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Humor ist, wenn man trotzdem lacht (29.1.2026)

In seiner aktuellen NÖN-Kolumne erzählt Abt Maximilian, wie P. Walter Ludwig mit einem augenzwinkernden Gedicht über seine schmerzhafte Schulterverletzung zeigt, dass Humor selbst aus Leid Freude wachsen lassen kann. So wird Fröhlichkeit zum stillen Zeugnis christlicher...
In seiner aktuellen NÖN-Kolumne erzählt Abt Maximilian, wie P. Walter Ludwig mit einem augenzwinkernden Gedicht über seine schmerzhafte Schulterverletzung zeigt, dass Humor selbst aus Leid Freude wachsen lassen kann. So wird Fröhlichkeit zum stillen Zeugnis christlicher Hoffnung und zur Einladung, einander trotz allem ein Lächeln zu schenken. Hier geht es zu dem Beitrag.

Geburtstag von P. Alberich Rabensteiner (28.1.2026)

Alberich Rabensteiner wurde am 28. Jänner 1875 in Villanders in Südtirol geboren und trat 1898 in das Zisterzienserstift Heiligenkreuz ein. Am 25. Juli 1903 empfing er die Priesterweihe. Als Kaplan im Neukloster zu Wiener Neustadt gründete er 1905 die Marianische Kongregation,...
Alberich Rabensteiner wurde am 28. Jänner 1875 in Villanders in Südtirol geboren und trat 1898 in das Zisterzienserstift Heiligenkreuz ein. Am 25. Juli 1903 empfing er die Priesterweihe. Als Kaplan im Neukloster zu Wiener Neustadt gründete er 1905 die Marianische Kongregation, aus der viele geistliche Berufungen für Heiligenkreuz hervorgingen. Nach segensreichen Jahren als Seelsorge in den Stiftspfarren St. Valentin, Sulz und Gaaden wirkte P. Alberich als Feldgeistlicher im Ersten Weltkrieg. Schließlich wurde er 1918 Prior unsere Priorats Neukloster in Wiener Neustadt. Er war ein religiöser Feuergeist, der aus einer tiefen eucharistischen und marianischen Frömmigkeit heraus lebte; Rosenkranz und Kreuzweg betete er jeden Tag schon vor 5 Uhr früh. Als Südtiroler war ihm die Herz-Jesu-Verehrung ein besonderes Anliegen. Im Frühjahr 1945 wurde Wiener Neustadt insgesamt fünfzehnmal wegen seiner Rüstungs- und Industrieanlagen bombardiert. P. Alberich musste in diesen Monaten hunderte Tote einsegnen und stand den Verletzten und Sterbenden bei. Am Ostermontag, den 2. April 1945, zog die russische Armee in die Stadt ein. P. Alberich floh nicht, sondern kümmerte sich um die Verletzten und Leichen, die auf der Straße lagen und mutwillig von den russischen Panzern überrollt wurden. Er wurde dabei von einem russischen Offizier gesehen, der ihm daraufhin nachstellte, hoch auf dem Ross in die Neuklosterkirche ritt und P. Alberich Rabensteiner direkt vor dem Bernhardsaltar erschoss. P. Alberich wurde im Kreuzgang des Neuklosters bestattet. Er wurde in das „Martyrologium des 20. Jahrhunderts“ der Erzdiözese Wien aufgenommen und im Heiligen Jahr 2025 als Zeuge der Hoffnung bekannt gemacht. Hören Sie hier auch eine Predigt von Abt Maximilian über das Leben von P. Alberich Rabensteiner.

Predigt beim Konventamt zum Abschluss der Weltgebetswoche um die Einheit der Christen (27.1.2026)

Heil wird in der Heiligen Schrift mit Einheit, Vereinigung, Sammlung, Frieden und Zusammenhalt gleichgesetzt. Wie die Schöpfung durch Zerteilung, Zerspaltung, Auseinanderreißen und Zerstreuung zerstört wird, so wird Sie durch Wiedervereinigung wieder hergestellt. Die...
Heil wird in der Heiligen Schrift mit Einheit, Vereinigung, Sammlung, Frieden und Zusammenhalt gleichgesetzt. Wie die Schöpfung durch Zerteilung, Zerspaltung, Auseinanderreißen und Zerstreuung zerstört wird, so wird Sie durch Wiedervereinigung wieder hergestellt. Die Schöpfung ist geschaffen, damit sie durch die vereinigende Harmonie von vielen Geschöpfen etwas von der erhabenen Schönheit des einen Gottes widerhallt. Die Sünde aber zerstört diese Harmonie. Eine spaltende Kakophonie von konkurrierenden Stimmen ersetzt die Harmonie des göttlichen Friedens.   In der ersten Lesung haben wir vom Land Sébulon und vom Land Náftali gehört. Diese Gebiete, im Norden von Israel, haben sich mit den anderen nördlichen Stämmen vom Gebiet der Stämme Juda und Banjamin im Süden abgespaltet. Dadurch ist die Einheit und Kraft Israels verloren gegangen. Sébulon und Náftali gehörten auch zu den ersten der Gebiete Israels, die von heidnischen Völker erobert worden sind. Deswegen werden sie auch genannt: Das heidnische Galiläa.   Doch genau in diesem Gebiet, so prophezeit Jesaja, wird ein helles Licht aufstrahlen. Der Gesalbte, der Messias, wird die zerstreuten Stämme Israels wieder sammeln und vereinigen. Wie es auch Ezechiel prophezeit: „Wenn ich die vom Haus Israel aus all den Ländern zusammenführe, in die sie zerstreut sind, dann erweise ich mich an ihnen vor den Augen der Völker als heilig.“   Diese Prophezeiung hat sich in Christus erfüllt. Christus beruft zwölf Apostel, für die zwölf Stämme Israels, und durch sie beginnt er Israel und all Völker, ja die Ganze Schöpfung, im Lichte seiner Offenbarung zu vereinen.   Für uns, da wir Glieder der Kirche sind, bedeutet dies, dass wir diese Einheit leben sollen. In der zweiten Lesung heute aus dem 1, Korintherbrief, ermahnt uns der hl. Paulus zu dieser Einheit: „Seid alle einmütig und duldet keine Spaltungen unter euch; seid vielmehr eines Sinnes und einer Meinung! Es wurde mir nämlich… von den Leuten der Chloë berichtet, dass es Streitigkeiten unter euch gibt. Ich meine damit, dass jeder von euch etwas anderes sagt: Ich halte zu Paulus – ich zu Apóllos – ich zu Kephas – ich zu Christus. Ist denn Christus zerteilt? Wurde etwa Paulus für euch gekreuzigt? Oder seid ihr auf den Namen des Paulus getauft worden?“   Im Jänner 1990 hat der damalige Präfekt der Glaubenskongregation, Josef Ratzinger, eine Predigt im Priesterseminar von Philadelphia/USA gehalten. Auf Englisch, aber mit bayrischem Akzent, hat er über diese Stelle im Korintherbrief gesagt: „Wie die Korinther so sind wir in Gefahr, die Kirche in einem Streit der Parteien zu zerreden, wo jeder seine eigene Idee von Christentum entwickelt. So wird das eigene Rechthaben wichtiger als der Anspruch Gottes an uns, als unser Rechtsein vor ihm. Unsere eigene Idee verdeckt uns das Wort des lebendigen Gottes, und die Kirche verschwindet hinter den Parteien, die aus unserem eigenen Sinn wachsen.“   Wie oft habe ich selbst in Diskussionen (auch im Internet) gemerkt, dass mein ganzes Bestreben darauf ausgerichtet war, meinen Gegenüber zu besiegen und zu beweisen, das ich Recht habe. Nicht selten führen solche Muster zu übertriebenen Formulierungen die Spaltungen verursachen.   Die Spaltungen in Korinth, so führt Ratzinger weiter aus, sind darauf zurückzuführen, dass die Korinther im Christentum eine Interessante religiöse Theorie sehen. Jeder möchte von dieser Theorie das übernehmen, was seinen eigenen Geschmack, seine Vorlieben entspricht: „Wo aber das eigene Wollen und Wünschen entscheidend ist, da ist die Spaltung schon vorgegeben, denn der Geschmäcker sind viele und entgegengesetzte. Aus einer solchen ideologischen Wahl kann ein Club, ein Freundeskreis, eine Partei entstehen, aber nicht eine Kirche, die die Gegensätze zwischen den Menschen überwindet und im Frieden Gottes vereint.“   Die Offenbarung Gottes ist kein Buffet, wo jeder nur das nehmen soll, was ihm gefällt. Die Einheit, der Kirche, die Gott schenkt, beruht darauf, dass wir bereit sind unsere eigenen Vorlieben und Geschmäcker und Erwartungen hintenanzusetzen und uns unter Gottes Autorität zu stellen.   Im Evangelium haben wir gehört, wie Christus seinen Aposteln beruft, um die Kirche zu begründen. Die Einheit der Kirche beruht wesentlich darauf, dass wir bereit sind die Einheit mit den Nachfolgern der Apostel zu bewahren, ihren rechtmäßigen Anweisungen zu gehorchen und ihre authentische Lehre mit religiösem Gehorsam des Willens und des Verstandes anzunehmen - auch dann, wenn sie nicht mit unseren privaten Vorurteilen und Meinungen übereinstimmen.   Gestern hat die Kirche von Wien mit großer Freude die Weihe ihres neuen Bischofs gefeiert. Von nun an werden wir seinen Namen (Josef) als Garant der Einheit unserer Ortskirche in jeder Messe aussprechen, sowie wir in jeder Messe auch den Namen des Papstes (Leo) als Garant der Einheit der ganzen Kirche nennen. Wir wollen für beide beten, dass sie immer mehr die durch Sünde zerstreute Geschöpfe Gottes zur Einheit verhelfen. Amen.   (P. Edmund Waldstein OCist)

Wertholzsubmission in Heiligenkreuz (27.1.2026)

Es hat schon Tradition: der Waldverband Niederösterreich richtet seine Wertholzsubmission in Heiligenkreuz aus. Termin ist der 29. Jänner 2026. Von 9-12 Uhr können die angebotenen Holzstämme besichtigt werden. Im Angebot sind seltene oder besonders gewachsene Holzstämme,...
Es hat schon Tradition: der Waldverband Niederösterreich richtet seine Wertholzsubmission in Heiligenkreuz aus. Termin ist der 29. Jänner 2026. Von 9-12 Uhr können die angebotenen Holzstämme besichtigt werden. Im Angebot sind seltene oder besonders gewachsene Holzstämme, die vor allem für Restauratoren, Instrumentenbauer, Kunsttischler und andere von Interesse  sind! Foto: Auch für uns Mönche sind die Werthölzer interessant.

Hochfest unserer Gründerväter (26.01.2026)

Für alle Zisterzienserinnen und Zisterzienser der Welt ist heute ein Hochfest, denn heute ist der Gedenktag unserer Gründerväter. Zwar ist der heilige Bernhard von Clairvaux der bekannteste Zisterzienser der frühen Zeit, doch als eigentliche Gründer unseres Ordens gelten...
Für alle Zisterzienserinnen und Zisterzienser der Welt ist heute ein Hochfest, denn heute ist der Gedenktag unserer Gründerväter. Zwar ist der heilige Bernhard von Clairvaux der bekannteste Zisterzienser der frühen Zeit, doch als eigentliche Gründer unseres Ordens gelten die ersten Äbte des 1098 gegründeten Klosters in Cîteaux: Robert von Molesme, Alberich von Cîteaux und Stephan Harding. Ihrem Glauben, ihrem Mut und ihrem Einsatz verdanken wir unser Bestehen. Mit der Gründung von Cîteaux legten sie den Grundstein für eine geistliche Bewegung, die sich rasch über ganz Europa ausbreitete und bis heute lebendig ist. Wir bitten sie heute um Fürsprache für unsere Klöster und für den ganzen Orden. Foto: Die drei ersten Äbte des Zisterzienserordens mit dem hl. Bernhard (Bronzefigur von Werner Franzen): links der hl. Robert von Molesme mit zwei Abtstäben, da er als Gründerabt von Cîteaux (1098) nach kurzer Zeit in seine ursprüngliche Abtei Molesme zurückkehren musste. Er trägt das Kirchenmodell von Cîteaux mit kreuzförmigem Grundriss und Dachreiter als Hinweis auf die zisterziensische Architektur. Vom hl. Alberich von Cîteaux  stammt die Tradition des Habit. Sein Symbol ist die über den linken Arm gelegte "weiße" Kukulle. Stephan Harding war der 3. Abt von Cîteaux. Von ihm stammt die Carta Caritatis, die eigentliche Verfassung des Ordens, die er in der Hand hält. Der hl. Bernhard von Clairvaux wird mit dem Bienenkorb dargestellt als Hinweis auf seine Beredsamkeit als "honigfließender Lehrer" (doctor mellifluus). 

Herzlichen Glückwunsch zur Bischofsweihe (24.01.2026)

Wir gratulieren unserem neuen Erzbischof Josef Grünwidl herzlich zu seiner heutigen Weihe und wünschen ihm Gottes reichen Segen für seinen Dienst an der Kirche von Wien. Sein Wahlspruch „Melodiam Dei recipite“ – „Nehmt Gottes Melodie in euch auf“ – bringt...
Wir gratulieren unserem neuen Erzbischof Josef Grünwidl herzlich zu seiner heutigen Weihe und wünschen ihm Gottes reichen Segen für seinen Dienst an der Kirche von Wien. Sein Wahlspruch „Melodiam Dei recipite“ – „Nehmt Gottes Melodie in euch auf“ – bringt auf schöne Weise sein seelsorgliches Anliegen zum Ausdruck: die frohe Botschaft des Evangelium in die Herzen der Menschen zu tragen. Möge die Melodie Gottes sein Wirken prägen, stärken und viele Menschen im Glauben ermutigen.

Statement aufgrund des Berichts des Dokumentationsarchivs des Österreichischen Widerstandes (23.1.2026)

In einem Bericht des Dokumentationsarchivs des Österreichischen Widerstandes werden diffuse Vorwürfe gegen Stift und Hochschule Heiligenkreuz formuliert. Die Hochschule Benedikt XVI. Heiligenkreuz und das Stift Heiligenkreuz distanzieren sich gemeinsam mit P. Dr. Edmund...
In einem Bericht des Dokumentationsarchivs des Österreichischen Widerstandes werden diffuse Vorwürfe gegen Stift und Hochschule Heiligenkreuz formuliert. Die Hochschule Benedikt XVI. Heiligenkreuz und das Stift Heiligenkreuz distanzieren sich gemeinsam mit P. Dr. Edmund Waldstein OCist von jeder Form des Rechtsextremismus. Von ihrem Beginn an waren Hochschule und Stift Heiligenkreuz immer mit dem Zentrum der katholischen Kirche verbunden, was sie in der Zeit des Nationalsozialismus auf die Seite der Gegner des NS-Unrechtsregimes gebracht hat. Ein Zisterzienserpater von Heiligenkreuz wurde wegen illegaler Jugendarbeit zum Tode verurteilt, ein anderer musste wegen Kritik am Hitlerregime eine Haftstrafe im NS-Konzentrationslager Dachau durchleiden, andere Mitbrüder wurden von der Gestapo observiert. Im Geiste des Widerstandes hat die Verwaltung des Stiftes Heiligenkreuz über 40 Juden versteckt und vor der Ermordung gerettet, was durch Dankesbriefe belegt ist.

Politisch sehen sich Stift und Hochschule in der Mitte des gesellschaftlichen Spektrums. Bei der Beisetzung des verstorbenen Abtes Gregor Henckel-Donnersmarck OCist vergangenen April 2025, haben uns Kondolenzschreiben von Bundespräsident Alexander Van der Bellen, Bundespräsident a.D. Heinz Fischer und Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner erreicht.

Dr. Edmund Waldstein, der in Moraltheologie an der Universität Wien promoviert hat, versteht den Begriff ‚Integralismus‘ von seiner lateinischen Wurzel und Bedeutung als ‚ganz‘, allumfassend, vollständig. In diesem Sinne zielt er auf eine Perspektive, die das ‚Ganze‘ in Blick nimmt: das Ganze der Heiligen Schrift, das Ganze der katholischen Lehre, das Ganze des Menschen mit all seinen Fragen und Problemen. Er lehnt auch jegliche Form des politischen Integralismus ab, in der der Staat der Kirche unterworfen wird, oder die Kirche dem Staat. Er bekennt sich vorbehaltlos zur aktuellen Soziallehre der Kirche (einschließlich der lehramtlichen Verurteilung der Todesstrafe) mit ihrer Betonung auf die unverlierbare Würde des Menschen von seinem Beginn bis zu seinem natürlichen Ende.

Gemeinsam mit der katholischen Kirche erheben wir Protest gegen jede gewaltsame Verletzung der Menschenrechte und gegen jede Unterdrückung aufgrund von Religion, Weltanschauung oder politischen Ansichten, insbesondere gegen die Instrumentalisierung der Todesstrafe durch ein staatliches Unrechtsregime. Mit dem Zweiten Vatikanischen Konzil bekennen wir uns zum wohlwollenden Dialog mit anderen Religionen, insbesondere auch mit dem Islam. Mit diesen Ausführungen wissen wir uns mit allen Menschen guten Willens verbunden und verpflichtet zum Dialog des Friedens.

Abt Dr. Maximilian Heim OCist, Abt des Stiftes Heiligenkreuz und Großkanzler der Phil.-Theol. Hochschule Benedikt XVI. Heiligenkreuz
Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Klausnitzer, Rektor der Phil.-Theol. Hochschule Benedikt XVI. Heiligenkreuz
P. Dr. Edmund Waldstein OCist

Radio-Maria-Einkehrtag in Heiligenkreuz (22.01.2026)

Am Freitag und Samstag sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Radio Maria Österreich in Heiligenkreuz, um ihre jährlichen Exerzitien zu halten. Wir können live über Radio mitdabei sein: Freitag: - 17 Uhr: Hl. Messe mit Br. Peter Ackermann, dem Programmdirektor...
Am Freitag und Samstag sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Radio Maria Österreich in Heiligenkreuz, um ihre jährlichen Exerzitien zu halten. Wir können live über Radio mitdabei sein:

Freitag:
    - 17 Uhr: Hl. Messe mit Br. Peter Ackermann, dem Programmdirektor
      - 20.30 Uhr: "Maria - Stern der Neuevangelisierung", mit P. Tarcisius Sztubitz OCist
      - anschl. Anbetung und Segen mit der Kreuzreliquie
      Samstag:
      - 8.45 Uhr: Morgengebet
      - 9 Uhr: Vortrag "Lass es auch heute neu gescheh'n, dass Boten und Diener der Hochzeit erstehn" (1), mit Don Rupi
      - 10.30 Uhr: Vortrag "Lass es auch heute neu gescheh'n, dass Boten und Diener der Hochzeit erstehn" (2), mit Don Rupi
      - 11:30 Uhr: Fragen und Zeugnisse
      - 17:15 Uhr: Anbetung, Barmherzigkeitsrosenkranz, Weihe an die Muttergottes und Aussendung
      Danke allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Radio Maria Österreich, die - sehr viele von ihnen ehrenamtlich! - ihre Zeit und ihr Können in den Dienst der Evangelisierung stellen! Schließen auch wir sie mit in unser Gebet ein.

Danke, lieber Kardinal Schönborn (21.01.2026)

Am Samstag, 24. Jänner empfängt unser designierter Erzbischof Josef Grünwidl die Bischofsweihe. Wir freuen uns auf dieses große Ereignis! Es lässt uns aber auch dankbar zurückschauen auf 30 Jahre, in denen unser Erzbischof Christoph Kardinal Schönborn die Erzdiözese...
Am Samstag, 24. Jänner empfängt unser designierter Erzbischof Josef Grünwidl die Bischofsweihe. Wir freuen uns auf dieses große Ereignis! Es lässt uns aber auch dankbar zurückschauen auf 30 Jahre, in denen unser Erzbischof Christoph Kardinal Schönborn die Erzdiözese Wien leitete. Oft war er hier in Heiligenkreuz; viele von unseren Priestern hat er geweiht, oft hat er hier gepredigt, auch die Konventexerzitien hat er uns einmal gehalten. Es war und ist ein herzliches, wertschätzendes und freundschaftliches Verhältnis.

Wir sagen Danke für alles, lieber Herr Kardinal. Gott segne Ihren wohl verdienten Ruhestand – freilich hoffen wir auch weiterhin auf viele Begegnungen.

Foto: sehr oft hat unser Erzbischof Christoph Kardinal Schönborn uns besucht, hier beim Tag des Lehrlings 2024.

Dank für ihre prägende Lehrtätigkeit an Frau Prof. DDDr. Gerl-Falkovitz (19.1.2026)

Bei der Festakademie "Die Heiligkeit des Intellekts. Zum Spielraum zwischen Vernunft und Glaube” am Samstag (17. Jänner 2026) zu Ehren von Prof. Dr. DDr. h.c. Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz anlässlich ihrer Emeritierung von der philosophisch-theologischen Hochschule Benedikt...
Bei der Festakademie "Die Heiligkeit des Intellekts. Zum Spielraum zwischen Vernunft und Glaube” am Samstag (17. Jänner 2026) zu Ehren von Prof. Dr. DDr. h.c. Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz anlässlich ihrer Emeritierung von der philosophisch-theologischen Hochschule Benedikt XVI. versammelte sich die Festgesellschaft im gut gefüllten Kaisersaal des Stiftes Heiligenkreuz im Wienerwald. (Hier ein schöner Beitrag auf die-Tagespost.de)
Im Grußwort dankte Abt Dr. Maximilian Heim OCist, Großkanzler der Hochschule, Frau Prof. Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz für 15 Jahre Lehrtätigkeit und bezeichnete ihr Denken als Dienst im Sinne der „Heiligkeit des Intellekts“, im wechselseitigen Zusammenspiel von Vernunft und Glauben. Rektor Prof. Dr. Wolfgang Klausnitzer zeigte in dem einleitenden Vortrag über die Enzyklika Johannes Pauls II. „Fides et Ratio“, wie Joseph Ratzinger diese, von ihm theologisch geprägte Enzyklika, als zukunftsweisenden Aufruf zu einem vertieften Dialog zwischen Glauben und Vernunft gegen Relativismus und Fundamentalismus deutete. Nach einer erfrischenden Kaffeepause unter den Arkaden des Stiftsinnenhofes sprach P. Dr. Karl Wallner OCist über die untrennbare Einheit von Schöpfung und Erlösung, Natur und Übernatur und deren aktueller Bedeutung anhand einleuchtender Beispiele. Es folgte eine prägnante Vorstellung durch Forschungsdekan Prof. Pater Dr. Wolfgang Buchmüller OCist vom Beitrag Frau Professor Gerl-Falkovitz‘ zur Hochschulpublikation AMBO. Vor der Mittagspause kamen Kurzvorträge des EUPHRat-Instituts, dem Frau Prof. Gerl-Falkovitz seit der Gründung vorstand. Es sprachen Gudrun Trausmuth über dessen Publikationen, veranschaulicht anhand der Kleinen Bibliothek des Abendlandes (KBA) im Be&Be-Verlag, Nicolaus Buhlmann Can. Reg. über die veranstalteten Tagungen der letzten Jahre und P. Christoph Seemann OCist Worte des Dankes im Namen aller Studierenden.
Am Nachmittag würdigte P. Dr. Cosmas Thielmann OCist in der Laudatio auf die Jubilarin ihr Lebenswerk als maßgeblichen Beitrag zum erneuerten Gespräch von „Vernunft und Gnade“ im bewegten Fortgang der Denkgeschichte seit der Aufklärung. Dabei hob er hervor, dass der Beginn des Christseins eine Entscheidung für die Begegnung mit Jesus sei, der fleischgewordenen Liebe, welche dem eigenen Leben Richtung gibt und seinen Horizont weitet. In ihrer Abschlussvorlesung, welche denselben Titel wie ihre Antrittsvorlesung im Jahre 2011 trug, „Athen und Jerusalem“ bündelte Gerl-Falkovitz selbst ihre Lehrtätigkeit. Sie fasste das Vernehmen der Wahrheit durch die Vernunft (Athen) zusammen mit dem Glaubensgehorsam einer Offenbarungsreligion, d.h. der reflektierten Anerkennung der blendenden Begegnung mit Christus (Jerusalem/Damaskus). Es gelang ihr zu zeigen, wie der Überschritt aus dem historisch-kulturell absolute Relativem in den Universalismus des Katholon gelingt, welches dem Denken Heilung und Sinn verleiht. Man wird die Abschlussvorlesung wie alle anderen Beiträge im kommenden AMBO 2026 nachlesen können.
Den geistlichen Höhepunkt fand die Festakademie in der Dankesmesse in der Kreuzkirche, der Abt Maximilian Heim OCist vorstand und Dr. Nicolaus Buhlmann Can. Reg. die Predigt hielt. Bei einer Agape in der Loggia der Hochschule fand die gelungene Festakademie einen gemütlichen Ausgang.
Organisiert und moderiert wurde sie maßgeblich von Frau Dr. Gudrun Trausmuth, gemeinsam mit Herrn Dr. Nicolaus Buhlmann Can. Reg. Anwesende Ehrengäste waren u. a. die Nationalratsabgeordnete Dr. Gudrun Kugler mit ihrem Gatten, sowie Universitätsprofessoren aus Wien Dr. Marianne Schlosser, Dr. Jan-Heiner Tück, DDr. Matthias Beck, Dekan Prof. Dr. Michael Wladika (ITI Trumau), Consuelo Gräfin Ballestrem (MAKA), Mag. Susanne Kummer (IMABE Wien), Dr. Helga Ehrmann (Edith-Stein-Gesellschaft Österreichisch), Waltraud Wenzlaff-Schwarz (Gertrud-von-Le-Fort-Gesellschaft), als Medienvertreter Stephan Baier (Die Tagespost) sowie M.A. René Kaufmann, Verleger der Festschrift für „Leid, Lösung, Spiel“, die zu Ehren von Frau Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz im Verlag Text und Dialog erschienen ist.
Wir danken Frau Prof. Gerl-Falkovitz von Herzen für Ihr langjähriges Wirken an unserer Hochschule, durch das Sie Generationen von Studierenden und Professoren die Weite des Denkens und die Tiefe des Glaubens neu erschlossen hat. Wir wünschen Gottes Segen für ihren weiteren Weg in Verbundenheit mit dem Stift Heiligenkreuz und seiner Hochschule.
Die Festakademie wurde über die katholischen Medien EWTN und Radio Maria sowie über den Youtube-Kanal der Hochschule Heiligenkreuz live übertragen und kann hier nachgehört werden. Hier geht es zu den Fotos.

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Informationen:

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Klosterbesichtigung mit Audio Guide:

Montag bis Samstag: 09:00 – 11:30 Uhr (letzter Einlass 10:30 Uhr), 13:30 – 17:15 Uhr (letzter Einlass 16:30 Uhr)

Sonn- und Feiertage: 13:30 – 17:15 Uhr (letzter Einlass 16:30 Uhr)

 

Sonntag und Feiertag Vormittags keine Besichtigung.

 

Laden Sie sich kostenlos den Audioguide auf ihr eigenes Handy mit Hearonymus. Der Audioguide ist in 9 Sprachen verfügbar: Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Ungarisch, Tschechisch, Polnisch und Russisch.

 

Unsere Kirche ist ein Haus Gottes. Während liturgischer Feiern (Beerdigungen, Hochzeiten, …) sind Sakristei und Kirche nicht zu besichtigen. Informationen erhalten Sie an der Pforte oder hier.

Die täglichen Zeiten für das Chorgebet:


5.15 Uhr

Vigilien


6.00 Uhr

Laudes


6.25 Uhr

Konventmesse


12.00 Uhr

Terz und Sext


12.55 Uhr

Non


18.00 Uhr

Gesungene
Lateinische Vesper


19.45 Uhr

Komplet und
Salve Regina

Heiligen Messen

Sie finden uns hier:

Aktuelle Termine:

FEB
02
 18:00

Montagsmesse aus der Katharinenkapelle [LIVE]

auf unserem YouTube-Kanal, EWTN, K-TV, u. v. a.

02.Feb.2026 (Mo)

FEB
03
 13:00

Dienstagsgebet aus der Katharinenkapelle [LIVE]

auf unserem YouTube-Kanal, EWTN, u. v. a.
Schicken Sie uns Ihr Gebetsanliegen an: gebet@hochschule-heiligenkreuz.at

03.Feb.2026 (Di)

FEB
06
 20:15

Jugendvigil

Für junge Christen und solche, die es werden wollen!

06.Feb.2026 (Fr)

MäRZ
06
 20:15

Jugendvigil

Für junge Christen und solche, die es werden wollen!

06.März.2026 (Fr)

MäRZ
28

Oster-Jugendtage

28.03. – 31.03.2026! Gebet, Gemeinschaft und Freude im Herrn! Anmeldung & weitere Infos unter fr.johannesmaria@stift-heiligenkreuz.at

28.März.2026 (Sa)

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