrer Mitte für den heiligsten aller Dienste in der Christusnachfolge berufen hat.  Foto: Das war die große Priesterweihe von 6 Mitbrüdern im Jahr 2008.

„Ein Lied, das froh im Herzen jubelt“ (17.06.10) – Pater Wolfgang ist Professor für Spirituelle Theologie an unserer Hochschule und ein guter Kenner der Schriften der Zisterzienserväter und –mütter des 12. Jahrhunderts. Die Zisterzienser lebten damals aus einer tiefen Gottverliebtheit, die ihrer spirituellen Erfahrung entsprang. Nun hat Pater Wolfgang in dem Buch „Ein Lied, das froh im Herzen jubelt“ mystische Texte dieser Erfahrung zusammengestellt. Viele dieser Texte stammen aus dem längst vergriffenen Buch von Bernardin Schellenberger „Ein Lied, das nur die Liebe kennt“. Die Publikation ist sehr ansprechend, auch durch die anmutigen schwarz-weiß Bilder aus dem heutigen Klosterleben. Foto: „Ein Lied, das froh im Herzen jubelt“ ist eine faszinierende Begegnung mit der Gottesliebe der ersten Zisterzienser. Mehr Information zum Buch Opens external link in new windowhier. Zum Online-Klostershop Opens external link in new windowhier.

Pater Raphael arbeitet intensiv an der Ölbergskapelle des Kreuzweges (22.06.10). – Für unseren Künstler Pater Raphael handelt es sich um das größte Werk, das er bisher auszuführen hatte: Im Auftrag von Abt Gregor gestaltet er die bisherige „Intentionskapelle“ (die 1. Kapelle der barocken Kreuzweganlage) zu einer Ölbergskapelle um. Der Kreuzweg soll nach der Idee von Abt Gregor mit einer eindrucksvollen und zeitgemäßen Darstellung der Todesangst Christi eröffnet werden. Drei mächtige Reliefwände zeigen den Engel des Trostes (links), den Heiland in Todesangst (Mitte), die schlafenden Jünger (rechts). Wir kennen die Entwürfe schon, es wird überaus eindrucksvoll. Doch der Guss der ca. 4 x 2,5 Meter hohen zentnerschweren Reliefs kostet Zeit und Mühe. Pater Raphael arbeitet zwar auf Hochtouren mit vielen Helfern aus Bauamt und Kloster, doch wir sind, ehrlich gesagt, schon ein wenig ungeduldig, weil wir uns schon so auf die fertige Ölbergskapelle freuen. Foto: Pater Raphael beim Modellieren des Christus in Todesangst auf dem Mittelrelief (Foto von der Berliner Künstlerin Monika Schulz-Fieguth).

Wir ehren Maria als die Pförtnerin des Klosters (18.06.10). – Schon das 1098 gegründete erste Kloster unseres Ordens „Cistercium“ (Cîteaux), nach dem unser Orden heute benannt ist, war der Gottesmutter Maria geweiht. Über dem Eingang stand dann später geschrieben: „Salve Sancta Parens, - sei gegrüßt Du heilige Gottesgebärerin, unter Dir dient der Zisterzienseroden auf der ganzen Welt.“ Alle neugegründeten Klöster wurden selbstverständlich Maria geweiht und ihrem Schutz anvertraut. Typisch zisterziensisch ist, dass sich immer beim Eingang ins Kloster ein Marienbild oder eine Marienstatue befindet, so auch bei uns in Heiligenkreuz. Maria ist die „Pförtnerin“, die das Kloster bewacht. Für uns ist das etwas Lebendiges, denn wir lieben Maria und danken Ihr für den Schutz seit fast 900 Jahren. Das Marianische unseres Ordens hat immer etwas Frisches und Fruchtbares in unsere Klöster gebracht. Foto: Pater Raphael sorgt dafür, dass bei der Pfortenmadonna immer schöne frische Blumen sind.

Spendenbitten an die Freunde unserer Hochschule sind unterwegs (08.06.10). - In diesen Tagen haben viele unserer Freunde wieder Opens external link in new windoweinen Brief mit der Hilfsbitte für unsere Priesterstudenten erhalten. Mitte Mai haben wir 32 Studierenden (von insgesamt 185) kleine Stipendien auszahlen können. Viele unserer Priesterstudenten hängen ja in der Luft. Die Hochschule bittet um Mithilfe, um die Studien von 18 Zisterziensern und Priesteramtskandidaten aus Vietnam, Nigeria, Syrien und anderen Ländern an der Hochschule finanzieren zu können. Der Erlös der CD "Chant" (42 Cent pro CD) ist dafür schon aufgegangen. Wir sind für jeden Cent dankbar. Es ist auch möglich Opens external link in new windowPatenschaften für einzelne Dritte-Welt-Priesterstudenten an unserer Hochschule zu übernehmen. Vergelt's Gott im vorhinein. Wir hoffen, dass sich niemand belästigt fühlt, aber wir brauchen eben Unterstützung. Foto: Einige unserer Stipendiaten, einer davon wurde vor kurzem zum Diakon geweiht.

Eine Kerze ist ein stilles Gebet (20.06.10). – Wie in vielen anderen Kirchen, so gibt es auch in unserer großen Abteikirche hinten beim Eingang einen Kerzenständer, wo man für ein paar Cent ein kleines Kerzlein entzünden kann. Und viele Menschen nehmen das in Anspruch. Viele beten dabei auch das Gebet, das in großen Lettern über den flackernden Kerzen zu lesen ist: „Guter Gott, entzünde in dieser Kirche ein Kerze und bekenne damit meinen Glauben, dass Du, Gott, die Macht hast, alle Finsternis in Licht zu verwandeln…“ Ebenso liegt am Kircheneingang ein Buch auf, in das die Besucher ihre Gebetsanliegen eintragen können. Es ist oft erschütternd, welche schwerwiegenden Sorgen hier dem barmherzigen Gott anvertraut werden. Für uns ist das auch ein Trost, dass unsere Kirche nicht nur ein Magnet für besichtigende Touristen ist, sondern ein echter Ort des Gebetes für die vielen Besucher. Foto: Jede Kerze ist ein stilles Gebet.

"Kloster auf Zeit" für junge Männer auf der Suche... (20.06.10). - Bei uns besteht die Möglichkeit, dass Männer, die auf der Suche nach ihrem Lebensweg eine zeitlang unser Leben teilen. Wir nennen das "Kloster-auf-Zeit". Daneben gibt es natürlich den normalen Gastaufenthalt in unseren Gästebereich, wo man auch am Chorgebet teilnehmen kann. Die "Kloster-auf-Zeit"-Gäste leben aber ganz innerhalb der Klausur und teilen unseren Lebensrhythmus, sie helfen uns auch bei kleinen klösterlichen Arbeiten. Zuständig dafür ist unser Opens internal link in current windowPater Prior Christian Feurstein, bei dem man sich persönlich anmeldet. Opens external link in new windowAlle Information dazu gibt es hier. Wichtig ist auch, dass man sich rechtzeitig anmeldet, weil die Nachfrage groß ist. Wir fühlen uns durch die Kloster-auf-Zeit-Gäste immer bereichert: jeder der mit uns betet, zieht etwas von Gnade in unsere Gemeinschaft herab; und er nimmt hoffentlich auch etwas mit, damit sein Lebensweg klarer wird... Foto: Kloster-auf-Zeit Gäste können auch am morgendlichen Chorgebet ab 5.15 Uhr teilnehmen.

Was gibt es Neues in Sri Lanka (24.05.10). - Der Webmaster der Heiligenkreuzer Homepage kann immer wieder nur sehr empfehlen, Opens external link in new window auf Pater Kosmas' Blog nachzulesen. Dort erfährt man, was sich in dem Studienhaus in Negombo mit den 4 Srilankanischen Mitbrüdern unter ihrem Superior Pater Kosmas Neues tut. Es ist ein Blick in eine andere Welt, in ein anderes Milieu, in eine andere Dimension des katholischen Aufbruches als wir es hier in Europa haben. Man erfährt auch von der Lebenssituation der Menschen in Sri Lanka, etwa von einer kürzlichen Überschwemmungskatastrophe im Süden Sri Lankas, aber auch von den Nationalgerichten. Es wäre aber zu wenig, durch das Nachschauen auf Pater Kosmas' Blog nur seine Neugierde zu befriedigen: man wird auch angestachelt für dieses gewagte Projekt, das uns viele Opfer kostet, zu beten. Foto: Die junge Gemeinschaft auf Sri Lanka besuchte den Apostolischen Nuntius in Colombo.

Prüfungszeit an der Hochschule (21.06.2010). - Opens external link in new windowDas aktuelle Video zu dem Thema gibts hier! Bis 9. Juli dauert die Prüfungszeit an der Hochschule, die unter unseren Studenten für ziemlich Stress sorgt. In jedem Fach muss eine Semesterprüfung abgelegt werden, die Seminar- und Proseminararbeiten müssen eingereicht werden... In den nächsten drei Wochen müssen einige in bis zu 15 Fächern Prüfungen ablegen. Freilich kann man vereinzelt Prüfungen auch auf Anfang Oktober verschieben... Trotzdem ist es eine harte Zeit für unsere jungen Mitbrüder, die ja auch voll das klösterliche Leben mit dem Chorgebet ab 5.15 Uhr mittragen. Bei den Kinder- und Schulführungen müssen wir daher Einschränkungen machen, nicht alle der dutzenden Schulklassen, die angemeldet sind, werden von einem Mitbruder geführt werden können, aber die meisten. Auch unsere angestellten Führer sind hervorragend. Foto: Pater Augustinus prüft im Ikonenraum der Hochschule.

Das wollten wir immer schon über unseren Herrn Abt wissen (12.06.10) Das Buch von Opens internal link in current windowAbt Gregor "Ora @ labora" ist ganz frisch im Handel, der Residenzverlag hat ein tolles Buch gemacht: Frau Judith Grohmann interviewt unseren Herrn Abt frisch und lebendig. Und der spricht klar und verständlich zu vielen Fragen der Kirche und der christlichen Lebensgestaltung. Aber auch über Wirtschaft, Ethik und so manche "heiße Eisen". Wir kennen unseren Herrn Abt ja gut, aber das Buch offenbart so manche Seite, die uns nicht so bekannt ist. Das Buch ist aber auch für "normale" Menschen eine Hilfe, denn Abt Gregor spricht hier aus seinem großen katholischen Herzen und seinem klaren vernünftigen Denken heraus über "Gott und die Welt und das Paradies auf Erden", so der Untertitel. Wir wünschen "Ora @ labora", das es vielen Menschen hilft, den Glauben neu zu entdecken und tiefer wertzuschätzen. Foto: Mitbrüder, die vom Webmaster motiviert wurden, sich für dieses Werbefoto so zu postieren... Es ist ja erstaunlich, Opens internal link in current windowwieviele Bücher Mitbrüder von uns in den letzten 2 Jahren geschrieben haben. Das Buch von Abt Gregor gibt es schon in allen Buchhandlungen, auch im Klosterladen, und natürlich auch im Opens external link in new windowOnline-Klostershop Heiligenkreuz.

Vorfreude auf die Ferien (16.06.10.) - Die Prüfungszeit an der Hochschule hat begonnen und versetzt das Kloster in eine eigene Stimmung, denn die jungen Mitbrüder haben - neben dem Chorgebet und den vielen anderen Diensten - innerhalb von drei Wochen bis zu 15 Prüfungen zu absolvieren. Umso größer ist díe Vorfreude auf die Ferien. Jeder von uns ist erholungsbedürftig. Vielleicht geht sich heuer wieder eine gemeinsame Wanderung auf den Schneeberg aus, wie in vergangenen Jahren. Solche gemeinsamen Ferienunternehmungen sind besonders segensreich, weil sie uns als Gemeinschaft auch außerhalb des Klosterlebens zusammenfügen. Aus diesem Grund gibt es im September dann auch immer einen Konventausflug mit einem attraktiven Ziel, allerdings ist das meist weniger sportliche als das gemeinsame Wandern. Foto: Mitbrüder wandern auf die Fischerhütte des Schneeberg.

Harley-Davidson-Biker besuchen das Stift und die Vesper (12.06.10). - Rund 40 Harley-Davidson-Fahrer besuchten heute das Stift, Pater Karl führte sie durch den Kreuzgang, dann nahm die Gruppe an der Vesper teil. Entgegen ihrem kultigen Aussehen handelt es sich um sehr arrivierte, gebildete und religiös interessierte Menschen, die außerdem in diesem Fall mit Ferdinand O. Fischer (Opens external link in new windowhttp://www.harley-davidson-wien.at/) eine wohltätige Charity Fahrt unternahmen. Unter den Bikern u. a. Carl Michael Belcredi."Harley-Papst" Ferdinand Fischer etwa war 20 Jahre Ministrant und sang Gregorianischen Choral, bis er Stimm-Probleme bekam. Jedenfalls war das eine ebenso originelle wie religiös fruchtbarer Besuch, denn von der besinnlichen Vesper waren alle begeistert. Zum Dank durfte Pater Karl auch erstmals in seinem Leben auf eine Harley steigen... natürlich eine schwarz-weiße. Fotos: Die Harley-Davidson-Gruppe erregte bei den Touristen durchaus Aufsehen...

12./13. Juni: Große Jugendwallfahrt in unserer Neugründung Bochum-Stiepel (09.05.10). - Unser Priorat Stiepel ist eine geistliche Oase im Ruhrgebiet. Herrlich im Grünen gelegen, ziehen die Gottesdienste viele Gläubige an. Nun wollen die Mitbrüder noch intensiver etwas Gutes für die jungen Leute machen und veranstalten eine große Jugendwallfahrt. Das Programm ist eine Mischung von Lobpreis und Gottesdiensten, zugleich Vorträge und Begegnung, - also "cool". Von Heiligenkreuz werden Pater Bernhard, Pater Simeon und viele andere nach Stiepel pilgern, um mitzuhelfen oder Vorträge zu halten. Und es wurden viele andere tolle Referenten gewonnen. Auch Jugendliche aus Österreich sind zur Jugendwallfahrt willkommen. Opens external link in new windowAlle Information gibt es hier. Viel Segen nach Stiepel! Foto: Das Foto entstand beim Klosterfest zu Pfingsten 2009, wo Stiepel auch von Massen "gestürmt" wurde.

Die 10 Gewinner der letzten Jugendvigil stehen fest (08.06.10). - Bei der Jugendvigil am 4. Juni hörten wir das faszinierende Zeugnis von der Lebensbekehrung von Dario Pizzano; er hat dazu Opens external link in new windowdas Buch "Exzess" im Pattloch Verlag geschrieben. Frater Kilian hatte organisiert, dass man 10 Bücher gewinnen kann, die Teilnahme war überwältigend, denn die jungen Leute waren von Dario begeistert. Wir haben 10 ausgelost, die 10 Gewinner sind: Jenny Flor, Wr. Neustadt; Andrea Frank, Donaueschingen (D); Johannes Hirschmugl, Sittendorf; Katharina Holzer, 1140 Wien; Magdalena Korecka, 1210 Wien; Teresa Laubner, Oberwaltersdorf; Hemma Rerych, Wieselburg; Barbara Safar, 1160 Wien; Maria Trenker, Neunkirchen; Angelika Zwerger, Würflach. Das Buch schicken wir noch diese Woche zu. Foto: Einige der lieben Jugendlichen, die regelmäßig zur monatlichen Jugendvigil kommen...

Abt Gregor sehr stark in den Medien präsent (06.06.10). - Wie schon berichtet gibt es derzeit sehr viele Anfragen von Medien, die sich für Abt Gregor interessieren. Anlass ist sein tolles Buch "Ora @ labora", wohl aber auch die erstaunliche Situation, die in seiner nunmehr fast 12-jährigen Amtszeit als Abt von Heiligenkreuz eingetreten ist: Wir sind 81, haben uns in diesen 12 Jahren also fast verdoppelt; 7 Kandidaten bitten um die Aufnahme ins Noviziat; Oscar seines Neffen, Papstbesuch, CD-Erfolg usw., all das macht unseren Herrn Abt interessant. Wir sind sehr froh, dass er die Bühen der öffentlichkeit nützt, um Werbung für den Glauben zu machen. In letzter Zeit betont unser Herr Abt sehr stark seine tiefe Vererehrung für Papst Benedikt XVI. Wir sind davon überzeugt, dass die Gnaden, die uns geschenkt werden, damit zu tun haben, dass wir normal katholisch sind und selbstverständlich papsttreu. Foto: Abt Gregor am Neujahrstag 2010. - Opens external link in new windowHier ein biographisches Interview auf WDR-5, wo man viel über Abt Gregor selbst erfährt.

Feierliche Buchpräsentation von Abt Gregors Buch "Ora@labora" (09.06.10). - In den Räumen des Heiligenkreuzerhofes fand am 8. Juni die festliche Präsentation des Buches unses Abtes statt. Nationalbankpräsident em. Klaus Liebscher und die Journalisten Anneliese Rohrer präsentierten das Buch im Gespräch mit dem Abt, das Zisterzienserensemble spielte auf. Das Interesse der Medien war sehr groß, ebenso waren viele Prominente aus dem Freundeskreis von Abt Gregor gekommen. Vor und nach der Präsentation musste der Herr Abt viele viele Bücher signieren. Opens external link in new windowAch, schauen Sie es sich doch hier an! Das Buch ist gut zu lesen, da es in Dialogform geschrieben ist: die Journalistin Judith Grohmann lockt Abt Gregor mit ihren Fragen so geschickt aus der Reserve, dass es immer spannend bleibt. Es geht um fast alle großen Themen von Welt, Glaube, Gott, Kirche, Wirtschaft und Zukunft, - wie es im Untertitel ja heißt: "Über Gott und die Welt und das Paradies auf Erden." Foto: Abt Gregor mit seinem Buch "Ora@labora". Opens external link in new windowUnd hier gibts was Nettes in "Seitenblicke".

1. Mit der Leitung des Residenz-Verlages . 2. Der Saal im Heiligenkreuzerhof war überfüllt. 3. Die jungen Mitbrüder machen gerne Werbung für ihren Abt...  - Das Buch gibt es überall im Buchhandel, Opens external link in new windownatürlich auch in unserem Online-Klostershop.

Medienansturm auf Abt Gregor wegen seines Buches "Ora @ labora"! (02.06.10)

Das Buch von Opens internal link in current windowAbt Gregor "Ora @ labora" ist ganz frisch im Handel, der Residenzverlag hat ein tolles Buch gemacht: Frau Judith Grohmann interviewt unseren Herrn Abt frisch und lebendig. Und der spricht klar und verständlich zu vielen Fragen der Kirche und der christlichen Lebensgestaltung. Aber auch über Wirtschaft, Ethik und so manche "heiße Eisen".

Wir registrieren hier im Kloster, dass das Medieninteresse enorm ist und der Herr Abt ein Interview nach dem anderen geben muss. Wieder sind es gerade die "säkularen" Medien, die sich geradezu darauf stürzen, wenn der Abt eines fast 900-Jahre alten Klosters, der vorher Manager war und sich halt wirklich sowohl in Welt wie auch in Kirche auskennt, Wegweisendes zu sagen hat. Das ist eigentlich ein klares Zeichen, dass die Welt wirklich nach Orientierung hungert. Und unser Herr Abt ist gerne bereit sie zu geben.

Der Webmaster hat das Buch noch nicht gelesen, es ist ja noch druckfrisch und wird in den nächsten Tagen in einer großen Feier im Heiligenkreuzerhof der Öffentlichkeit präsentiert. Wir freuen uns, dass dieses dicke Buch, dass Abt Gregor neben seinen vielen anderen Aufgaben so nebenher gemacht hat, gelungen ist. Es ist ja erstaunlich, Opens internal link in current windowwieviele Bücher Mitbrüder von uns in den letzten 2 Jahren geschrieben haben.

Foto: Das Buch von Abt Gregor gibt es schon in allen Buchhandlungen, auch im Klosterladen, und natürlich auch im Opens external link in new windowOnline-Klostershop Heiligenkreuz.

"Mein Gott, ich kann nicht mehr weiter!" (05.06.10). - Bei der gestrigen Jugendvigil hörten wir das spannende Zeugnis von Dario Pizzano: nach einem Leben im "Exzess" wurde der 35-jährige Disc-Jokey und Unternehmer von Gott heimgeholt. Man kann sich Opens external link in new windowsein Zeugnis auf kathtube hier anschauen. Es war die Wandlung von der Leere zur Fülle, von der Trostlosigkeit und Verzweiflung hin zur Freude. Er hat darüber ein mitreißendes Buch mit Titel "Exzess" geschrieben, wer will, Opens external link in new windowkann hier nachschauen. Ansonst war die Jugendvigil toll, es waren über 300 gekommen und stopften sich in die Kreuzkirche. Im Bewusstsein, dass wir kein Recht darauf haben, haben wir den Herrn gebeten, dass die durch seine Nähe und Gegenwart berührt werden. Und die berührende Geschichte von Frater Kilian gibt es hier online. Und ein Opens external link in new window"grenzgeniales Video" (Manuel) über die Jugendvigil. Foto: Im Kreuzgang hörten wir Opens external link in new windowFrater Kilians Geschichte vom Tod des Großvaters...

Fronleichnamsprozession bei herrlichem Wetter (03.06.10). - Nach dem schrecklichen Regenwetter der letzte Tage hätten wir uns das nicht träumen lassen: Heute konnten wir eine wunderbare Fronleichnamsprozession bei kühlem, aber durchaus schönem Wetter halten. Wir hatten zwar zur Sicherheit schon einen Reservealtar in der mittelalterlichen Fraterie aufbauen lassen, aber dann zeigte sich schon beim Frühchor um 5 Uhr, dass das Wetter halten würde. Es war eine prachtvolle Prozession zu Ehren des Heilands, der sich aus Liebe so klein macht, um bei uns zu sein. Dank an die Opens external link in new windowMusikkapelle Heiligenkreuz, an die Opens external link in new windowF. Feuerwehr, die in einer eindrucksvollen nie dagewesenen Stärke aufmarschiert war; an alle, die die Altäre geschmückt haben, an die Polizei für den Ordnerdienst und alle Helfer! Schön, dass so viele Kinder da waren. Besonders eindrucksvoll war der Altar der Opens external link in new windowPriesterstudenten im Leopoldinum mit einem kunstvollen Blumenteppich... Nach der Prozession durften alle die Blumen von den Altären mitnehmen, das gab einen richtigen Ansturm... Foto: An der Fronleichnamsprozession beteiligten sich hunderte Gläubige und an die 80 Mitbrüder und Priesterstudenten... Opens external link in new windowHier das Clip vom Monastic Channel.

Auch wir trauern um + Maria Pawlik (31.05.10). - Wie wir erst vor kurzem erfahren haben ist eine treue Freundin unseres Kloster am 19. Mai verstorben: Frau Maria Pawlik kam trotz ihrer 85 Jahren jeden Sonntag von Wien 1 zu unserer Vesper; sie wirkte als Organistin im Stephansdom und dann - bis zu ihrem Lebensende - in Sankt Peter, Wien 1. Unter anderem spielte sie bei der Friedensmesse nach Ende des 2. Weltkriegs mit Kardinal Innitzer und Bundespräsident Renner. Sie war eine Urwienerin, erzählte uns vom Naziterror gegen die Kirche, vom Brand des Stephansdomes, wo sie selbst beim Löschen mitgeholfen hat... Sie war eine Musik- und Choralbegeisterte. Wenn Pater Simeon auf der Orgel spielte, stellte sie sich immer bewundernd dazu. Wir vermissen sie. Frau Maria Pawlik wird am 2. 6 um 10.30 in Halle 3 am Zentralfriedhof begraben; das Requiem ist am 4. 6. um 17 Uhr in St. Peter, Wien 1. Wir wünschen Ihr ewige Freude beim Gesang der Engel... Foto: Frater Placidus und Frau Pawlik nach einer Vesper.

4. Juni: Dario Pizzano bei unserer JUGENDVIGIL (27.05.10). - Die nächste Jugendvigil naht, wir werden wieder kräftig lobpreisen und beten. Und: Wir werden ein tolles Zeugnis hören. Jeder, der Dario Pizzano begegnet ist schwer beeindruckt, wir haben ihn von Deutschland hergeholt, damit er uns erzählt, wie er Gott begegnet ist. Wer schon mal was lesen will, Opens external link in new windowkann hier nachschauen. Sein Buch "Exzess" ist absolut fesselnd. Unser Gott liebt es ja, gerade die verlorenen Schafe heimzuholen und aus großen Sündern dann große Heilige zu machen. Lasst Euch überraschen! Wir laden wieder Jugendliche ab Firmung ein (wer noch nicht gefirmt ist: Anmeldung per E-Mail an P. Karl pkw(at)stift-heiligenkreuz.at) und bitten, dass Gott diesen 4. Juni segnet! Foto: Die Kirche ist jung! Jugendvigil in der Kreuzkirche im April dieses Jahres.

Trotz Regen findet eine Fronleichnamsprozession statt (02.06.10). - Ob wir morgen zu Fronleichnam eine Prozession durch das Dorf halten können, ist eher unwahrscheinlich. Eine Prozession findet aber auf jeden Fall statt. Der Festgottesdienst an diesem hohen Feiertag beginnt um 9 Uhr in der Abteikirche. Wenn es draußen zu feucht ist, werden wir in der Kirche, im Kreuzgang und in der Fraterie den Heiland mit unseren Liedern und Gesängen begleiten. Wir laden herzlich ein. Der Segen , der bei der Prozession mehrfach erteilt wird, gilt natürlich unseren persönlichen Sorgen und Nöten. Und natürlich legen wir dem Herrn auch die großen Nöte der Welt ans Herz: Die Wirtschaftskrise, die europäische Finanzkrise, die Klimaveränderung, die Bedrohung durch Regen und Sturm... Unsere Sorgen sind auch die Sorgen Gottes, der uns so nahe sein möchte. Foto: Auch im Stiftshof steht das Wasser, weil es die letzten Tage, ja Wochen dauernd regnet. Aber die Prozession findet statt.

Endlich ist das Buch über "unsere" Heiligenkreuzer Babenberger da! (24.05.10) - Was die Kapuzinergruft für die Habsburger, das ist Heiligenkreuz für die Babenberger. Endlich ist der wunderschöne Bildband von Bernhard Zeller über "unsere" Babenberger erschienen. Denn Heiligenkreuz hat einige historische Sensationen zu bieten:
o Wusten Sie, dass sich im Kapitelsaal nicht weniger als 10 Gräber von Babenbergern und deren Frauen befinden?
o Wussten Sie, dass sich unter den vier Herrschern, die im Kapitelsaal begraben sind, auch der „Kidnapper“ von König Richard Löwenherz befindet?
o Wussten Sie, dass das Stift Heiligenkreuz von den Babenbergern nicht nur ein Stück des Kreuzesholzes Christi (Kreuzreliquie), sondern auch einen Dorn aus der Dornenkrone (Dornreliquie) geschenkt erhielt?
o Wussten Sie, dass die mittelalterlichen bunten Glasfenster im Brunnenhaus von ca. 1295 nicht nur eine historische Sensation sind, sondern auch zu den ältesten erhaltenen Darstellungen der Babenberger gehören?
o Wussten Sie, dass im Stift Heiligenkreuz jener Fürst bestattet ist, auf den die österreichischen Landesfarben Rot-Weiß-Rot zurückgehen?
Foto: Alles spannend und solid geschildert im neuen Buch von Bernhard Zeller, es kostet 12,90 Euor. Opens internal link in current windowNäheres hier.

3. Juni ist Fronleichnam, welche Freude! (27.05.10). - Unsere Vorfreude ist schon groß, jetzt brauchen wir nur noch schönes Wetter für Donnerstag, den 3. Juni. Nach uraltem Brauch tragen wir das allerheiligste Sakrament, also Jesus den Herrn selbst, hinaus, damit er unser Dorf, unser Land, unser Kloster und alle unsere Lieben segnet. Die Fronleichnamsmesse beginnt um 9 Uhr in der Abteikirche, dann ist der große Umgang mit 4 Altären, Dauer ca. bis 11.15 Uhr. Die Heiligenkreuzer Blasmusik wird wieder alles festlich gestalten und im Anschluss an den Umgang im Klostergasthof aufspielen. Es soll ja ein richtiger Freudentag werden. Konvent und Pfarre feiern wie immer gemeinsam, das ist immer besonders schön. Hoffentlich kommen wieder soviele Kinder und junge Familien wie im vorigen Jahr. Foto: Der Herr Abt trägt die Monstranz, in der unscheinbaren Gestalt der Hostie ist Jesus Christus unser Herr selbst gegenwärtig und segnet uns.

31. Mai 2010: Mitreißender Vortrag von Prof. Herbert Zeman (31.05.10). - Seit einiger Zeit nimmt Univ.-Prof. Dr. Herbert Zeman, Germanist an der Universität Wien, einen interessanten Lehrauftrag an unserer Hochschule zum Thema "Christentum & Literatur" wahr. Nun hat Opens external link in new windowProf. Zeman uns aus Anlass seines 70. Geburtstags am 4. Juni ein tolles Geschenk gemacht: Im vollen Audimax der Hochschule hielt er einen lustigen und exzellent recherchierten Vortrag über den Lilienfelder Zisterzienser, späteren Patriarchen und Erzbischof Ladislaus Pyrker (1772-1847) zu sprechen. Opens external link in new windowPyrker war eine absolut spannende Persönlichkeit, zeitgleich mit Goethe und Schiller. Zeman referierte wie sehr Abt Pyrker die Anerkennung von Goethe für seine Dramen suchte, - und wie wenig sie ihm gewährt wurde. Anschließend nahmen alle an der besinnlichen Vesper in der Abteikirche teil.  Foto: Der Jubilar (mitte, mit weißen Haaren) mit Angehörigen und Freunden nach der Vesper.

Niederösterreich Historic-Fahrer zum Gebet in Heiligenkreuz (31.05.10). - Erst jetzt ist dem Webmaster das nebenstehende Bild zugespielt worden von einem sehr netten Ereignis am vergangenen Donnerstag, 26. Mai. Da fand die "Niederösterreich Historic 2010" statt: Automobile, die vor 1945 gebaut wurden traten eine Fahrt durch Niederösterreich an und das Ziel war unser Chorgebet. Die herrlichen Automobile wurden im Hochschulhof geparkt und Abt Gregor freute sich sichtlich, die Teilnehmer zum Chorgebet in der Abteikirche begrüßen zu dürfen. ...und ebensosehr darauf, dann in einem der historischen Automobile Platz nehmen zu dürfen. Einen Bericht gibt es Opens external link in new windowauf der Homepage des Automobil Veteranenclubs Austria. - Am 12. Juni werden kommt dann eine Gruppe Harley Davidson-Fahrer mit Ferdinand Fischer zur Vesper. Willkommen. Foto: Abt Gregor erfüllt sich einen Kindheitstraum und macht eine kleine Rund ein einem Lagonda von 1936.

Lange Nacht der Kirchen: Monastic Channel interviewt "Seitenblicke" (29.05.10). - Das war toll, berichten die Mitbrüder: Im Heiligenkreuzerhof gab es großartige Stimmung bei der Langen Nacht der Kirchen. Die Leute haben die Bernardikapelle und die Lesung von Abt Gregor aus "Zebrastreifen" regelrecht gestürmt. Der ORF findet ja unsere jungen Mitbrüder, vor allem Pater Simeon, cool und hat sich deshalb mit einen Team von "Seitenblicken" eingestellt. Das haben die Mitbrüder gleich genützt, um ihrerseits ein Interview mit "Seitenblicken" zu machen, Opens external link in new windowwas man sich hier anschauen kann. Insgesamt ist die Lange Nacht sicher eine Möglichkeit, Kirche offen und positiv in der Öffentlichkeit zu präsentieren. Für uns war es freilich sehr anstrengend, weil wir ja am nächsten Tag um 5.15 Uhr wieder beim Chorgebet waren. Foto: Werbung für die CD im Heiligenkreuzerhof, Wien 1. - Opens external link in new windowDass Abt Gregor und Pater Simeon die richtigen Worte gefunden haben, sehen sie hier in Seitenblicke!

Abt Gregor zu Gast bei Alfred Dorfer (21.05.10). - In den letzten Tagen wurde unser Herr Abt sehr stark von den Medien aufgesucht, ein kleines Vorspiel vielleicht auf die Präsentation seines Buches "Ora @ labora", die Anfang Juni erfolgen wird. Dort wird er über die Themen schreiben, die das Fundament unseres kirchlichen und geistlichen Lebens sind. Das Gespräch im "Kulturmontag" mit Alfred Dorfer Opens external link in new windowkann man sich hier anschauen, wie schön, dass es die E-Technik möglich macht, solche Sendungen auch im nachhinein zu sehen. Auch für uns Mönche ist es interessant zu sehen, wie sensibel Opens internal link in current windowAbt Gregor auf Fragen wie Gott, Globalisierung, Ethik, Finanzkrise, Spiritualität, Zölibat und Sexualverbrechen in der Kirche eingeht. Auf unserer Facebook-Fanseite sind viele positive Rückmeldungen zu dieser Sendung gekommen. Foto: Abt Gregor ist gerne bereit, in den Medien Zeugnis zu geben für die Hoffnung die uns erfüllt.

28. Mai: Lange Nacht der Kirchen im Heiligenkreuzerhof im 1. Bezirk (27.05.10). - Auch wir werden uns wieder an der Langen Nacht der Kirchen beteiligen und im Heiligenkreuzerhof ein umfangreiches Programm bieten: Man kann die hochbarocke Bernardikapelle besichtigen (ab und zu wird auch ein Mitbruder ein paar Details erklären), im Innenhof bietet unsere Gastronomie Schmankerl wie "Wildschweinbratwürstel" an, unsere Choralschola wird - life - die Vesper und die Complet singen (wie auf der CD "Chant - Music for Paradise) und vor allem wird Abt Gregor zweimal aus seinem Anekdotenbüchlein "Wandelnde Zebrastreifen" vorlesen. Opens external link in new windowDas gesamte Programm finden sie hier. Natürlich gibt es auch einen Bücherstand und vieles andere mehr. Abt Gregor wird immer anwesend sein. Foto: Das war 2008, als die Schola in der Bernardikapelle gesungen hat. Heuer wieder.

31. Mai 2010: Vortrag über Ladislaus Pyrker (16.05.10). - Seit einiger Zeit nimmt Univ.-Prof. Dr. Herbert Zeman, Germanist an der Universität Wien, einen interessanten Lehrauftrag an unserer Hochschule zum Thema "Christliche Literatur" wahr, der von den Studenten sehr geschätzt wird. Aus Anlass seines 70. Geburtstags macht uns Prof. Zeman die Freude, einen Vortrag über den Lilienfelder Zisterzienser, späteren Patriarchen und Erzbischof Ladislaus Pyrker (1772-1847) zu sprechen. Opens external link in new windowPyrker war eine absolut spannende Persönlichkeit, zeitgleich mit Goethe und Schiller, deren Kontakt er auch suchte. Er hat historische Dramen hinterlassen, das meiste entstand, als er noch Zisterzienser in Lilienfeld war. - Der Vortrag ist im Auditorium Maximum der Hochschule am Montag, 31. Mai, 17 Uhr s.t. Gäste sind herzlich willkommen. Foto: Zisterzienser, Dichter, Kirchenfürst Ladislaus Pyrker.

Gottes Geist weht besonders in der heiligen Liturgie (24.05.10). - Pfingsten ist das Fest der Herabkunft des Heiligen Geistes. Seitdem sich der Himmel in Feuerzungen über den Apostel, der Gottesmutter Maria und den anderen Frauen in Jerusalem geöffnet hat, ist dieser Heilige Geist ausgegossen in unsere Herzen. Als erstes Werk des Geistes nennt das Apostolische Glaubensbekenntnis die "heilige katholische Kirche". In der Kirche spiegelt sich die Heiligkeit des Gottesgeistes ab. Am tiefsten kann man das in der Liturgie erleben, in der durch verschiedene Symbole das Wirken des Geistes ausgedrückt wird: die Flammen der Kerzen, das Emporwehen des Weihrauchs, die zum Himmel ausgestreckten Handflächen des Priesters, die gefalteten Hände der Gläubigen... all das erzeugt eine Atmosphäre, in der uns der Heilige Geist berührt und hineinnimmt in das Geheimnis des dreifaltigen Gottes. Foto: Diakon Michael Riccabona beim Inzens des Evangelienbuches.

ORF-Dokumentation über "Chant - Music for Paradise" (19.05.10) - Unter dem Titel "Bestsellermönche. Wunder mit Nebenwirkungen" hat der ORF am 18. Mai eine 52-minütige Dokumentation über das ausgestrahlt, was uns hier in Heiligenkreuz in den letzten 3 Jahren an Wunderbarem passiert ist. Opens external link in new windowMan kann sich den Beitrag inzwischen hier anschauen, er ist gut recherchiert und triffts im Wesentlichen. Erstaunlich für den ORF! Die Ausstrahlung fiel genau auf den 2. Jahrestag der Veröffentlichung der CD. Was bleibt ist: Dankbarkeit an den lieben Gott für die Sympathie, die uns von vielen Menschen entgegengebracht wird. Dankbarkeit, dass Gott uns verwendet hat, um ein bisschen Promotion für IHN zu machen. Dankbarkeit, dass unser Kloster mit vielen guten Berufungen, mit einer lebendigen Opens internal link in current windowJugendseelsorge und einer wachsenden Studentenschaft an der Opens external link in new windowHochschule gesegnet ist. Dankbarkeit für Opens internal link in current windowdie vielen Bücher, die mittlerweile viel Gutes hinauszutransportieren versuchen. Dankbarkeit auch für die Normalität, die mittlerweile wieder eingekehrt ist. Sorgen bleiben uns auch: nämlich z. B. Opens external link in new windowwie wir unsere Hochschule und die Priesterstudenten aus der 3. Welt unterstützen. Wie schön dass Gott das hat gelingen lassen, - und wie schön, dass die Geschichte jetzt wieder vorbei ist! Foto: Abt Gregor und wir alle haben die CD immer als eine "Promotion" für die Schönheit christlicher Spiritualität verstanden. Mehr zu Chant gibt es auf der Homepage links zu finden.

Kapitelsitzungen mit Abstimmungen (20.05.10). - Das Ordensrecht sieht vor, dass die Gemeinschaft dreimal über die Annahme eines Kandidaten abstimmt: einmal bei der Zulassung zum Noviziat (vor der Einkleidung), dann bei der Zulassung zu den Zeitlichen Gelübden, und drittens - endgültig - bei der Zulassung zu den ewigen Feierlichen Gelübden. Heute haben wir gleich über 9 Mitbrüder abstimmen dürfen, 3 von ihnen wurden zur Verlängerung der Zeitlichen Gelübde zugelassen. Und alle unsere 6 Novizen wurden zur Zeitlichen Profess zugelassen. Diese Abstimmungen bedeuten eine hohe Verantwortung, denn es geht ja um die Zukunft des Klosters, um die Zukunft der Kandidaten und es geht auch um uns selber, die wir diese Personalentscheidungen treffen müssen: denn auch über uns wurde ja abgestimmt; jeder von uns Mönchen ist einmal vor dem Abt und der Gemeinschaft auf dem Boden gelegen und hat um die Barmherzigkeit Gottes und des Ordens gebeten. Und uns wurde sie damals gewährt. Opens external link in new windowHalleluja! - Wir freuen uns jedenfalls sehr über die Berufungen, die Gott uns schickt! Foto: Im Kapitelsaal hielt Abt Gregor eine Ansprache.

26. Mai 2010: Vortrag an der Hochschule über Johannes Paul II. (16.05.10). - Die Hochschule Heiligenkreuz bietet in diesem Sommersemester 2010 nur wenige Gastvorträge. Grund ist der wegen der Bologna-Umstellung vollgestopfte Stundenplan. Die folgende Gastvorlesung ist aber etwas Besonderes: Dr. Christoph Böhr wird am Mittwoch, 26. Mai, um 10.55 Uhr über die Philosophie von Papst Johannes Paul II / Karol Wojtyla sprechen. Das passt wunderbar zum 5. Jahrestages des Heimganges des großen Papstes. Gäste sind herzlich willkommen, der Vortrag ist öffentlich, im Auditorium Maximum. Dr. Christoph Böhr, der von 1994-2009 Landesvorsitzender der CDU in Rheinland-Pfalz war, ist ausgewiesener Wojtyla-Spezialist, da er als Philosoph und Autor zahlreicher Bücher derzeit die Herausgabe der Werke von Johannes Paul II. besorgt. Herzliche Einladung. Foto: Vor seiner Bischofsernennung war Karol Wojtyla Universitätsprofessor für Ethik Lublin; seine philosophischen Grundanliegen sind auch in seinen päpstlichen Lehrschreiben erspürbar.

Professfeier bei den Benediktinerinnen in Wien (21.05.10). - Schon "traditionell" ist die gute Verbundenheit von uns Heiligenkreuzern mit dem boomenden Konvent der Benediktinerinnen der Anbetung im 16. Wiener Gemeindebezirk. Einige Schwestern studieren ja bei uns, einige junge Frauen kamen vor ihrem Eintritt immer zu unserer Jugendvigil oder sind sonstwie mit unseren jungen Mitbrüdern bekannt. Bei der Profess, die gestern Schwester M. Faustine und Schwester M. Nathanaela in die Hände von Weihbischof Turnovszky ablegten, assistierten daher mehrere junge Mitbrüder und Studenten der Hochschule. Die Benediktinerinnen haben eine gute und informative Homepage, wo man Opens external link in new windowsich die Fotos von der Professfeier anschauen kann. Foto: Die Professkandidatinnen Sr. Faustine und Sr. Nathanaela begrüßen den Bischof.

12. Mai: Frater Laurentius in Sri Lanka zum Diakon geweiht (12.05.10). - Neun Jahre lebte Frater Laurentius Edirisinghe bei uns, absolvierte hier sein Studium und versah viele Dienste im Kloster - unter anderem die Betreuung der Gäste. Das Studium hat er mit dem Magister theologiae mit Auszeichnung abgeschlossen. Heute wird er in Sri Lanka zum Diakon geweiht, die Stufe zum Priestertum. Genaueres kann man dazu Opens external link in new window auf Pater Kosmas' Blog nachlesen. Durch die Zeitverschiebung sind unsere Mitbrüder in Sri Lanka uns ja immer einige Stunden voraus. Unsere Gebete gingen heute schon früh morgens nach Asien zu Frater Laurentius. Wir wünschen ihm viel Segen und nach dem Willen Gottes vor allem das Gelingen des Gründungsprojektes. Schon dass er sich in den vielen Jahren der Unsicherheit nicht hat entmutigen lassen, ist ja ein gutes Zeichen. Dem neuen hochwürdigen Diakon Opens external link in new windowPater Laurentius jedenfalls: viel Kraft und Segen. Foto: Frater Laurentius direkt nach der Diakonenweihe.

Eindrucksvolle Firmung zu Christi Himmelfahrt (13.05.10). - Nicht nur für die Heiligenkreuzer Firmkandidaten, die von Diakon Michael Riccabona gut vorbereitet worden waren, sondern auch für viele andere war Christi Himmelfahrt ein großer Tag: Endlich  Firmung! Unter den insgesamt 40 Gefirmten waren auch etliche Erwachsene, die Pater Bernhard vorbereitet hatte. Diesmal hatten wir den Opens external link in new windowSpitzenfotografen Jerko Malinar eingeladen, einige seiner Fotos kann man hier anschauen. Eine DVD mit ALLEN seinen Fotos von der Firmung gibt es um 12 Euro unter office(at)stift-heiligenkreuz.at zu bestellen. Neu war auch die musikalische Gestaltung, denn da ja auch die jungen Leute offensichtlich auf Gregorianischen Choral "abfahren", sangen wir nicht nur populäre Kirchenlieder, sondern auch die Schola sang von der Orgelempore herab die Gesänge von Christi Himmelfahrt. Foto: Danach gab es für jeden Neugefirmten einen persönlichen Fototermin mit Abt Gregor.

Gedenken an den seligen Franz Jägerstätter (21.05.10). - Heute haben wir im Kloster den kirchlichen Gedenktag an den oberösterreichischen Märtyrer Franz Jägerstätter gehalten, den die Nazis hingerichtet haben. Zu den Vigilien haben wir seinen berührenden Abschiedsbrief, in dem er seinen Tod als Sühne für die Kirche bezeichnet, vorgelesen. Diesen hatte er wenige Stunden vor der Hinrichtung an seine Frau Franziska verfasst. Diese lebt ja noch und wurde vor einiger Zeit von unserem Künstler Pater Raphael porträtiert, Opens external link in new windowdie Zeichnungen kann man auf seiner Homepage anschauen. Pater Raphael hat 2008 auch das nebenstehend gezeigte Reliquiar geschaffen: Es ist aus Gold, Glas und Edelstahl für den Altar in Ohlsdorf, wo die erste Kapelle zu Ehren des Seligen steht. Foto: Das Reliquiar vor der Versiegelung, unten die bischöfliche Urkunde; es enthält Knochen des hingerichteten Märtyrers.

Packende Pilgerreise zum Grabtuch von Turin (17.06.10). - Von 13.-15. Mai unternahmen 34 Pilger unter Führung von Professoren der Hochschule eine anstrengende aber packende Pilgerfahrt in das 1.000 Kilometer entfernte Turin. Das Turiner Grabtuch ist ja nur bis 23. Mai zu sehen, dann erst wieder in 15 Jahren. Die Reise hat sich absolut gelohnt. Das Grabtuch ist wissenschaftlich nicht erklärbar; es wurde und wird mit modernsten wissenschaftlichen Methoden untersucht. Mit höchster Wahrscheinlichkeit handelt es sich bei diesem Abdruck eines Gegeiselten, Dornengekrönten, Gekreuzigten, Durchbohrten und Begrabenen auf dem uralten Leichentuch tatsächlich um den 2000 Jahre alten stummen Zeugen des Leidens und Sterbens unseres Herrn Jesus Christus. 1,5 Millionnen Pilger zieht das Grabtuch heuer an, auch Papst Benedikt XVI. war am 2. Mai dort. Jede Strapaze dafür lohnt sich, gerade für nüchterne, naturwissenschaftlich denkene Menschen ist dieses "Bild" ein Glaubensanstoß. Foto: Man kann das Grabtuch nur schwer fotografieren, wenn man nach stundenlangem Anstellen aber davor steht, sieht man sehr deutlich alle Details.

Informatives Büchlein über das Turiner Gratuch und das Muschelschleiertuch von Manoppello (20.04.10). - Der Be&Be-Verlag hat ein aktuelles Buch herausgegeben: Dr. jur. Markus van den Hövel, Jahrgang 1963, ist Vorsitzender Richter am Landgericht in Bochum; seit 2007 ist er Vorsitzender einer Wirtschaftsstrafkammer. Im Jahre 2006 wurde van den Hövel durch das Buch des Journalisten Paul Badde „Das Göttliche Gesicht“ auf die unglaubliche Geschichte des geheimnisvollen Muschelseidentuches von Manoppello aufmerksam. Seither hat er sich in zahlreichen Reisen auf Spurensuche vor Ort begeben. In seinem im November 2009 erschienenen Buch „Der Manoppello-Code“ präsentiert er die nachprüfbaren Fakten - atemberaubend, berührend, unglaublich - und wahr. In zwei spannenden Vorträgen im Rahmen des „Auditorium Stiepel“ präsentierte er im Februar 2010 die neuesten Forschungen über das Turiner Grabtuch und den geheimnisvollen Schleier von Manoppello, die hier veröffentlicht werden. Das Buch ist mit 3,80 Euro äußerst günstig, Opens external link in new windowman kann es hier bestellen.

Kriegerdenkmal auf dem Kirchenplatz der Kreuzkirche (08.05.10). - Anlässlich des Papstbesuches wurde das "Kriegerdenkmal" auf den Platz vor der Kreuzkirche transferiert. Dort fügt es sich in die Kette der drei Statuten Glaube, Hoffnung und Liebe ein, die den Weg zum Kirchenportal weisen. Abt Gregor hat auch die Bedeutung des Denkmals in einen deutlicheren religiösen Kontext setzen lassen: Hinter dem Denkmal für die Opfer der beiden Weltkriege befindet sich eine Tafel, wo es heißt: "Wir beten für die gefallenen Soldaten der beiden Weltkriege des 20. Jahrhunderts und für alle, die um sie trauern. In das Gebet sind eingeschlossen alle Opfer von Kriegen, von Gewalt und Terror, von Rassenwahn und Religionsverfolgung. Heilige Edith Stein! Seliger Kaiser Karl von Österreich! Selige Schwester Restituta Kafka! Seliger Franz Jägerstätter! Seliger Nikolaus Gross! Bittet für sie und für uns!" Foto: Der Kirchenplatz vor der Kreuzkirche.

In Heiligenkreuz lachen sie noch... (13.05.10) - Der Webmaster hat es leicht, Fotos von Mariazell-Fußwallfahrern zu machen, denn es wimmelt im Augenblick in unserem Stiftshof nur so von Gruppen, die sich auf den Weg machen. Heiligenkreuz liegt ja entlang der Via Sacra, der "Heiligen Strasse" von Wien in das steirische Heiligtum der Gottesmutter: und viele starten von hier die dreitägige Pilgerreise. Es sind genau 99,9 Kilometer! Wallfahrer sind immer fröhlich, diese Gruppe war es besonders, denn es handelt sich um geistliche Schwestern und Mitarbeiter des Spitals Sankt Joseph in Wien Dornbach. Unterwegs freilich erwartet einem Schweiß, Hitze und manchmal Regen... Aber man wird dafür durch das Lächeln der Gottesmutter und ihre Gnadenfürbitte belohnt, wenn man in Mariazell angekommen ist. Liebe Pilger, nehmt auch uns Zurückgebliebenen in Eurem Herzen mit, viel Segen! Foto: Eine von vielen Mariazell-Wallfahrergruppen, die von Heiligenkreuz aus startet.

Pater Raphael arbeitet an den Reliefs für die Kreuzwegkapelle (15.05.10). - 10 Mitbrüder und 10 Stiftsangestellte waren notwendig, um das erste der drei riesigen Reliefs aus dem Guss zu heben. Pater Raphael gestaltet ja die drei inneren Wände der "Intentionskapelle" am Fuße des Kreuzweges. Es wird eine abstrakte, aber sehr eindrucksvolle Darstellung der Todesangst Christi am Ölberg. Unser Opens internal link in current windowKünstlermönch kniet sich ganz in diese Arbeit hinein und hat das Ziel, es bis 14. September zu schaffen. Da muss er aber Tag und Nacht dran arbeiten. Wir staunen über das entstehende Werk und über die schöne künstlerische Idee, die Pater Raphael hier verwirklicht. Der Kreuzweg wird ja täglich von vielen Menschen begangen, diese Kapelle wird sehr zum Nachdenken über menschliches Leid und göttlichen Trost einladen. Foto: Pater Raphael schlägt am 12. Mai erstmals den Gips von der Gussform ab.

18. Mai: ORF-Fernsehdokumentation "Kreuz und Quer" über Heiligenkreuz (13.05.10). - Der ORF hat eine 52-minütige Dokumentation über unser Stift gedreht, und zwar anlässlich unserer "Erfolge" (Oscar des Neffen des Abtes, Papstbesuch 2007, Welterfolg von Opens internal link in current window"Chant-Music for Paradise", Medienansturm...) Wir waren sehr kooperativ und sind schon neugierig, was da raus kommt. Was wir in den letzten 3 Jahren erlebt haben, war ja wirklich so, als würde sich der liebe Gott einen Scherz mit seinen Mönchen erlauben. Rückblickend sind wir dankbar, dass alles relativ vorbei ist und unsere Gemeinschaft in großem Frieden ist. Gott segnet uns vor allem mit Berufungen. Sendetermin: 18. Mai 2010, 22.30 Uhr in ORF unter dem komischen Titel Opens external link in new window"Bestsellermönche. Wunder mit Nebenwirkungen" oder so ähnlich. Foto: Das Bild von unserer Choralschola ist um die Welt gegangen, wir hoffen, dass wir ein bisschen Werbung für den lieben Gott und den Lobpreis zu Seinen Ehren gemacht haben. Opens external link in new windowVideo zur Kurzinformation :) hier. Der Monastic Channel hat die Filmemacher Opens external link in new windowwährend der Aufnahmen auch interviewt.

Der "Monastic Channel" ist online! (13.05.10) - Die elektronischen Medien machen es möglich: Man kann zurückgezogen im Kloster leben und täglich von 5 Uhr beten, und zugleich über Facebook und Youtube und Homepage zeigen, wie schön das ist! Wie schön, dass einige von unseren jungen kreativen Mitbrüdern auf Opens external link in new windowFacebook so aktiv sind. Die Rückmeldungen sind begeistert, und immer wieder kommen Meldungen, dass Menschen tiefer zum Glauben gefunden haben. Besonders toll ist der neue Opens external link in new window"Monastic Channel", wo einfach auf Youtube kleine Videos zu sehen sind: Frater Edmund erklärt etwa, was die Beichte ist. Pater Simeon erzählt über den Inhalt der Kirchenmusik. Frater Johannes Paul interviewt Jugendliche über die Jugendvigil... Alles ein bisschen unprofessionel, aber authentisch!!! Auf dieser Homepage gibt es ab sofort links seitlich einen Link zu "The Monastic Channel" mit einem Symbolbild. Wir informieren gerne. Foto: Pater Simeons Musik-Themen werden besonders gerne angeklickt.

Provinziale Europas der Salesianer Don Boscos auf Besuch (08.05.10). - Es ist uns immer eine große Freude, wenn Mitschwestern oder Mitbrüder aus anderen Orden zu uns kommen. Heute hatten wir die Ehre, alle Provinziale der Opens external link in new windowSalesianer Don Boscos (SDB) bei uns zu Gast zu haben, und zwar aus ganz Europa, von Schottland, über Belgien, Spanien, Polen, Österreich, Italien usw. bis in die Ukraine und Russland. Zuerst zeigten wir die Klosteranlage, dann nahmen die Provinziale des zweitgrößten Ordens der Welt an unserer Vesper teil. Die Salesianer wirken besonders in der Jugendseelsorge, der heilige Don Bosco hatte da eine geniale Pädagogik der Heiligkeit entwickelt. Nach der Vesper gab es das nebststehende Gruppenfoto und Abt Gregor verabschiedete den ehrenvollen Besuch. Foto: Pater Dominicus hatte den Provinzialen zuvor eine Führung auf Italienisch gegeben.

Gott hört unser Gebet! (08.05.10) - Opens external link in new windowAm besten ist, Sie schauen sich den Beitrag auf dem Monastic Channel hier an! Bei der Jugendvigil wurde es wieder einmal sehr dicht, weil soviele gekommen sind. Schön! Im Mittelpunkt stand das Gebet: Frater Kilian erzählte eine Geschichte im Kreuzgang, wie die Menschen auf unser Gebet vertrauen. Opens external link in new windowDie bewegende Geschichte kann man hier nachlesen. Und Pater Werner Brahtz predigte sehr mitreißend über www. - nämlich: "Woher komme ich? - Von Gott! - Wozu lebe ich? - Um zu lieben! - Wohin gehe ich? - In den Himmel!" Und er erzählte, wie er als 17-jähriger durch das Bittgebet für einen Kameraden zu einer persönlichen Beziehung zu Gott gefunden hat. Es war alles sehr eindrucksvoll und eine gute Atmosphäre der Gegenwart Gottes. Das ist immer ein Geschenk, das man nicht machen kann. Es gibt wieder von Gerhard Weiß auf Opens external link in new windowhttp://www.pfarre-wildon.at/ gute Foto. Bis zum nächsten Mal am 4. Juni! Foto: Jugendvigil am 7. Mai im vollen Kreuzgang.

13. Mai: Firmung zu Christi-Himmelfahrt in der Abteikirche (07.05.10). - Abt Gregor Henckel Donnermarck wird wieder am Donnerstag Christi Himmelfahrt um 9.30 Uhr die Firmung an junge (und erwachsene) Christen spenden. In den letzten Jahren sind zwischen 40 bis 60 Firmlinge gekommen, sodass wir in der großen Abteikirche immer für alle, auch für die Verwandtschaft, genügend Sitzplätze hatten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Wichtig ist aber, dass die Firmkandidaten ihre Firmkarte (die sie nach erfolgreicher Firmvorbereitung durch ihre Firmbegleiter in den jeweiligen Pfarren erhalten) mit haben. Einlass für die Firmlinge ist ab 8.50, für die Eltern und Angehörigen um 9.10 Uhr. In der Kirche ist es üblicherweise noch nicht sehr warm, bitte das berücksichtigen. Danach steht der Herr Abt immer für Fotos zur Verfügung. Foto: Abt Gregor firmt einen jungen Polizisten.

Wir freuen uns über die jungen Leute, die bei uns eintreten wollen (07.05.10). - Es ist schon wie ein Wunder, dass Gott uns so gute und zahlreiche Berufungen schickt. Für dieses Jahr haben sich 8 Kandidaten gemeldet, die meisten leben schon in Stiepel oder in Heiligenkreuz mit der Gemeinschaft, damit wir sie und sie uns besser kennen lernen können. Das Foto zeigt 3 der 4 Stiepeler Kandidaten. Unter den 8 Kandidaten ist auch ein Priester, der an unserer Hochschule studiert hat. Vielleicht ist das auch von Interesse für die Leser der Homepage: Wir machen uns die Aufnahme nicht leicht. Viele Anfragende weist der Herr Abt ja ab, er nimmt nur die Passenden, Geprüften, Hoffnungsvollen. Und seit Jahrzehnten ist es auch üblich, dass alle vorher einen psychologischen Test machen müssen, um die mentale Stabilität und psychische Gesundheit zu prüfen. Denn Klosterleben ist sehr schwer und manchmal wirklich belastend. - Unsere Freude über 8 Kandidaten ist jedenfalls sehr groß. Bitte beten Sie, dass daraus gute und treue Mönche werden. Foto: Die Hälfte unserer 8 Kandidaten kommt heuer über Stiepel, hier 3 von ihnen bei der Stiepeler Madonna im Heiligenkreuzer Klausurgarten.

Chorgebet und Konventmesse finden seit 1. Mai wieder in der hohen Abteikirche statt (03.05.10). - Die kleine Bernardikapelle ist uns halt schon viel zu eng, darum ist es wie eine Befreiung, wenn der Herr Abt die Anordnung gibt, dass wir mit dem Chorgebet wieder in die hohe Abteikirche übersiedeln. Die Temperaturen haben es heuer schon am 1. Mai erlaubt, dass wieder in der großen Kirche unser Gotteslob erschallt. Einige dünne junge Mitbrüder sind ein bisschen erfroren, aber mit Pullovern kann man dem ja abhelfen, denn es hat ja schon 15 Grad. - Für Gäste und Busgruppen ist so die Teilnahme am Chorgebet leichter möglich, wir bitten trotzdem weiterhin um Anmeldung über die Klosterpforte 02258-8703 oder noch besser über das Gastmeisteramt per E-Mail: gastmeister(at)stift-heiligenkreuz.at. - Die Akustik in der romanisch-gotischen Kirche ist viel besser als in der Bernardikapelle, es ist einfach schön, in einer solchen Kirche beten zu dürfen. Foto: Abteikirche Heiligenkreuz im Licht der untergehenden Sonne.

12. Mai: Diakonenweihe von P. Laurentius in Sri Lanka (23.04.10). - Der Herr Abt hat uns gute Nachrichten aus Sri Lanka weitergegeben: 1.) Erzbischof Ranjith hat am 12. April Pater Kosmas per Dekret offiziell zum "Superior" der kleinen Gemeinschaft in Negombo ernannt. Damit ist sein Status geklärt. Wir sind sicher, dass es immer Segen bringt, wenn man sich an das Kirchrecht, in dem ja viel Heiliger Geist "geronnen" ist, hält. 2.) Am 1. Mai werden die 3 srilankanischen Mitbrüder Fr. Silvester, Fr. Laurentius und Fr. Bernhard die Zeitlichen Versprechen um ein Jahr verlängern. 3.) Der größte Fortschritt besteht darin, dass Fr. Mag. Laurentius Edirisinghe am Mittwoch, 12. Mai um 17 Uhr in Negombo von Weihbischof Marius zum Diakon geweiht wird. 4.) Sonstige News, etwa dass der Erzbischof von Colombo 16 neue Priester geweiht hat oder wie die exklusive Füllfeder von Pater Kosmas trotz Tropenhitze funktioniert, Opens external link in new windowkann man auf seinem Blog nachlesen. Viel Segen nach Sri Lanka! Foto: Frater Laurentius war in Heiligenkreuz auch lange Zeit mitzuständig für die Gästebetreuung, jetzt wird er endlich Diakon.

Nur bis 23. Mai ist das Turiner Grabtuch ist wieder ausgestellt, - und der Be&Be-Verlag bringt eine informatives Büchlein heraus! (11.04.10). - Vor 10 Jahren war das berühmte Turiner Grabtuch Christi zum letzten Mal sichtbar, jetzt ist ein großer Opens external link in new windowWallfahrer-Rummel ausgebrochen, da die geheimnisvolle Reliquie seit 10.4. für nur 6 Wochen wieder augestellt sein wird. Der Papst pilgert hin, wir Heiligenkreuzer auch, allerdings war der Pilgerbus sofort ausgebucht... Aber der Opens external link in new windowBe&Be-Verlag hat ein kleines 48-seitiges hochinformatives Büchlein dazu veröffentlich: Der Bochumer Jurist Markus van der Hövel referiert über den neuesten Forschungsstand zum Grabtuch von Turin und zu dem so überraschend übereinstimmenden Muschelseidentuch von Manoppello.(Opens external link in new windowKann man hier bestellen, kostet nur 3,80 Euro - oder sonst überall im Buchhandel.) Für uns Gläubige jedenfalls sind diese mysteriösen Tücher eine Einladung, "das Antlitz Gottes zu suchen". Foto: Negativbild des Turiner Grabtuches, es ist unerklärlich, warum das Negativbild in perfekter Dreidimensionalität erscheint...

Superior P. Kosmas nahm in Sir Lanka die Verlängerung der Profess entgegen (03.05.10). - In dem Studienhaus in Sri Lanka haben drei der vier srilankanischen Gründungsmönche ihre Zeitlichen Gelübde erneuert. Wie Superior Pater Kosmas Opens external link in new windowauf seinem spannenden Blog schreibt, fand die Feier in schlichter Weise am Josefstag, 1. Mai, während der Laudes statt. Der heilige Josef wird in Sri Lanka hochverehrt, seine Hilfe wird die kleine Gemeinschaft auch brauchen, damit das Projekt funktioniert. Über die intensive katholische Frömmigkeit erfährt man auch auf dem Blog. Wir begleiten unsere Mitbrüder mit unseren Gebeten und können uns Gott-sei-Dank mittels Internet über den Blog dauernd über Neuigkeiten informieren. Interesse schafft Mitgefühl, Mitgefühl hilft einem, das ganze im Gebet und Opfer mitzutragen. Foto: Professverlängerung in Sri Lanka.

Die nächste Jugendvigil naht: 7. Mai (03.05.10). - Herzliche Einladung an alle ab 14 zur Jugendvigil am Mai, pünktlich am ersten Freitag im Monat, 7. Mai. Diesmal wird Prof. Dr. Werner Brahtz, ein Religionslehrer aus Wien und langjähriger Freund von Heiligenkreuz predigen. Wir freuen uns, dass ein paar Jugendliche auf Facebook auch schon so eine Aktion gestartet, wo man sich vorher anmelden kann: Siehe hier. Aber das ist eigentlich nicht notwendig. Im April hatten sich übrigens ein paar Schuldirektoren und Religionslehrer unter die Jugendlichen "geschummelt" (die Türsteher mussten im Auftrag von P. Karl ein Auge zudrücken SmileySmiley), immerhin waren die ganz begeistert. Für "Multiplikatoren" machen wir gerne eine Ausnahme, auch für Erwachsene, die junge Leute chauffieren. Sonst freilich ist die Jugendvigil ganz für Jugendliche. Sogar aus der Schweiz kommen diesmal welche... Bitten wir Gott, dass er uns am Freitag wieder die Erfahrung Seiner Nähe schenkt...  

Hochschulausflug in das Nicht-Atomkraftwerk Zwentendorf (30.04.10). - Am 29. April führte der jährliche Hochschulausflug 110 Professoren und Studenten zunächst zu einer Heiligen Messe mit Bischof Küng nach Sankt Pölten. Wir wurden überaus freundlich empfangen. Dann ging es weiter in das Atomkraftwerk Zwentendorf, das man normalerweise nicht besichtigen kann. Wir hatten das Privileg, dass die Verantwortlichen der EVN, die das 1978 nicht in Betrieb gegangene Atomkraftwerk betreuen, uns Tür und Tor öffneten. Es war schlichtweg sensationell! Denn auf der ganzen Welt kann man sonst nirgends etwa den innersten Reaktor eines AKW betreten. Es sind ja 95 Prozent aller Einrichtungen vorhanden. Ab Sommer 2010 soll es in Zwentendorf auch für die Allgemeinheit Führungen geben, was man sehr empfehlen kann. Foto: Abt Gregor mit zwei Studenten aus Vietnam vor dem AKW Zwentendorf. Opens external link in new windowLustiges Video dazu hier!

Rekord-Klostermarkt am 1. Mai 2010 (01.05.10). - Opens external link in new windowHier gibts einen Video-Einblick. Rekord deshalb, weil erstmals 35 Klostergemeinschaften, Stifte, Ordensgemeinschaften usw. teilgenommen haben, aus Österreich, Deutschland, Ungarn, Tschechien und Polen. Auch orthodoxe und koptische Gemeinschaften. Am Vormittag herrschte herrliches Wetter, hunderte, ja tausende Menschen tummelten sich vergnügt zwischen den Wildweinwürstelständen, den Schlägler-Bier-Ausschenken und den vielen Ständen, wo es einfach originelle und hochwertige Klosterprodukte zu kaufen gibt. Der Schlierbacher Käse, von Pater Gabriel und Frater Aloisius (Foto!) angeboten, duftete herrlich. Unter den Leuten tummeln sich die jungen Ordensbrüder und -schwestern in allen Farben und Formen. So bunt ist die Kirche, und so jung ist die Kirche. Am Nachmittag ließen wir uns durch einen 20-minütigen Regenschauer die Freude nicht verderben. Wir sind dankbar für das herrliche Sommerwetter und die gute Gesellschaft. Und hunderte waren zu Mittag wieder bei unserem Chorgebet Opens internal link in current windowHier gibt es schon die Fotos vom Klostermarkt 2010, und Fotos vom Vorjahr! 

"Wo ist denn Pater Raphael beim Frühchor?" (07.05.10), so dachten sich einige, als vorige Woche Pater Raphael um 5.15 Uhr nicht beim Chorgebet war. Doch er hatte nicht verschlafen, im Gegenteil: Opens internal link in current windowUnser Künstlermönch hat mit den Gussarbeiten zu seiner bisher größten abstrakten Plastik begonnen: Er gestaltet ja die "Intentionskapelle" am Fuße unseres barocken Kreuzweges mit einem riesigen Tryptichon aus, das die Todesangst Jesu am Ölberg zeigt. Und da musste er - mit Hilfe von Mitarbeitern unserer Tischlerei und von Kandidaten - schon um 4 Uhr mit den Arbeiten beginnen. Die Zeit eilt, denn am 14. September, Kreuzerhöhung, wird die Intentionskapelle von Abt Gregor feierlich eingeweiht. Wir freuen uns auf dieses Fest und wünschen Pater Raphael viel Durchhaltevermögen für seine anstrengenden Arbeiten. Foto: Auspinseln der Gussform im Atelier, ganz hinten: Pater Raphael.

Herzlich willkommen am 1. Mai zum Rekord-Klostermarkt (29.04.10). - Wir rüsten uns für einen Rekord-Klostermarkt, denn 35 Stifte und Klöster nehmen teil, hunderte Parkplätze wurden neu geschaffen. Und schönes Wetter ist auch angesagt! Die vielen jungen Ordensleute, Brüder und Schwestern, freuen sich sehr auf einen schönen Tag mit vielen Freunden. --> Opens internal link in current windowMehr Information gibt es hier, und Fotos vom Vorjahr! --- Opens external link in new windowUnd hier gibts eine Video Einladung.  Es ist geht uns am Klostermarkt nicht nur um einen ökonomischen Erfolg. Freilich: viele kleine Ordensgemeinschaften leben tatsächlich vom Verkauf ihrer Produkte. Aber das steht nicht im Vordergrund: Im "Schatten" eines uralten Stiftes, in Gemeinschaft von Ordensleuten und "normalen" Menschen wollen wir am 1. Mai miteinander feiern, essen, trinken, fröhlich sein und auch - dazu besteht die Möglichkeit - miteinander beten. Herzlich willkommen! Foto: Drei Fratres posieren für eine große Tageszeitung...

Unsere deutschen Mitbrüder sind mindestens so gemütlich wie die österreichischen... (20.04.01). - Heute war (wieder einmal) der ORF bei uns, diesmal aber nicht wegen unserer Musikerfolge mit „Chant – Music for Paradise“, sondern weil der ORF-NÖ einen Beitrat dreht über „Deutsche in Niederösterreich“. Und da haben wir einige zu bieten. Ich bin zwar ein waschechter Niederösterreicher, aber tatsächlich sind von uns 81 Mönchen schon ein Drittel aus Deutschland! Und es kommen immer mehr nach: Von den 6 Novizen sind 3 Deutsche, von den 7 Kandidaten sind ALLE aus Deutschland. Der Grund liegt darin, dass wir ja 1988 in Bochum ein Kloster gegründet haben, das ebenfalls blüht und gedeiht. Ob wir uns gut verstehen? Natürlich! Prachtvoll. Wir machen nur im Klosterfasching kleine Sprachschulungen mit unseren neuen deutschen Mitbrüdern. Wir stellen ihnen Fragen wie: „Was machst Du, wenn Dein Nachbar sich verkutzt und seine Birne anläuft wie eine Paradeiser?“ Oder: „Muss man die Rettung holen, wenn Pater Emmanuel eine Quetschn in die Hand nimm!“ (P. Emmanuel ist nämlich aus der Steiermark und ein hervorragender Ziehharmonika-spieler.) Foto: Interview mit Frater Felix, der früher Stadtrat in Bochum war.

Auch wir Zisterzienser freuen uns schon auf den Klostermarkt am 1. Mai (25.04.10). - Der Klostermarkt am 1. Mai hat in den letzten Jahren zehntausende Menschen angezogen. Nicht nur, weil es so gute Produkte aller Art zu kaufen gibt, sondern einfach auch, weil es da gemütlich, fröhlich und entspannt zugeht. Ein Erholungstag im Schatten eines uralten Stiftes, mit der Möglichkeit zu gutem Essen und Trinken, zur Teilnahme am Chorgebet, zum besichtigen des mittelalterlichen Klosters, mit einem familienfreundlichen Kinderprogramm... Aber auch für uns Mönche ist das einfach schön, wenn die Menschen zu uns kommen und sich bei uns wohlfühlen. Es gibt dann so viele schöne Begegnungen, ein Wiedersehen mit alten Bekannten... Jetzt hoffen wir nur noch, dass das Wetter mitspielt. Aber egal. Wir freuen uns so oder so, denn der liebe Gott wird uns sicher wieder einen schönen Erholungstag beim Klostermarkt schenken. Foto: Jung und alt beim Klostermarkt 2009.

Am 1. Mai ist wieder Klostermarkt! (07.04.10) - Kaum ist Ostern vorbei, kommt schon der Klostermarkt. Der 1. Mai fällt heuer auf einen Samstag. Bisher sind 30 Klöster und Ordensgemeinschaften angemeldet, die wieder ihre besonderen Klosterprodukte anbieten werden. Hier muss ja nicht mehr viel Werbung dafür gemacht werden, denn wir verzeichnen jedes Jahr zwischen 10.000 und 15.000 Besucher. Positiv wirken sich hier nachträglich der Papstbesuch aus, denn da haben wir ja ausreichend Parkplätze geschaffen. Natürlich gibt es wieder ein Familienprogramm für die Kinder, und Schmankerl und Leckerbissen in Hülle und Fülle. Manche Ordensgemeinschaft leben ja vom Erlös Ihrer Bio- und Spezialprodukte. Wir hoffen, dass auch dieser 1. Mai wieder ein gesegneter Tag der frohen Gemeinschaft wird. Opens internal link in current windowFotos und Infos vom Vorjahr gibt es hier.

Heroische Tiroler Schülergruppe kämpft sich nach Heiligenkreuz durch (21.04.10). - Hunderttausende Touristen kommen zu uns. Doch mit normalen Öffis ist es oft schwierig. Opens external link in new windowEine Gruppe Tiroler Schüler aus dem Paulinum bei Schwaz wollte unbedingt bei unserer Vesper dabei sein, hier der Bericht auf ihrer Homepage. Es sollte eine regelrechte Expedition werden, noch dazu eine teure. Denn die jungen Leute nahmen 2 Taxis, zahlten 200 Euro, und dabei wussten die Taxifahrer, die freilich keine Einheimischen waren, gar nicht, dass Heiligenkreuz nur 15 Kilometer von der Stadtgrenze entfernt ist und machten eine kleine Expedition. Die Jugendlichen haben es aber doch geschafft und für ihr heroisches Interesse eine Spezialführung von Frater Damian erhalten. Wir sind der Meinung, dass von den vielen vielen Menschen, die zu uns kommen, solche sympathischen Leute wie diese 16-jährigen Tiroler besondere Erwähnung verdienen. Bravo! Foto: Nach der Vesper im Kreuzgang.

Chorgebetbesucher Achtung: Am 29. April ist Heiligenkreuz fast mönchs-leer (28.04.10). - Einmal im Jahr haben wir Hochschulausflug, diesmal am Donnerstag, 29. April. Fast alle 50 im Haus lebenden Mitbrüder und Studierende aus anderen Klöstern fahren mit. Deshalb wird um 12 Uhr und um 18 Uhr zwar das Chorgebet gehalten, aber es werden nur wenige treue - die alten Mitbrüder nämlich - das Gebet halten. Der Hochschulausflug geht nach Sankt Pölten zu Bischof DDr. Klaus Küng, und dann in das Atomkraftwerk Zwentendorf, das Gott-sei-Dank ein Nicht-Atomkraftwerk ist! Das ist ein bisschen exklusiv und originell, denn auf der ganzen Welt kann man nur in Zwentendorf ein AKW bis in die Brennstabkammer hinein besichtigen... Und dann feiern wir noch die Vesper in der Kartause Mauerbach. Foto: 120 Sudenten und Professoren "pilgern" am 29. April - via Bischofsmesse in Sankt Pölten - zum Atomkraftwerk Zwentendorf.

Unsere Novizen "verlassen" uns für eine Woche (25.04.10). - Heute haben wir noch schnell ein Foto mit dem neuen Opens external link in new windowNovizenmeister Pater Simeon und seinen 6 Novizen vor der (ver)blühenden Magnolie im Priorenhof gemacht. Denn unsere Novizen werden uns verlassen, freilich nur für eine Woche: Sie nehmen an der gesamtösterreichischen Novizenwoche teil, welche die Superiorenkonferenz heuer im Lilienfelderhof in Sankt Pölten gestaltet. Das ist eine gute Gelegenheit, den Ordensnachwuchs in den anderen Stiften und Klöstern kennenzulernen, denn es ist ja erstaunlich: fast alle Gemeinschaften haben Berufungen! Keine Spur also vom Aussterben der Kirche. Für uns im Haus bedeutet die Abwesenheit der sechs Novizen eine Umstellung, weil die ja viele kleine Dienste - vom Postaustragen bis zum Läuten und Aufsperren um 4.30 Uhr - gemacht haben. Wir wünschen unserem Nachwuchs eine aufbauende Woche in froher Gemeinschaft. Foto: Pater Simeon (Mitte) mit dem ersten Noviziat, das er als Novizenmeister betreut.

Studienbetrieb voll angelaufen (20.04.10). - Nach den Osterferien ist der Vorlesungsbetrieb an der Opens external link in new windowHochschule Heiligenkreuz voll angelaufen, das Sommersemester ist ohnehin kurz und von Feiertagen durchlöchert. Bei schönem Wetter herrscht im Hochschulhof Campusstimmung, - was auch wichtig ist, da die Studenten ja keine Lernmaschinen sind. Im Kloster, wo am Abend ja immer während des Abendessens ein Buch vorgelesen wird, lesen wir gerade die Lebensbeschreibung des heiligen Pfarrers von Ars. Es gefällt den Studierenden, dass Johannes Maria Vianney sich beim Studium (vor allem bei Latein und in der Philosophie) sehr schwergetan hat. Trotzdem ist er ein großer Heiliger geworden, weil der Wille vielfach ersetzt hat, was dem Geiste mangelte. Was seine Studienerfolge anbelangt gilt für die Studenten: "Sancti sunt admirandi, non imitandi!" Foto: Campusstimmung an der Hochschule Heiligenkreuz

Habemus gaudium magnum: Das neue "Kyriale Cisterciense" ist da (06.04.10). - Es handelt sich um ein sehr besonderes Buch, das eben im Opens external link in new windowBe&Be-Verlag erschienen ist: Wir haben in 3-jähriger Arbeit mittels Computer-Notensatz ein "Kyriale" zusammengestellt: Es enthält 26 Mess-Ordinarien (Kyrie, Gloria, Credo, Sanctus, Agnus Dei...) und den nachkonziliaren Mess-Ordo auf Lateinisch in Gregorianischem Choral. Opens external link in new windowAlle Info dazu hier! Die Auflage ist sehr klein, da wir es vor allem für den Eigenbedarf brauchen, leider wird nur in wenigen Zisterzienser- und Trappistenklöstern der Gregorianische Choral gepflegt. Wir haben es allen Klöstern weltweit angeboten, es kamen gerade mal 52 Bestellungen... Trotzdem geben wir das Kyriale in den offiziellen Buchhandel, übrigens fast zum Selbstkostenpreis. Wir sehen es ja als unsere Aufgabe, für den Gregorianischen Choral, diese wunderbare Form gesungener Spiritualität, jede nur mögliche Werbung zu machen. - Für uns in Heiligenkreuz ist das neue Gesangsbuch jedenfalls eine sehr große Sache, denn wir werden täglich aus diesem Buch singen und beten... Mönche, Novizen und Kandidaten sind zusammengeströmt, um die ersten Exemplare zu begutachten, wir sind alle begeistert. Deo gratias! Foto: Die ganze Gemeinschaft freut sich über das neue Kyriale Cisterciense.

Unser Pater Walter Ludwig ist unter die Autoren gegangen (06.04.10). - Wir freuen uns über ein tolles Buch eines Mitbruders, das noch dazu eine sympathische Entstehungsgeschichte hat: Pater Walter Ludwig, Pfarrer von Gaaden, erhielt zu seinem 50. Geburtstag von seiner ihn liebenden Pfarrgemeinde ein besonderes Geschenk: Junge Fans von ihm hatten 50 Predigten mitgeschrieben und diese als Büchlein veröffentlicht. Die Idee kam so gut an, dass jetzt diese 50 Predigten in einem aufwändig und schön gestalteten Geschenkbuch im Opens external link in new windowstets wachsenden Be&Be-Verlag veröffentlicht werden. "Von Senfkörnern, Steinen und Lichtern" ist der Titel. Wichtig ist auch der Untertitel: "Predigten zum Nachdenken und Schmunzeln".

Pater Walter Ludwig ist ja ein Multi-Talent: er predigt am Faschingssonntag in Reimen, inszeniert jährlich Nestroy-Theaterstücke in seiner Gemeinde und zieht viele Gläubige in seine Sonntagsmessen in Gaaden um 10 Uhr. Das 259-Seiten starke Buch ist mit einem Vorwort von Abt Gregor versehen und durch zahlreiche Fotos, die auf dem Jakobsweg nach Santiago di Compostella aufgenommen wurden, prachtvoll ausgeschmückt.

Das Buch ist ein Antidepressivum für die Kirche der heutigen Zeit. Hoffentlich findet es viele Leser, da es für den Be&Be-Verlag das erstemal ist, dass er ein Predigt-Buch zu veröffentlichen wagt. Foto: Der Pfarrer von Gaaden, Pater Walter Ludwig OCist, ist bei der Predigt "in seinem Element".

Hochzeit feiern in Heiligenkreuz? (24.03.10) - Es kommen viele Anfragen, weil Paare in der hohen Abteikirche von Heiligenkreuz heiraten wollen. Weil der Ansturm so groß ist, bestehen schon seit Jahren folgende Regeln: In der KREUZKIRCHE können Paare jederzeit heiraten, diese ist ja die Kirche der Pfarre, man muss sich dazu nur mit dem Stiftspfarrer P. Pio (Opens external link in new windowwww.stiftspfarre-heiligenkreuz.at) in Verbindung setzen. In der ABTEIKIRCHE aber können nur Paare heiraten, die ihren Wohnsitz in der Pfarre Heiligenkreuz haben. Die sind hier ja zu Hause, unsere Abteikirche ist auch ihre Kirche. Wir bitten dafür um Verständnis und verweisen auf die wunderbaren umliegenden (Barock-)Kirchen des Wienerwalds. Unser Klostergasthof freilich ist sehr professionell und hochgerühmt wegen seiner Gestaltung von Hochzeitsfeiern im Leopoldisaal (Opens external link in new windowwww.klostergasthof-heiligenkreuz.at). Foto: Unser romantischer Innenhof ist auch eine beliebte Hochzeitsfotokulisse…

Frater Kilian über die verstorbene Schwester Violanta Richtsfeld (16.04.10). - Die Jugendvigilgeschichte vom 9. April, die Frater Kilian verfasst hat, kann man nun Opens external link in new windowsowohl nachlesen als auch Opens external link in new windowauf dem Monastic Channel anhören (nur 8 Minuten). Mitten im Kirchenfrust hat er der Hartmannschwester Violanta, die jahrelang in Mayerling wirkte und dort für unsere Studenten sorgte, ein Denkmal gesetzt. Denn sie war eine lustige, frohe und vor allem fromme Schwester. Als Frater Kilian die Geschichte schrieb, wusste er nicht, dass sie mit ihren 91 Jahren, am selben Tag sterben würde. In Frieden ist Schwester Violanta zu Gott heimgegangen, 71 Jahre war sie im Orden! Leben in der Nachfolge Christi kann also auch gelingen. Schwester Violanta war immer fröhlich, konnte draufloslachen. Sie war zierlich und muss wohl neben der seligen Schwester Restituta Kafka, die 1943 von den Nazis enthauptet wurde, und mit der sie gut bekannt war, ziemlich klein gewirkt haben. Aber von der Vorbildwirkung für die, die sie gekannt haben, war sie genauso groß! Foto: Frater Kilian liest bei der Jugendvigil über seine Begegnung mit Schwester Violanta.

Endlich "bloggen" unsere "Srilankaner"! (07.04.10) - Pater Kosmas, der Opens internal link in current windowam 14. März mit nach Sri Lanka aufgebrochen ist, hat versprochen, dass er uns hier in Europa mittels eines "Blogs" über die Entwicklung in dem gewagten Gründungsprojekt am Laufenden halten wird. "Blog" setzt sich aus "WeB" und "LOG" zusammen, also ein Tagebuch im Internet. Nach Wochen der Funkstille haben die Mitbrüder jetzt endlich Internetzugang und so kann man sich die  ersten Blog-Einträge anschauen. Es hat sich viel getan: Der Erzbischof von Colombo hat das provisorische Haus, in dem sie in Negombo wohnen, gesegnet. In bescheidensten Verhältnissen hat die kleine Gemeinschaft das hochheilige Osterfest gefeiert. Der Blog ist nicht nur dazu da, dass wir unsere Neugierde stillen können, sondern auch, dass wir noch motivierter sind, für Sri Lanka zu beten. Foto: Erzbischof Ranjith mit den 4 Gründermönchen und Pater Kosmas. Opens external link in new windowZum Sri-Lanka-Blog gehts hier.

Neues aus Sri Lanka (16.04.10). - Pater Kosmas bloggt fast täglich aus Negombo in Sri Lanka, wie sich das Leben in dem Studienhaus schön langsam einspielt. Es ist ein spannendes Projekt, das er da als Priester begleiten darf. Wenn es den vier Srilankanern tatsächlich gelingen sollte, ein Kloster in diesem Kernland Asiens zu gründen, sind die Folgen unabsehbar. Wir hier beten natürlich, aber Opens external link in new windowwir sind auch neugierig und schauen uns deshalb oft seinen Blogg an. Da lernt man allerlei über asiatische Denk- und Lebensart. Das Foto nebenan zeigt etwa die erste Lektion in tamilischer Schrift, denn die Mitbrüder dort müssen - auf Wunsch des Bischofs - beide Sprachen, Sinhala und Tamil, beherrschen, um Brückenbauer zwischen den verfeindeten beiden Volksgruppen zu sein. Die Sprachen sind total verschieden, auch die Schriften sind völlig anders... Viel Segen nach Sri Lanka. Foto: Erste "Tamil-Lektion" in Negombo...

Tolle Fotos und kleines Video von der Jugendvigil vom 9. April (10.04.10). - Es ist schön, dass immer wieder "neue Gesichter" bei der Jugendvigil auftauchen. Gestern war es wieder ganz voll, darunter eben auch etliche, die zum ersten Mal waren. Opens external link in new windowTolle Fotos gibt es hier, sie stammen von dem Spitzenfotografen Jerko Malinar. Auch einige erwachsene Beobachter waren von Pater Karl zugelassen worden, es handelte sich um Lehrerinnen und Lehrer, die in Zukunft mit ihren Jugendlichen kommen wollen... Frater Kilian Opens external link in new windowsetzte in seiner Kreuzgang-Geschichte der kürzlich verstorbenen Schwester Violanta von den Hartmannschwestern, die Gott in Treue und Freude 91 Jahre diente, ein Denkmal. Und einen Kontrapunkt gegen das Nur-Negativ-Image, das man zur Zeit über Priester und Ordensleute verbreitet. Pater Karl predigte etwas zu impulsiv, er schlug (vor Begeisterung über die Auferstehung Christi) mit der Hand so stark auf das Ambo, dass er das am nächsten Tag noch spürt. Es war rundherum schön, weil es eine Begegnung mit dem auferstandenen Herrn Jesus Christus war. Foto: Wir lauschen im Kreuzgang auf Frater Kilians Geschichte. Opens external link in new windowHIER EIN EINDRUCK VOM MONASTIC CHANNEL.

"Herr, sende Arbeiter in Deine Ernte!" (10.04.10.) - Als der Heilige Vater im Juni vorigen Jahres ein "Priesterjahr" ausrief, da hatte sich wohl niemand gedacht, dass die Priester - durch die himmelschreienden Missbrauchskandale - regelrecht in Verruf kommen würde... Aber vielleicht ist ja die Reinigung, die jetzt so hoffnungsvoll eingesetzt hat, gerade eine der Gnaden, die Gott der Kirche durch das Priesterjahr schenken wollte. Das Priestertum ist ja keine Erfindung der Kirche, es ist ein Geschenk Gottes, es ist eine Sendung, die Christus gibt. Und der ruft auch heute junge Menschen in seinen Dienst. Wir denken, dass es gut, ja sehr gut weitergehen wird. Wir erleben es ja in unserer Gemeinschaft, wie Gott ganz souverän und überraschend junge Menschen in seinen Dienst ruft. Es ist eine große und beglückende Gnade, Priester sein zu dürfen. Es ist wunderbar, ja es ist ein Wunder. Bitten wir, dass Gott seiner Kirche gute, heilige Priester schenkt. Opens external link in new windowHier gibt es einen tollen Videoausschnitt zum Priesterjahr aus dem Film "Adsum", der ganz frisch erschienen ist. Foto: Bei der heiligen Wandlung darf der Priester Werkzeug sein, das Christus Heil und Segen in diese Welt ausgießt.

Abt Gregor steht klar und unmissverständlich hinter dem Heiligen Vater (14.04.10). - Die Abteilung Religion des ORF hat eine halbstündige Sendung zum Thema "Fünf Jahre Papst Benedikt XVI." gemacht und dazu ausführlich unseren Herrn Abt zu Wort kommen lassen. Die Sendung ist (erfreulich für die Abteilung Religion im ORF) einigermaßen ausgewogen und gibt einen Überblick über die 5 Jahre des Wirkens unseres Heiligen Vaters. Opens external link in new windowHier in der Videothek nachzusehen. Unsere ganze Gemeinschaft ist nicht nur stolz auf den Heiligen Vater, sondern wir unterstützen sein Wirken auch durch unser tägliches Gebet und viele persönliche Opfer. Das Papsttum ist für uns ja keine raffinierte organisationstechnische Erfindung, sondern ein Geschenk Christi. Es entspringt der Einsetzung Christi. Durch den Papst wird durch die Geschichte hindurch hörbar, was "nicht Fleisch und Blut geoffenbart haben" (Matthäus 16,17). Foto: Höhepunkt für Abt Gregor war Opens internal link in current windowder Besuch von Benedikt XVI. in Heiligenkreuz am 9. September 2007.

Großes Lob für den ZDF (02.04.10). - Uns erreicht zur Zeit eine Flut von Gratulations-Opens window for sending emailEmails. Der Grund ist die Sendung "Klänge des Himmels", die am Karfreitag um die Mittagszeit ausgestrahlt wurde. Inzwischen kann man Opens external link in new windowsie auch schon im Internet ansehen. Wunderbare Musikalische Aufnahmen wurden dort von Alexander&Marshall präsentiert, den Hintergrund dafür gibt unser Stift Heiligenkreuz mit seiner kleinen Geschichte vom Erfolg des Gregorianischen Chorals ab. Wir hatten ja sehr aufwändige Filmarbeiten bei uns. Dort kommt der Herr Abt zu Wort, aber auch so seltene Mitbrüder wie Pater Dominicus. Unsere jungen Mitbrüder sind sowieso eine "Charmeoffensive des lieben Gottes", so hat jemand in einem Email geschrieben. Informationen Opens external link in new windowgibt es hier, auch Fotos. - Am Karsamstag Nachmittag ist Abt Gregor bei Barbara Stöckl (ORF 2), Thema ist der Sinn des Lebens . Foto: Frater Johannes Paul mit Jay Alexander.  Opens external link in new windowWeitere Fotos hier.

Möge uns die Osterfreude erhalten bleiben! (10.04.10). - Unser Pater Raynald mit seinem Rauschebart, den er sich noch im Alter zugelegt hat, strahlt das ganze Jahr über Freude aus. Er ist ein "österlicher Mensch". Das Foto zeigt ihn, wie er gerade mit zwei unserer Kandidaten von einem kleinen Osterspaziergang durch den frühlingshaften Wienerwald zurückkommt. - Die Freude kann man nicht befehlen; sie ist ein Geschenk. Jeder hat auch seine eigene Mentalität und man kann sich nicht aussuchen, ob man als Melancholiker, Choleriker, Sanguiniker oder Phlegmatiker geboren wird... Trotzdem sollten wir Christen grundsätzlich in einer Grundstimmung der Freude leben, denn wir wissen uns ja von Gott geliebt und erlöst und zur Ewigkeit berufen. Die Osterwoche geht nun zu Ende: Möge die Osterfreude in uns erhalten bleiben, ja möge Sie in unseren Gemeinschaften und in der Kirche insgesamt wachsen und wachsen und wachsen... Foto: Pater Raynald und die Kandidaten Dominique und Johannes in österlicher Frühlingsstimmung.

The Monastic Channel sendet Ostergrüße auch auf "Zulu" (09.04.10). - Wir feiern ja Ostern eine ganze Woche lang, also acht Tage, lateinisch "Octava Paschae". Der Opens external link in new windowMonastic Channel überrascht uns mit Ostergrüßen auf Zulu und auf Africaans: Wir staunen selber, welche Fähigkeiten von Mitbrüdern da plötzlich offenbar werden: Unser Pater Sebastian Bedzuidenhout stammt ja aus Südafrika, dass er aber auch "Zulu" kann, wussten wir nicht. So international, so weit ist die Kirche und sogar unsere Gemeinschaft... Übrigens: Auf Zulu heißt "Halleluja" auch "Halleluja". Smiley Inzwischen haben schon viele hundert Internetbesucher die kurzen Szenen aus unserer feierlichen Kar- und Osterliturgie angeschaut. Besonders schön ist das von der Osternacht. Und vermutlich werden sich auch viele Menschen aus Südafrika das anschauen... Foto: Pater Sebastian sendet Ostergrüße auf dem Monastic Channel.

Osterfreude geht auch durch den Magen! (07.04.10) - Gott hat uns mit Seele UND Leib geschaffen; Christus ist mit Seele UND Leib auferstanden... Wie wir uns durch Fasten auf das Osterfest vorbereitet haben, so dürfen wir uns jetzt auch durch gutes Essen darüber freuen, dass wir erlöst sind. Das ist urkirchlicher Brauch: dass man in der Octava Paschae, also in den 8 Tagen nach Ostern nicht Fasten darf. Unsere Klosterküche verwöhnt uns tatsächlich jeden Tag mit einem Festessen. Das hebt tatsächlich die Stimmung. - In diesen Tagen sind zwar die vielen Kl-Ostergäste wieder weg, jedoch kommen stets neue, manche sogar unerwartet wie unlängst die Gruppe von jungen Minoriten aus der Slowakei. Gott-sei-Dank hatte die Küche ausreichend gekocht. Wir freuen uns besonders immer über Priester und Ordensleute, die uns besuchen. Foto: Minoritenbrüder im Gästespeisesaal als gern gesehene Osteroktav-Gäste.

Bischof Franz Overbeck besucht erstmals das Priorat Stiepel (12.04.10). - Der neue Bischof von Essen, Franz Overbeck, hat gestern erstmals unsere Neugründung Bochum-Stiepel besucht und wurde von den Mitbrüdern feierlich empfangen. Eine gute Gelegenheit, einmal auf Stiepel zu verweisen, das ja auch mit Mitbrüdern VOLL ist, wie man auf dem Gruppenfoto gut erkennen kann. Besonders erfreulich ist, dass Stiepel auch wieder eigene Kandidaten anzieht. Derzeit sind mehrere von dort im Noviziat. Und von den 7 Kandidaten, die wir derzeit haben, kommen gleich 3 über Stiepel. Die Homepage des Priorates bietet übrigens immer viel Informatives aus dem Gemeinschaftsleben und von den vielen Veranstaltungen (Monatswallfahrt, Auditorium...), mit denen unsere Mitbrüder im Ruhrgebiet die Herzen der Menschen für Gott zu gewinnen versuchen. Foto: Gruppenfoto mit dem neuen "Ruhrbischof" Dr. Franz Overbeck. Siehe www.kloster-Stiepel.de.

Wir wünschen allen ein frohes Osterfest! (05.04.10) - Wollen Sie eine kleine Überraschung erleben, dann Opens external link in new windowklicken Sie bitte hier, über den Monastic Chancel wünschen wir in allen Sprachen, die bei uns im Kloster sind, ein frohes Osterfest! - Heute am Ostersonntag fand nach dem festlichen Pontifikalamt die Ostergratulation des Konventes an den Herrn Abt statt: Pater Prior bedankte sich und lud uns alle ein, österliche Menschen nach dem Vorbild der Gottesmutter zu werden. Danach machten wir mit den jungen Männern, die die Kartage bei uns waren, dieses Gruppenfoto: 20 junge Gäste halfen und assistierten in der Liturgie; sehr geholfen haben uns auch die jungen Leute, die mit dem evangelischen Pfarrer Norbert Roth bei uns waren: die "Jesus-Freaks" haben gestern die ganze Agape nach der Osternachtsliturgie perfekt organisiert. Wunderbare Ökumene. Und wie schön, dass so viele Menschen zu den Gottesdiensten gekommen sind. - Wir gratulieren allen Gläubigen von Herzen und wünschen die Freude der Auferstehung! Foto: Gruppenfoto mit einigen Kl-Ostertage-Gästen und Mitbrüdern, die in Assistenz und Sakristei und Liturgie im Einsatz waren.

Gesegnete frohe Ostern! (05.04.10). - Wir sind unseren jungen Mitbrüdern sehr dankbar, dass Sie einen kleinen "Monastic Channel" im Internet führen: Opens external link in new windowhier kann man sich ein paar Eindrücke der wunderbaren Osternachtsfeier anschauen: Die Segnung des Feuers, das Exsultet von unserem afrikanischen Diakon Chinedu machtvoll gesungen, der Wortgottesdienst, die Enthüllung des Auferstehungskreuzes, ein Ausschnitt aus der Predigt von Abt Gregor. Insgesamt wurden 4 junge Erwachsene getauft. Es kamen hunderte Gläubige und obwohl es in der Kirche kühl war, ist uns warm ums Herz geworden durch die Freude über die Auferstehung. - Wir wünschen allen unseren Freunden von Herzen ein gesegnetes Osterfest mit einem kräftigen "Der Herr ist auferstanden, er ist wahrhaft auferstanden!" Foto: Wie kraftvoll und schön ist die Liturgie der Kirche, in der uns der auferstandene Herr selbst begegnen möchte.

Die nächste Jugendvigil ist erst am 9. April! (31.03.10). - Was die Jugendvigil ist, Opens external link in new windowfindet man auf der Homepage hier. Eine charmante Einladung dazu gibt es Opens external link in new windowauf dem neuen "The Monastic Channel" (TV) hier. Dieses Video muss man sich bitte bis zu Ende anschauen, da kommt ein echter Heiligenkreuzer Jugendlicher vor... Die Verschiebung der Jugendvigil war notwendig, denn der 1. Freitag im April ist ja der Karfreitag und da geht es wirklich nicht... Umso schöner, dass dann die nächste Jugendvigil in die "Osteroktav" fällt, das sind die acht (lateinisch: ocatva) Tage, wo wir voller Jubel und mit endlosen Halleluja unserer Freude über die Auferstehung Christi Luft machen... Alle Jugendlichen im Limitalter von 14-35 sind willkommen, alle noch nicht Gefirmten sollen Pater Karl ein E-Mail schreiben, wenn sie kommen wollen (pkw(at)stift-heiligenkreuz.at). Foto: Agape nach der Jugendvigil...

Abt Bernhard Thebes von der Abtei Osek gestorben (28.03.10). - Im Staatskommunismus wurden unsere beiden tschechischen Klöster Hohenfurt (Südböhmen) und Osek (Nordböhmen) aufgelöst, nach 1989 gab es mühsame Neuanfänge. Hohenfurth lebt heute als Kloster. In Osek hat sich heldenhaft Abt Berhard Thebes (ein Rheinländer) für den Wiederaufbau eingesetzt, doch nur ein Mönch ist eingetreten, der jetzt bei uns in Stiepel ist. Derzeit ist Osek in Nordböhmen leer. Am 27. März ist Abt Bernhard nach schwerer Krebskrankheit im Alter von 83 Jahren gestorben. Wie wird es mit Osek weitergehen? Opens external link in new windowEin berührendes Filmdokument ist kurz vor seinem Tod entstanden; Abt Bernhard spricht über das Sterben, den Himmel und strahlt einen fröhlichen Heldenmut aus. O Herr, gib ihm die ewige Ruhe! Foto: Abt Bernhard Thebes, schon von seiner Krankheit gezeichnet. - Opens external link in new windowFotos vom eindrucksvollen Begräbnis mit 3 Bischöfen gibt es hier.

Die Kirche steht für etwas Wunderschönes: für den Glauben an einen Gott, der uns liebt und zur Ewigkeit beruft! (03.04.10) - Man muss wohl blind sein, um nicht zu sehen, dass die himmelschreienden Ärgernisse, die einige Priester und Ordensleute hervorgerufen haben, mittlerweile bereits instrumentalisiert werden, um gegen "die Kirche" im Allgemeinen ins Feld zu ziehen. Manchmal hat man das Gefühl, als würden einige den Untergang der Kirche regelrecht herbeisehnen. Wir können nur sagen: Der Inhalt, den die Kirche verkündet, ist WUNDERBAR: wir glauben an einen Gott, der sich uns als die Liebe geoffenbart hat, der uns erlöst, der uns Auferstehung und ewiges Leben schenkt! Das ist schön. Unser Frater Johannes Paul hat Opens external link in new windowim Kurier ein Interview gegeben. Was dort steht, können wir nur unterstreichen: Der Zustrom zu den Gottesdiensten ist stärker, der Rückhalt unter den Gläubigen enorm. Die Kirche wird, wenn sie sich gereinigt hat, stärker sein, froher sein, strahlender sein, da sind wir ganz sicher... Foto: Kurier-Coverbild vom Karsamstag 2010.

Sinn-Volles im Fernsehen (30.03.10). - Am Karfreitag sendet der ZDF um 12.15 eine be-sinn-liche Sendung über geistliche Musik, für die 3 Tage lang in Heiligenkreuz gedreht wurde. Es geht natürlich um Gregorianischen Choral, unser Musikerfolg ist aber nur der Aufhänger. Man kann sich über die Sendung Opens external link in new windowschon hier informieren. Wir Mönche werden sie nicht sehen, denn um diese Uhrzeit beten und essen (bzw. fasten) wir. Und ZDF können wir ohnehin nicht empfangen. Aber man hat uns versprochen, uns eine DVD davon zu schicken. - Und unser Herr Abt Gregor ist in diesen Tagen öfters im Fernsehen, am interessantesten ist wohl, dass er am Karsamstag Nachmittag bei Barbara Stöckl (ORF 2) zum Sinn des Lebens befragt wird. Die Sendung. Das ist ein gutes Thema, denn unser letzter Lebenssinn kommt ja letztlich nur aus der Ewigkeit, die uns Christus in seiner Auferstehung eröffnet hat. Foto: Abt Gregor mit Marc Marshall bei den Filmaufnahmen für Karfreitag. Opens external link in new windowWeitere Fotos hier. - Opens external link in new windowDie Sendung kann man sich hier anschauen.

Beichtgelegenheit während des Heiligen Triduums (30.03.10). - Christus schenkt nicht nur die Hoffnung auf das ewige Leben nach dem Tod, er schenkt schon in diesem Leben die Vergebung der Sünden. Da in den letzten Jahren immer mehr Menschen das Bußsakrament wiederentdecken, gibt es bei uns verstärkte Beichtgelegenheit. Jeweils 2 Priester werden zu folgenden Zeiten zur Beichte und Aussprache in der Kreuzkirche zur Verfügung stehen: Gründonnerstag von 14-17 Uhr. Karfreitag von 9-12 und von 14-17 Uhr. Karsamstag (Anbetung beim Heiligen Grab!) von 9-12 und von 14-17 Uhr. Alle Termine für Beichten, Gottesdienste, Mystagogische Katechesen entnehmen sie bitte dem Initiates file downloadProgramm der Karwoche, das man hier downloaden kann. Foto: Die Beichte ist eine Begegnung mit der Barmherzigkeit Gottes.

Die Osternacht ist der Höhepunkt des Heiligen Triduums! (01.04.10) - Bitte warm anziehen und am Karsamstag zur hochheiligen Feier der Auferstehung Christi kommen: Die Osternacht beginnt um 21 Uhr mit dem Osterfeuer vor der Kirche. Das ist kein heidnisches Osterfeuer, sondern ein Symbol für Christus. Dann folgt der Einzug in die Kirche mit der intensiven schönen Liturgie: Die Lesungen im Finsteren, die Enthüllung des Auferstehungskreuzes, die Taufe von 4 Erwachsenen, die Tauferneuerung, die Eucharistiefeier. Voriges Jahr hat es bis 23.50 gedauert, aber es zahlt sich wirklich aus! Danach gibt es wieder gegen freie Spende eine fröhlichen Imbiss im Kellerstüberl. Was gibt es Schöneres, was gibt es Wichtigeres zu feiern als den Sieg über den Tod! Duie jüngsten Ereignisse haben ja gezeigt, dass wir Christen es uns nicht länger leisten können, oberflächliche und bloss kulturelle Christen zu sein. Wir müssen wieder Gottes Wirklichkeit glauben! Foto: Das Osterfeuer wird um 20.30 Uhr entzündet, um 21 Uhr beginnt die Liturgie der Auferstehung.

Am Gründonnerstag danken wir für die Eucharistie und das Priestertum (31.03.10). - Am Abend, bevor Jesus verraten und ausgeliefert wurde, hat er beim "Letzten Abendmahl" seiner Kirche zwei Sakramente geschenkt: das der Priesterweihe und das der Eucharistie. Dankbar feiern wir heute um 18 Uhr die Messe vom Letzten Abendmahl, die im Jubel beginnt. Zum Gloria läuten alle Glocken, um dann für drei Tage zu verstummen. Die Heilige Messe wird ohne Orgel fortgesetzt. Am Schluss gedenken wir des Ölbergleidens Christi: das Allerheiligste Sakrament wird Opens external link in new windowunter dem dumpfen Klang von hölzernen Klappern in eine Seitenkapelle übertragen. Dann werden die Altäre entblösst: Kerzen, Blumen, Altartücher... alles wird abgeräumt. Das Todesleiden Christi hat begonnen... Foto: Bei der Wandlung beten wir den Herrn an, dessen Opfer bei jeder Heiligen Messe unblutig gegenwärtig wird. Opens external link in new windowTMC-Kommentar hier.

Kreuzweg am Karfreitag um 14.30 Uhr (01.04.10). - Bei uns ist der Karfreitag kein arbeitsfreier Tag, trotzdem soll man als gläubiger Christ unbedingt das Abbruchfasten halten: kein Alkohol, kein Fleisch, man darf sich nur einmal sättigen. Um 14.30 kommen immer viele Menschen zum Kreuzweg im Freien, den diesmal Pater Prior Christian mit den jungen Mitbrüdern vorbeten wird. (Um 16 Uhr ist dann eine liturgische Erklärung des Karfreitags im Kaisersaal von Pater Dominicus, um 17 Uhr die große Liturgie vom Leiden und Sterben Christi in der Abteikirche). Es ist sehr trostreich, den Kreuzweg zu beten, man kann das auch privat und still tun. Jeder von uns ist mit Problemen, Krankheiten und Sorgen beladen. - Übrigens: Zu Mittag werden wie jedes Jahr 300 philippinische Katholiken kommen und den Kreuzweg im Freien beten. Einer unserer 6 Novizen ist ein junger Priester von den Philippinen: Frater Gabriel freut sich schon sehr auf seine Landsleute. Foto: Kreuzweg am Karfreitag auf der barocken Freianlage von Giovanni Giuliani.

Das war der letzte Sonntags-Kreuzweg (28.03.10). - Eine schöne Tradition ist es, dass der Herr Abt selbst am Palmsonntag den Sonntags-Kreuzweg im Freien vorbetet. Viele Gläubige waren dazu gekommen und kletterten über die barocke Kreuzweganlage von Station zu Station. Heuer hatten wir ja mit den Kreuzwegen eher Pech, denn an vielen Sonntagen war das Wetter so grauslich, dass wir ihn in der Kreuzkirche beten mussten. - Der letzte Kreuzweg im Freien ist am Karfreitag, Achtung: schon um 14.30 Uhr. Um 16 Uhr ist dann eine Einführung in die Liturgie des Karfreitags durch P. Dominicus im Kaisersaal; um 17 Uhr schließlich ist die große Karfreitagsliturgie vom Leiden und Sterben Christi. Opens internal link in current windowDie anderen Termine für das Heilige Triduum finden sich hier, wir freuen uns, wenn Sie mit uns feiern. Foto: Abt Gregor betet den Kreuzweg am Palmsonntag 2010 vor.

Karfreitag, 17 Uhr: Feier vom Leiden und Sterben Christi (01.04.10). - Am Karfreitag ist um 14.30 (!!!) Uhr der Kreuzweg im Freien. Um 16 Uhr hält Pater Dominicus im geheizten Kaisersaal eine Einführung in die Liturgie. Um 17 Uhr müssen alle pünktlich in der Kirche sein, dann beginnt eine der dramatischsten liturgischen Feiern die es gibt: Leiden und Sterben Christi werden durch Lesungen, Johannespassion, große Fürbitten, Kreuzverehrung und schließlich Kommunionfeier Gegenwart. Die Leidensgeschichte Jesu (Passion) wird wieder von 16 Mitbrüdern gesungen. Die Feier dauert ca. 2 Stunden, sie schließt mit der "Grablegung" Jesu: Wir übertragen das Allerheiligste in die Kreuzkirche, die dann den ganzen Karsamstag über das Heilige Grab ist. Dort sollen wir in Stille Anbetung halten und an den Tod denken. Kein trauriger Gedanke, denn Christus ist ja gestorben, damit wir auferstehen. Foto: Karfreitagsliturgie bei den Großen Fürbitten.

Kl-Ostertage: Unser Kloster ist bis zum Rand voll. (01.04.10) - Nicht nur der Gästetrakt ist voll, sondern auch die Klausurzimmer, in denen normalerweise die Studenten anderer Klöster wohnen. Die sind auf Heimaturlaub. Wir haben die Freude, dass 18 junge Männer die großen Tage des Heiligen Triduums mit uns leben und uns bei Kirchenputz und liturgischer Assistenz helfen. Um jeden von ihnen kümmert sich ein junger Mitbruder als "Schutzengel", denn es ist gar nicht leicht für Außenstehende, sich in den klösterlichen Gebräuchen zurecht zu finden. Am Karmittwoch haben einige Mönche unter Führung von Pater Prior Christian einen gemeinsamen Ausflug in die Meierei Füllenberg gemacht. Der Klosterputz ist ja schon geschafft. Jetzt gilt alle Konzentration der Herzen den kommenden Hohen Tagen. Wir wollen wirklich mit ganzer Hingabe dieses Osterfest feiern. Foto: Gemeinsamer Ausflug in die Meierei Füllenberg, die junge Dame links unten ist Pater Simeons Nichte Simona.

Hunderte Philippinos beten den Kreuzweg (02.04.10). - Es ist schon eine alte Tradition, dass am Vormittag des Karfreitag die katholischen Philippinos nach Heiligenkreuz pilgern, um hier den Kreuzweg zu beten und dann die Kreuzreliquie zu verehren. Auch heuer sind hunderte mit ihren Seelsorgern gekommen; unser Frater Gabriel, ein junger philippinischer Priester, der gerade das Noviziat bei uns macht, um danach in Stiepel zu wirken, freute sich auf die Begegnung mit seinen Landsleuten. Trotz des kalten Wetters - Sonnenschein ohne Wärme - waren wieder hunderte gekommen; die Philippinen sind das einzige Land Asiens, das überwiegend katholisch ist. Man spürt das innere Feuer des Glaubens und der Gottesliebe, das in den Herzen dieser Menschen brennt. Foto: Frater Gabriel (im weißen Novizengewand) begrüßt seine philippinischen Landsleute zum jährlichen Karfreitagskreuzweg.

Die Heilige Woche hat begonnen (28.03.10) – Diese Woche feiern wir das Leiden, den Tod und die Auferstehung Christi, also unsere Erlösung. Etwas höheres kann man nicht feiern! Darum heißt die Karwoche im Lateinischen mit Recht "Hebdomada Sancta", "Heilige Woche". Die Liturgie des Palmsonntags, zu der mehr Gläubige als sonst gekommen waren, hat uns gut eingestimmt. Und es gab ein kleines "Zeichen des Himmels": Als wir vor das verschlossene romanische Portal unserer Abteikirche gezogen waren und der Kantor P. Simeon den Psalm anstimmte: "Hebt euch ihr Tore, unser König kommt", da flog plötzlich das Portal auf. Das war keine Inszenierung, sondern ein mächtiger Windstoß hatte die schwere Türe aufgedrückt, soetwas haben wir noch nciht erlebt. Während der Kantor den Psalm zu Ende sang, war der Blick schon frei in den erhabenen Kirchenraum, auf das verhüllte Kreuz, also auf all die heiligen göttlichen Mysterien, die uns unsere derzeit so gedemütigte Kirche eröffnet. Das war trostreich, in diesem Windstoß dürfen wir ruhig "Geistes-Hand" sehen. Opens internal link in current windowAb Gründonnerstag beginnt dann das Heilige Triduum. Foto: Abt Gregor segnet die Palmzweige am Palmsonntag um 9 Uhr. Opens external link in new windowVideo auf dem Monastic Channel hier.

Mit großer Sehnsucht ziehen wir Richtung Ostern (11.03.10). - Ostern ist das höchste Fest von uns Christen: Christus, der am Kreuz für unsere Sünden gestorben ist, steht siegreich von den Toten auf. Ostern kann man gar nicht ausgiebig genug feiern, denn etwas Größeres kann der Menschen nicht von Got geschenkt bekommen. Die Reinigung von den Sünden, die Auferstehung hinein in eine herrliche Ewigkeit. Im Augenblick ist ja eine Zeit der Buße über die Kirche ausgerufen, die sicher heilsam ist. Es ist eine Buße, die über alle ausgerufen ist und wir haben daher unsere Gebete verstärkt. Wir freuen uns auf das Halleluja der Osternacht, auf den Ruf des Sieges: "Freut euch über Gott!" Opens internal link in current windowZur Mitfeier der Heiligen Woche, zum gemeinsamen Begehen des Leidens, Sterbens und der Auferstehung Christi laden wir herzlich ein. Foto: Das Osterfeuer symbolisiert den Sieg Christi, des Lichtes, über die Finsternis der Sünde.

Gründonnerstag: Das Heilige Triduum hat begonnen (01.04.2010). - Nach altem Zisterzienserbrauch haben wir die Fußwaschung an 12 älteren Männern unserer umliegenden Gemeinden schon am Vormittag des Gründonnerstags gefeier. Der Herr Abt hat den 12 "Aposteln" die Füße gewaschen, wie auch Jesus es als Zeichen der Dienstgesinnung getan hat. Danach haben wir die Herren bei uns im Speisesaal mit Spinat und Spiegeleier bewirtet. Das Foto zeigt Pater Walter Ludwig, Pfarrer von Gaaden, beim Servieren. Am Abend des Gründonnerstags hat dann mit der Messe vom Letzten Abendmahl der tiefe Ernst begonnen: Jesus leidet Todesangst am Ölberg, wird von allen verlassen und verraten... Das Leiden beginnt. Foto: Bei der Bewirtung der Apostel am Mittag des Gründonnerstag war viel Freude zu spüren.

Die Kirche in Österreich ist hoffentlich auf dem Weg zur Heilung (17.03.10). - Generalvikar Franz Schuster hat heute Opens external link in new windoweinen offenen Brief an alle haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter der Erzdiözese Wien veröffentlicht, den auch die Ordensgemeinschaften erhalten haben. Unser Generalvikar hat nochmals energisch auf die Richtlinien zur "Verhinderung sexuellen Missbrauchs" in der Kirche hingewiesen, die unser Kardinal Christoph Schönborn "bereits" 2006 in Kraft gesetzt hatte. Diese Richtlinien sind klar, präzise und praktisch hilfreich. Jeder kann sie sich auf der Seite der Opens external link in new window"Ombudsstelle der Erzdiözese Wien für Opfer sexuellen Missbrauchs" herunterladen. Sie sind nicht nur für uns Seelsorger und Ordensleute interessant, sondern wohl für alle Laien, weil Missbrauch ja ein weitverbreitetes Grusel-Phänomen unserer Gesellschaft geworden ist. Dort gibt es klare Definitionen und sensible Hilfen. - Freilich: Wenn die Kirche schon früher so konsequent gewesen wäre, wäre vielen Menschen sehr viel Leid erspart geblieben und uns Heutigen die Schande. Foto: Dank an Kardinal Schönborn für die Wege der Heilung, auf die er die Kirche in Österreich führt.

Unsere jungen Mitbrüder "bloggen" auf Youtube! (21.03.10) - Das ist eine spezielle Initative, die einige Mitbrüder hier begonnen haben: Ab sofort gibt es auf Youtube einen "Monastic Channel", wo über unser Leben hier in kurzen englischen Beiträgen berichtet wird. Inmitten der miesen Situation, wo die Vergehen von Priestern dazu geführt haben, dass plötzlich alle in einen Topf geworfen werden, wollen wir "guten Wind" machen. Die Kirche kann auch wirklich das Antlitz Gottes durchleuchten lassen. Wir sind nicht wehleidig und meinen, dass das Böse eingestanden und aufgearbeitet werden muss. Vor allem aber wollen wir zeigen, dass es schön und heilig ist, von Jesus Christus in seine Nachfolge gerufen zu sein. - Die Videos sind einfach gemacht, wir sind ja keine Profis. Hier kann man etwa einen Opens external link in new windowBeitrag über die gut besuchte Abt-Karl-Tagung anschauen. Viel Freude, in der Kirche gibt es tausendmal mehr Heiliges als Hässliches! Foto: Youtube-Portal von "The Monastic Channel".

Die Diakonenweihe von unserem afrikanischen Stipendiaten Chinedu Kizito Nweke hat uns alle aufgebaut! (27.03.10). - Am Samstag vor dem Beginn der Karwoche hatten wir eine schon österliche Stimmung, als Weihbischof Dr. Andreas Laun unseren Hochschul-Absolventen Chinedu Kizito Nweke aus der Diözese Aba in Nigeria zum Diakon weihte. Viele Priester aus Nigeria waren gekommen, die Liturgie war ganz im Stil von "Heiligenkreuz" - und dann gab es zum Schluss noch ein fröhliches Trommeln der Afrikaner. Unter schwungvollem Getrommel wurde dann vor der Kirche getanzt, wozu sich sogar der Bischof und der Herr Abt mitreißen ließen. Opens external link in new windowDas kann man sich hier auf unserem "Monastic Chanel" anschauen :) Das ist die Freude eines unverbrauchten Christentums über die Gnade der Berufung, über die Heiligkeit der Weihe! Tanzend zogen alle ins Kellerstüberl, wo es nigerianische Spezialitäten und österreichische Mehlspeis gab. Chinedu ist seit 2006 bei uns, sein Studium wird u.a. durch die Tantiemen der CD "Chant - Music for Paradise" ermöglicht. Er ist das 1. von 8 Geschwistern, seine jüngste 14-jährige Schwester Chidema ist leider vor 5 Tagen in Nigeria an einem Nierenleiden gestorben, was Chinedu sehr traurig machte. Fotos: Wir freuen uns über den neuen Diakon. Opens internal link in current windowMehr Fotos hier.

Kar-Mittwoch, 31. März: Passionskonzert in der Abteikirche (17.03.10). - Mit dem Gründonnerstag beginnt das "Heilige Triduum", wo wir Leiden, Tod und Auferstehung Christi feiern. In den letzten Jahren ist es schon Tradition geworden, dass wir am Mittwoch der Karwoche mit einem Passionskonzert auf diese heiligsten Tage des Jahres eingestimmt werden. Am 31. März spielen um 19.30 in der großen Abteikirche das Razumovsky Quartett "Die sieben letzten Worte des Erlösers am Kreuz" von Joseph Haydn. (Selbiges wird übrigens Papst Benedikt XVI. am 21. März, seinem Namenstag, als Namenstagsgeschenk im Vatikan dargebracht.) Die biblischen Texte wird Diakon KR Dr. Franz Eckert lesen. Einlass ist ab 19.00, Dauer ist 70 Minuten. Die Abteikirche ist noch kühl, warme Kleidung wird dringend empfohlen. Der Eintritt besteht in einer Freien Spende für die Tonkünstler. Foto: Passionskonzert 2008.

Palmsonntag: "Die Kirche ist jung!" (28.03.10). - Am heutigen Palmsonntag hatten wir die Freude, dass sehr sehr viele Gläubige zur Feier des Einzugs Jesu in Jerusalem gekommen waren. Der Herr Abt hat gleich am Beginn der Palmweihe sehr emotional alle begrüßt: "Sie zeigen durch Ihr Kommen, dass Sie wissen, worum es eigentlich geht: Um unseren Herrn und Erlöser Jesus Christus, um den menschgewordenen Gottessohn!" Besonders freute uns, dass die jungen Schwestern der Johannesgemeinschaft aus Marchegg bei uns waren, um mit uns den Palmsonntag zu feiern. Nach der ernsten Liturgie, in der 16 junge Mitbrüder die Leidensgeschichte Christi sangen, ging es vor der Abteikirche durchaus fröhlich zu. Ein Christ hat eben immer Grund zur Freude. Wir fühlten uns an das Wort von Papst Benedikt XVI. bei seinem Amtsantritt erinnert: "La chiesa e giovane! Die Kirche ist jung!" Foto: Schwestern und Kandidatinnen der Sankt Johannesgemeinschaft bei uns.

Ansturm zum "Besinnlichen Nachmittag" am Palmsonntag (28.03.10). - So voll war der Kaisersaal schon lange nicht wie am Palmsonntag zum "Besinnlichen Nachmittag". Pater Bernhard bestritt den Einführungsvortrag über das Wort Jesu "Fürchtet Euch nicht, ich habe die Welt besiegt". Dann sprach Pater Karl über das Geheimnis der Kirche. Ausgangspunkt war für beide Referenten, dass heute am Vormittag beim Feierlichen Einzug der Gläubigen in die Abteikirche ein gewaltiger Windstoß das Portal unserer Abteikirche aufgerissen hatte, gerade als unser Kantor vor dem hohen Portal den Psalm anstimmte: "Hebt euch Ihr Tore, unser König kommt!" So etwas hatten wir noch nie erlebt: die Türe flog wie von "Geistes-Hand" auf und gab den Blick frei auf den erhabenen Kirchenraum, auf den Altar und das verhüllte Kreuz... Es war wie ein Zeichen vom Himmel, dass wir das Heilsame und Wegweisende sehen sollen, das uns durch die Kirche geschenkt wird: sie führt uns zu Gott! Foto: Der Kaisersaal war mit über 200 Teilnehmern "bummvoll", vier Priester hörten Beichte bis zum Abend.

Beeindruckt von der Spiritualität des Ostens beten wir um das Gelingen der Klostergründung auf Sri Lanka (24.03.10). – Bei uns im Westen ist der Buddhismus mit seiner spirituellen Lehre von der Selbstfindung durch ein Durchschauen des Scheines, durch seine Seelenberuhigung und -erhebung sehr populär. Im Osten ist es interessanterweise umgekehrt, dort gibt es großes Interesse am Christentum. So sind etwa unsere Zisterzienserklöster in Vietnam übervoll, dauernd werden neue gegründet. Das gilt auch für Sri Lanka, das ein Kernland des Buddhismus ist. Dort haben unsere srilankanischen Mitbrüder zusammen mit Pater Kosmas bereits das Gemeinschaftsleben in einem Studienhaus in Negombo aufgenommen. Die Menschen in Asien sind sehr spirituell, die Christen kennen (und schätzen) sie aber fast nur wegen ihres sozialen Engagements. Die Klostergründung soll helfen, zu zeigen, dass auch wir Christen Spiritualität, Konzentration auf Gott, Erhebung der Seele kennen und praktizieren. Foto: Mönch ist man in den östlichen Ländern meist nur auf Zeit, Jugendliche verbringen eine Zeit der inneren Schulung in buddhistischen Klöstern.

"Heiliger Vater, wir stehen durch Gebet und Opfer hinter Ihnen und sind Ihnen in aufrichtiger Liebe und tiefstem Respekt verbunden!" (26.03.10). - Kirchenpolitik ist nicht unsere Aufgabe als Ordensleute, doch jetzt nimmt die öffentliche Darstellung des - tatsächlich - Skandalösen, das es in der Kirche gegeben hat, eine Wendung, die einer ungerechten Inszenierung gleichkommt. Die Angriffe gegen unseren Heiligen Vater sind infam, denn gerade er war es, der sich immer - schon als Kardinal - für die Aufklärung, für die Sanktionierung und für die Heilung von solchen skandalösen Verbrechen eingesetzt hat. Wer hier die Wahrheit verdreht, der missbraucht zugleich das Leid der Opfer; dem geht es nicht um die Reinigung der Kirche, sondern um ihre Zerstörung. Es ist dem Webmaster ein Anliegen zu versichern, dass wir Papst Benedikt XVI. durch unser Gebet und Opfer noch mehr tragen wollen. Da wir auf das Wort Jesu vertrauen, der uns Seine Gegenwart verheißen hat bis ans Ende der Zeit, sind wir zuversichtlich, dass die Kirche von Fehlern und Sünden Opens external link in new windowgeläutert, in der Gnade gestärkt aus dieser Krise hervorgehen wird. Foto: Wir erinnern uns in Freude an den Besuch des Heiligen Vaters bei uns in Österreich A. D. 2007.

Die Heilige Woche beginnt mit dem Palmsonntag (24.03.10) – Im Deutschen sagen wir „Karwoche“, in der Sprache der Kirche heißt die Woche vor Ostern aber „Hebdomada Sancta“, also „Heilige Woche“. Mit dem Einzug Jesu in Jerusalem am Palmsonntag beginnt die Feier der Mysterien des Leidens und Sterbens Jesu Christi. Wir werden uns am Palmsonntag wieder um 9 Uhr bei der Kreuzkirche versammeln, wo die Palmzweige gesegnet werden. Dann ziehen wir feierlich vor das romanische Portal unserer Abteikirche: „Hebt euch ihr Tore, unser König kommt!“ Wird der Kantor gegen die verschlossene Tür singen, bis sie sich öffnet und wir einziehen. Die Heilige Messe wird wieder durch die gesungene Leidensgeschichte – an die 12 Mitbrüder werden vielstimmig singen – feierlich gestaltet. Das Leiden Christi beginnt. Foto: Abt Gregor segnet die Palmzweige am Palmsonntag um 9 Uhr.

Besinnlicher Nachmittag am Palmsonntag ab 14 Uhr (22.03.10). – Es ist schon eine feste Tradition, dass am Palmsonntag-Nachmittag im Kaisersaal eine besinnliche Vorbereitung auf Ostern stattfindet. Pater Bernhard wird einführen, Pater Karl wird dann Vorträge halten, um 16 Uhr betet der Herr Abt den Kreuzweg im Freien vor, um 17.15 Uhr gibt es noch einen Vortrag, um 18 Uhr ist Rosenkranz in der Kreuzkirche, um 18.45 Uhr die festliche, musikalisch konzertant gestaltete Abendmesse. Thema ist das Sühneleiden Christi für unsere Sünden. Von den himmelschreienden Sünden in der Kirche haben wir genug gehört. Es geht aber auch darum, sich selbst als heilsbedürftig zu erkennen, anzunehmen und der barmherzigen Liebe Gottes auszusetzen. Pater Bernhard und andere Priester werden daher für die Beichte zur Verfügung stehen. Es soll eine Einstimmung auf das heiligste Fest der Christenheit sein. Foto: Pater Bernhard beim Besinnlichen Nachmittag am Palmsonntag im Kaisersaal.

Die Diakonenweihe von unserem afrikanischen Stipendiaten Chinedu Kizito Nweke hat uns alle aufgebaut! (27.03.10). - Am Samstag vor dem Beginn der Karwoche hatten wir eine schon österliche Stimmung, als Weihbischof Dr. Andreas Laun unseren Hochschul-Absolventen Chinedu Kizito Nweke aus der Diözese Aba in Nigeria zum Diakon weihte. Viele Priester aus Nigeria waren gekommen, die Liturgie war ganz im Stil von "Heiligenkreuz" - und dann gab es zum Schluss noch ein fröhliches Trommeln der Afrikaner. Unter schwungvollem Getrommel wurde dann vor der Kirche getanzt, wozu sich sogar der Bischof und der Herr Abt mitreißen ließen. Opens external link in new windowDas kann man sich hier auf unserem "Monastic Chanel" anschauen :) Das ist die Freude eines unverbrauchten Christentums über die Gnade der Berufung, über die Heiligkeit der Weihe! Tanzend zogen alle ins Kellerstüberl, wo es nigerianische Spezialitäten und österreichische Mehlspeis gab. Chinedu ist seit 2006 bei uns, sein Studium wird u.a. durch die Tantiemen der CD "Chant - Music for Paradise" ermöglicht. Er ist das 1. von 8 Geschwistern, seine jüngste 14-jährige Schwester Chidema ist leider vor 5 Tagen in Nigeria an einem Nierenleiden gestorben, was Chinedu sehr traurig machte. Fotos: Wir freuen uns über den neuen Diakon.

Tolle Tagung über den Seligsprechungskandidaten "Abt Karl Braunstorfer" (19.01.10). - Wie schön, dass diese Tagung gerade auf den Festtag des heiligen Josef fiel, den Abt Karl (1895-1978) sehr verehrt hat: Verschiedene Referenten sprachen im vollen Kaisersaal über die Gestalt von Abt Karl, über das Wesen der Heiligkeit, über den Sinn von Heiligsprechungsverfahren. Das Programm findet man noch auf www.abt-karl.at. Abt Karl darf von den Gläubigen schon jetzt, natürlich aber nur privat, um Fürbitte und Hilfe angerufen werden. Es ist auch schön, dass auf dem berühmten Youtube-Clip von Pater Martin, das der Grund war, warum Universal Music uns für die Choral-CD "Chant-Music for Paradise" gewählt hat, Opens external link in new windowein kurzer historisches Abschnitt von 1950 zu sehen ist, wo Abt Karl im Kreuzgang mit den Mitbrüdern in Prozession zieht. Santo subito! Foto: Großes Lob des Rektors, dass fast alle Studenten (ohne ECTS-Punkte dafür zu bekommen) aus echtem Interesse an der Tagung teilgenommen habaen.

Diakonenweihe am 27. März 2010 in der Abteikirche (19.03.10). - Einer unserer Stipendiaten aus Afrika, der nigerianische Priesterstudent Chinedu Kizito Nweke, hat sein Studium bravourös abgeschlossen und wird am Samstag vor Palmsonntag, 27.03.2010 um 9.30 Uhr in unserer Abteikirche von Weihbischof Dr. Andreas Laun zum Diakon geweiht. Chinedu ist seit 2006 bei uns; beim Papstbesuch hat er zehntausende Menschen zu Tränen gerührt, als er im Vorprogramm ein Lied über seine Liebe zu Gott gesungen hat. Chinedu wird gerade rechtzeitig geweiht, er kann dann in der Heiligen Woche in den großen Liturgien schon als Diakon dienen und freut sich darauf, in der Osternacht das Exsultet singen zu dürfen. Zur Weihe laden wir herzlich ein, bitte warm anziehen, in der Abteikirche ist es noch kühl. Foto: Chinedu singt beim Papstbesuch 2007.

Viel Gebet begleitet die drei Mitbrüder und Pater Kosmas auf dem Weg nach Sri Lanka (13.03.10). - Wird der 13. März in unsere Hausgeschichte eingehen? Wir beten in Demut darum, denn heute hat Abt Gregor den 3 Mitbrüdern aus Sri Lanka den Segen gegeben, um nach Sri Lanka zurückzukehren. Der für das Projekt einer Klostergründung zuständige Erzbischof von Colombo, Malcolm Ranjith, hat die drei Mitbrüder zurückgerufen, um dort nun endlich als klösterliche Gemeinschaft ein reguläres Leben zu beginnen. Die drei (Frater Silvester Perera, Frater Laurentius Edirisinghe und Frater Benedikt Jayamanna) gehören zu dem bischöflichen "Institutum Monasticum Sancti Bernardi" für Sri Lanka. Begleitet werden die drei von Pater Kosmas Thielmann. Ihr erstes Heim wird in Negombo, 30 Kilometer nördlich von Colombo sein. Pater Kosmas hat Opens external link in new windoweinen Blog eingerichtet: hier. Wir hier beten, dass das gute Werk gelingt. Fotos: Die drei Mitbrüder aus Sri Lanka und Pater Kosmas am Tag vor ihrer Abreise.  Opens internal link in current windowMehr Info und Fotos gibt es hier

Chorgestühl ist am Verfaulen und muss repariert werden (18.03.10). - Es wurde rechtzeitig entdeckt, dass der Boden unter dem barocken Chorgestühl von Giovanni Giuliani teilweise verfault ist. Gott-sei-Dank sind unsere Tischler fachlich so hervorragend ausgebildet, dass sie diese Arbeiten alleine durchführen können. Unser Chorgebet findet einstweilen noch in der geheizten Bernardikapelle statt. Derzeit ist es noch beißend kalt in der Abteikirche, wir hoffen, dass es in den nächsten Tagen wirklich warm wird und sich die Kirche auch ein wenig noch aufwärmt bis hin zu den großen Liturgien der Heiligen Woche. Dann werden wir in der Abteikirche sein. Foto: Pater Walter, Pfarrer von Gaaden, interessiert sich fachkundig nach dem Fortschritt der Reparaturarbeiten durch die Stiftstischlerei. Wie jeder Pfarrer weiß er, dass dauernd irgendwo irgendetwas zu reparieren ist.

Danke an das Priesterseminar Leopoldinum für die Gestaltung der "Fernsehmesse" am 13. März (13.03.10). - Die Vorabendmesse am 13. März in der Kreuzkirche wurde von dem amerikanischen Fernsehsender EWTN verfilmt. Es sollte eine exmplarische "Mustermesse" einer Gemeinde sein, und das ist auch gelungen: Pater Pirmin gestaltete mit den Priesteramtskandidaten aus dem Opens external link in new windowLeopoldinum, assistiert von unserem Pfarrdiakon Markus Riccabona, eine wunderschöne feierliche Volksmesse. Die Gläubigen nahmen es gerne in Kauf, dass gleich 5 Kameras aus verschiedenen Perspektiven filmten, alle waren mit Herz und Seele dabei. Aus dem Material soll ein spannender Lehrfilm über die würdige Feier der Heiligen Messe, über den Sinn der Gesten, Riten und Bräuche entstehen. Es ist schön, dass solche "Mega"-Medienprojekte bei uns gleichsam so selbstverständlich "nebenher" funktionieren. Foto: Pater Pirmin und die Liturgische Assistenz bereiten sich andächtig in der Sakristei auf die Feier der Heiligen Messe vor.

Einkehrtag des Konventes mit Dechant Josef Kantusch (18.03.10). - Den Fasten-Einkehrtag hielt uns heuer der Dechant des Dekanates Heiligenkreuz, Mag. Josef Kantusch von Klausenleopoldsdorf. Wegen des vollgestopften neuen (Bologna-)Studienplanes konnten leider viele Studenten erst am Nachmittag teilnehmen, trotzdem war es sehr bereichernd. Unser Dechant ist ein Priester aus ganzem Herzen, und er ist ein Praktiker: Einer, der nicht nur über Gott redet, sondern einer, der ihn wirklich durch seinen ganzen Einsatz zu den Menschen bringt. Ein 24-Stunden Priester, bei dem sich das Übernatürliche organisch mit dem Natürlichen verbindet. Er baute uns auf, indem er uns unter dem Thema "Religiöse Erneuerung" auch Anekdotisches aus seiner reichen Lebenserfahrung erzählte. Das hat uns gut getan. - Zugleich bereiteten wir in Gruppengesprächen Fragen vor, die uns die Ordenssynode zur Vorbereitung für das Generalkapitel im September gestellt hatte. Foto: Einkehrtag im Primizsaal.

Kleiner "Weltjugendtag" in Heiligenkreuz (21.03.10). - Es sind zwar keine Massen gekommen, aber die Stimmung unter den 30 Jugendlichen hat gepasst: Frater Johannes Paul und andere junge Mitbrüder haben am Samstag, 20. März, ein Vorprogramm für den abendlichen weltjugendtag mit Kardinal Schönborn hier bei uns in Heiligenkreuz gemacht. Opens external link in new windowAuf The Monastic Channel gibts einen kleinen Youtube-Eindruck. Begeistert waren alle dann von der Feier im Stephansdom, wo Kardinal Schönborn im überfüllten Dom mit donnerndem Applaus begrüßt wurde, offensichtlich ein Zeichen der Solidarität und Unterstützung. Christus lebt im Herzen der Kirche, ja die Kirche ist sein (oft untaugliches) Instrument, um die Menschen mit Gott zu verbinden. Foto: Die Jugendlichen auf Station in Maria Lanzendorf, auf dem Weg in den Stephansdom.

Herzliche Einladung für den 19. März 2010: Tagung über Abt Karl Braunstorfer (1895-1978). - Für die Tagung am 19. März über Abt Karl ist keine Anmeldung notwendig, trotzdem haben sich schon viele gemeldet. Bitte kommen Sie zahlreich zu dieser ganztägigen Veranstaltung, wo es um eine große heiligmäßige Persönlichkeit geht. Am 14.11.2008 hat Kardinal Schönborn feierlich den Seligsprechungsprozess für den Diener Gottes Abt Karl Braunstorfer (Abt von 1945 bis 1969). Pater Alkuin hat eine spannende akademische Tagung organisiert: Freitag, 19. März 2010, von 8 bis 18 Uhr, alle sind willkommen. Opens external link in new windowBitte informieren Sie sich hier. Unter den Referenten sind auch viele Zeitzeugen wie z. B. Abt Gerhard, P. Alberich Altermatt, P. Antonius Roth, Weihbischof DDr. Helmut Krätzl... So kann man Abt Karl besser kennenlernen und auch tiefer verstehen, was ein Seligsprechungsprozess eigentlich ist... Foto: Abt Karl Braunstorfer als junger Abt 1945 bei der Glockenweihe in Sittendorf. Teilnahme ist frei, für eine unkomplizierte Anmeldung auf office(at)stift-heiligenkreuz.at sind wir zwecks Organisation dankbar!

20. März 2010: Weltjugendtag-Start im Stift Heiligenkreuz (19.03.10). - Frater Johannes Paul und Elisabeth Simböck laden wieder ein zu einem Jugendtag bei uns. Es soll eine Einstimmung auf den diözesanen Weltjugendtag mit Kardinal Schönborn am Abend im Stephansdom sein: Samstag, 20. März, Start um 9 Uhr in  Heiligenkreuz, tolles Programm, Missionseinsatz, 18 Uhr Heilige Messe im Stephansdom mit Kardinal Schönborn und dem tollen Programm, das die Jugendverantwortlichen dort gestalten werden. Der Kursbeitrag beträgt 5 Euro, Anmeldungen über jugendmission(at)gmx